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Referat V/3 Afrika
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Neue Impulse für die Arbeit der Stiftung in Südafrika
In Strategie- und Partnergesprächen zur zukünftigen Ausrichtung der Arbeit der Hanns-Seidel-Stiftung im südlichen Afrika informierte sich Hauptgeschäftsführer Dr. Peter Witterauf während seines Besuches in Johannesburg vom 23. bis 25. November 2010. Gleichzeitig verabschiedete er den langjährigen Auslandsmitarbeiter Gerhard Linska und präsentierte den neuen Projektleiter Dr. Wolf Krug.
Seit dem Beginn der Arbeit der Hanns-Seidel-Stiftung in Südafrika im Jahr 1991 leitete Gerhard Linska das Büro der Stiftung in Johannesburg. In einer exklusiven Partnerschaft mit dem Institute for Security Studies (ISS) leistete die Hanns-Seidel-Stiftung in den frühen Jahren nach dem Ende der Apartheid einen entscheidenden Beitrag zur Demokratisierung der südafrikanischen Armee.
Das ISS (Gründungsname IDP = Institute for Defence Policy) hat sich seit seiner Gründung (1991) mit einem Personalbestand von fünf Mitarbeitern zu dem wichtigsten und angesehensten afrikanischen Think-Tank für Sicherheitsfragen entwickelt. Es beschäftigt derzeit weltweit über 80 Mitarbeiter und wird von vielen internationalen Organisationen gefördert.
In den letzten Jahren verschob sich der gemeinsame Arbeitsschwerpunkt mit dem ISS zusehends auf die Bekämpfung der Kriminalität und der Korruption, die Förderung der guten Regierungsführung sowie die Rechtsstaatlichkeit. Seit dem Jahr 2010 stellt auch die Problematik der Kontrolle der weltweiten Klimaschutzgelder ein wichtiges gemeinsames Arbeitsfeld mit dem ISS dar. Dies war auch Thema der gemeinsamen Gespräche. Daneben stand seit Ende der neunziger Jahre die administrative Stärkung von Kommunen in den Provinzen Ostkap und Westkap gemeinsam mit der Nelson Mandela University in Port Elizabeth und ein soziales Projekt in Stellenbosch im Mittelpunkt der Arbeit der Hanns-Seidel-Stiftung in Südafrika.
Der langjährige Repräsentant der Hanns-Seidel-Stiftung, Gerhard Linska, wurde in Anwesenheit von Partnern und Freunden der Stiftung in Südafrika von Dr. Witterauf am 24. November 2010 offiziell verabschiedet. Mit dabei waren u.a. Moeletsi Mbeki, stellvertretender Vorsitzender des South African Institute of International Affairs (SAIIA) und Experte auf dem Gebiet der Entwicklung Afrikas sowie der stellvertretende Deutsche Botschafter in Pretoria, Ingo Herbert, und Vertreter verschiedener südafrikanischer und deutscher Institute.
Im Rahmen seines Besuchs sprach Dr. Witterauf auch mit den langjährigen Partnern Prof. Hennie van As, Leiter des Institute for Sustainable Government and Development der Nelson Mandela Universität über die Fortführung der Arbeit im Bereich der kommunalen Selbstverwaltung, die vor allem auch von der Regierung der Provinz Westkap (Premierministerin Hellen Zille) angefragt wird.
Mit Gareth Newham und Dr. Johan Burger vom ISS, wurde über die Wirksamkeit und Relevanz des Criminal-Justice-Programms gesprochen, das die statistische Erfassung und Weiterverwendung von Daten zur Verbrechensbekämpfung zum Inhalt hat.
Ein Strategiegespräch mit Moeletsi Mbeki reflektierte die gesellschaftspolitische Entwicklung Südafrikas und überprüfte die zukünftige Ausrichtung des Projektes im südlichen Afrika auf eine stärkere rechtsstaatliche Komponente.

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