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Referat V/5 Süd-/Südostasien
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Indien stärkt seine säkulare Identität

Indien definiert sich seit der Unabhängigkeit im Jahre 1947 als ein säkularer Staat. Die religiösen Konflikte, die zur Teilung des Subkontinentes geführt haben, blieben dennoch bestehen.

Der Konflikt zwischen den ca. 900 Millionen Hindus und ca. 150 Millionen Muslimen in Indien reicht bis ins 16. Jahrhundert zurück. In der nordindischen Stadt Ayodhya, einer heiligen Stätte, die von Hindus und Muslimen gleichermaßen beansprucht wird, manifestiert er sich regelmäßig: Zum einen zählt sie zu den sieben heiligen Orten des Hinduismus, da der Gott Rama der hinduistischen Mythologie zufolge dort geboren wurde. Zum anderen ist sie eine der wichtigsten Gebetsstätten der muslimischen Gemeinschaft in Indien, seit der Begründer des Moghulreiches, Babur, im 16. Jahrhundert eine Moschee auf den Fundamenten eines von ihm zerstörten hinduistischen Tempels errichten ließ.

Die Beanspruchung dieser heiligen Stätte in Ayodhya ist seitdem Symbol des schwelenden Konfliktes zwischen zwei rivalisierenden religiösen Anschauungen.

Der vollständige Bericht zum Download (55 KB)