Kontakt

Referat V/5 Süd-/Südostasien
Hanns Bühler
Tel.: 089 1258-287 | Fax: -340
E-Mail: buehler@hss.de

Publikationen

Aktuelle Veranstaltungen

Dienstag, 22. Januar 2013

Krumbach

Profi mit Handy, Internet und Medienrecht

Dienstag, 22. Januar 2013

München

Eurokrise / Währungskrise

Dienstag, 22. Januar 2013

München, Konferenzzentrum

US Pivot towards Asia? Will Obama´s Second Term Bring New Developments?

Hanns-Seidel-Stiftung im Web 2.0

Meine HSS

Seite hinzufügen
löschen
 

Das Hochwasser in Thailand und die Folgen

15 Millionen Menschen sind betroffen, nahezu 600 Todesopfer wurden bisher gezählt. Das ist eine erste Bilanz der Überschwemmung in Thailand. Der Monsun brachte seit Juli ungewöhnlich ergiebige Niederschläge. Seine Wassermassen erreichten nach der Überflutung zahlreicher Nordprovinzen schließlich auch die Hauptstadt Bangkok und veränderten dort die Lebensumstände vieler Menschen. Viele Behörden, Universitäten und Schulen blieben geschlossen.

Hamsterkäufe besorgter Bürger haben in vielen Supermärkten die Regale leergefegt. Die Versorgung zum Beispiel mit Trinkwasser und anderen Lebensmitteln verschlechterte sich spürbar. Mehrere Stadtbereiche mussten evakuiert werden, oft dienen Schulen und Gebäude von Behörden als Auffanglager.

Während das kommerzielle Zentrum Bangkoks zur Verärgerung vieler Bürger weitgehend wasserfrei gehalten wurde, muss in den umliegenden Bezirken der Stadt – vor allem im Westen – noch bis zum Jahresende mit Überflutungen gerechnet werden. Zahlreiche Betriebe in den Industriezonen stellten aufgrund des Hochwassers ihre Produktion ein. Auch der Tourismus muss erhebliche Einbußen hinnehmen.

Die wachsende Unzufriedenheit unter der Bevölkerung mit den oft vergeblichen Maßnahmen zum Schutz vor dem Hochwasser führte rasch zur Kritik an der Regierung unter Ministerpräsidentin Yingluck Shinawatra.

Mehr als die Hochwasserkatastrophe geschadet hat  dem Ansehen der Regierung der Versuch der Yingluck-Administration im Vorfeld des 84. Geburtstages des Königs eine Amnestie für Straftäter zu erreichen.

Mit der beginnenden Trockenzeit ist ein Ende der Hochwasserkatastrophe absehbar. Die Politik hat sich als weitgehend überfordert gezeigt. Die Instrumentalisierung der Krise, um innenpolitische Ziele zu erreichen, hat sich als nicht erfolgreich erwiesen. Die Zeit nach der Überwindung der Hochwasserkatastrophe und der Beseitigung ihrer Folgen bedeutet in vielerlei Hinsicht einen  politischen Anfang in Thailand.

Der ausführliche Bericht "Die Hochwasserkatastrophe in Thailand"

undefinedUnsere Arbeit in Thailand