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Hanns-Seidel-Stiftung eröffnet Büro in Argentinien
„Wir wollen in Argentinien einen Beitrag leisten für Demokratie und Rechtsstaatlichkeit", mit diesen Worten eröffnete am 8. November 2010 der Leiter des Instituts für Internationale Begegnung und Zusammenarbeit, Christian J. Hegemer, das neue Büro der Stiftung in Buenos Aires. Damit setzte die Hanns-Seidel-Stiftung einen weiteren Länderschwerpunkt in der Region Lateinamerika.
Das Länderprojekt Argentinien wurde bisher überregional von Chile aus betreut. Über die Stärkung der Kommunalverwaltung kann die Hanns-Seidel-Stiftung nun eine Ausweitung und Vertiefung ihrer Präsenz und Aktivität in der südamerikanischen Republik mit einem eigenen Büro unter der Leitung von Dr. Mariella Franz angehen. Gemeinsam mit argentinischen Projektpartnern stehen noch zwei weitere Arbeitsbereiche auf der Agenda: Parlamentsberatung und politische Bildung für die junge Generation. Mit der „Stiftung neuer politischer Generationen“ (Fundación Nuevas Generaciones Politicas) konnte die Hanns-Seidel-Stiftung einen aktiven Partner gewinnen. Die Förderung von Führungskräften in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft soll vor allem eine neue politische Klasse in Argentinien generieren. Vor Ort konzentriert sich die Zusammenarbeit mit politischen Akteuren, die christlich-soziale Werte wie Gerechtigkeit und Freiheit, menschenwürdige Lebensbedingungen, Umweltschutz, im Sinne der Wahrung der Schöpfung als auch die soziale Verantwortung jedes Einzelnen in der Gesellschaft verankert sehen.
Der Botschafter der Bundesrepublik Deutschland, Günter Kniess, zeigte sich im Rahmen der Eröffnung des neuen Büros höchst erfreut darüber, dass die Hanns-Seidel-Stiftung als deutsche politische Stiftung jetzt auch in Buenos Aires vertreten ist. In diesem Zusammenhang erwähnte er das neue Lateinamerikakonzept der deutschen Bundesregierung, welches erst vor wenigen Monaten mit neuen Schwerpunkten der deutschen Lateinamerikapolitik angenommen wurde. Dem Konzept folgend wird dieses Jahr in Buenos Aires auch ein Max-Planck-Partnerinstitut im Rahmen argentinisch-deutscher Forschungskooperation errichtet - das erste in Südamerika. Die Stärkung der bilateralen Beziehungen der beiden Länder ist demnach auf dem Vormarsch.

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