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Referat V/5 Süd-/Südostasien
Hanns Bühler
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Stabilisierung Afghanistans als internationale Herausforderung

H.K.Dua, Mitglied Rajya Sabha, N. Sisodia, Generadsirektor Institut for Defense Studies and Analyses

Die Rolle von Indien in der Befriedung Afghanistans ist groß, wurde aber bisher nur wenig beleuchtet. Im Zuge des langjährigen strategischen Dialogs der Hanns-Seidel-Stiftung und der Delhi Policy Group wurden die Möglichkeiten Indiens abseits des die Medien dominierenden Bruderkonflikts in Südasien aus verschiedenen Blickwinkeln diskutiert. Auf Einladung der Stiftung hielt sich Anfang Oktober eine indische Delegation unter Leitung des ehemaligen Vertreters Indiens bei den Vereinten Nationen, Botschafter C. Gharekhan, in Berlin und München zu Fachgesprächen auf. Im Zentrum der Delegationsreise vom 04. Bis 08. Oktober stand eine eintägige Konferenz in der bayerischen Landesvertretung zu Berlin, an der zahlreiche Experten aus Wissenschaft, Politik und Ministerien teilnahmen.

Plakat der Veranstaltung

Während dieser Tagung mit dem Titel „Stabilising Afghanistan – Indian and German perspectives revisited“ wurde die stärkere Einbindung der regionalen Anrainerstaaten, einschließlich Chinas und Irans, thematisiert. Pakistan wurde in diesem Zusammenhang sowohl als Teil der Lösung als auch des Problems gesehen. Weiterhin müsse es im Rahmen der internationalen Strategie zu einem umfassenderen Ansatz kommen, der insbesondere auch politische Überlegungen mit einfließen ließe. Dabei müsse man sich auf einen Grundkonsens hinsichtlich von Menschenrechten und Stabilitätskriterien einigen. In diesem Zusammenhang müssten auch die zivile Einbindung und die multilateralen Konsultationsmechanismen verfeinert werden. Ein zu früher Rückzug der internationalen Truppen wurde einhellig als ein Schritt in die falsche Richtung identifiziert. Das umfangreiche Programm schloss Gesprächstermine ein im Auswärtigen Amt, der Stiftung Wissenschaft und Politik und mit Vertretern verschiedener Universitäten.

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