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Der afghanische Friedensprozess im Vorfeld der Bonner Konferenz

Zehn Jahre nach der Petersberger Konferenz von 2001 kommt am 5. Dezember 2011 die internationale Staatengemeinschaft erneut in Bonn zusammen. Ziel ist, gemeinsam mit Afghanistan das langfristige gemeinsame Engagement der internationalen Gemeinschaft zu konkretisieren und den weiteren politischen Prozess im Land zu befördern.

Muhammad Akram Shah, Mohammad Ismail Qasemyar, Markus Ferber, Athar Abbas, Mahmood Khan Achakzai
Günter Overfeld, Athar Abbas, Martin Axmann, Mahmood Khan Achakzai, Bettina Muscheidt
Abdul Hakim Mujahid und Mohammad Ismail Qasemyar

Im Rahmen der Vorbereitungen zu Bonn II lud die Hanns-Seidel-Stiftung am 22. November 2011 in Brüssel zu einer Konferenz ein. Sie bot einen Überblick über den aktuellen Stand des afghanischen Friedensprozesses und zeigte Handlungsstrategien auf.

Christian Hegemer, Leiter des Instituts für Internationale Zusammenarbeit der Hanns-Seidel-Stiftung, verwies in seiner Einführung auf das Bestreben der Stiftung, die bilateralen Beziehungen zwischen Afghanistan und Pakistan zu fördern und durch die Präsenz unterschiedlicher und gegensätzlicher Positionen ein ausgewogenes Bild der Thematik zu präsentieren.

Die heterogene Zusammensetzung der Referenten aus Afghanistan und Pakistan stieß auf großes Interesse. Diese waren sich einig, dass nach 30 Jahren Krieg die Afghanen eine friedliche Lösung verdienten. Die internationale Staatengemeinschaft kann dabei nur eine unterstützende Rolle einnehmen.

Nicht zuletzt seit der Ermordung des ehemaligen Staatspräsidenten und Vorsitzenden des Hohen Friedensrates in Afghanistan, Prof. Burhanuddin Rabbani, am 20. September 2011 in Kabul, sind die Hoffnungen auf ein Friedensabkommen für das Land getrübt. Das Attentat stellte einen immensen Rückschlag für den innerafghanischen Versöhnungsprozess dar, der durch Präsident Hamid Karzai im Oktober letzten Jahres auf Empfehlung der afghanischen Peace Jirga initiiert wurde. Während der Abzugstermin der internationalen Truppen aus Afghanistan zum Ende des Jahres 2014 immer näher rückt, beweisen aufständische, gewaltbereite Gruppierungen ihr offenkundiges Desinteresse an einer nationalen Versöhnung. Die Sicherheitslage im Land bleibt prekär. Der strategische Dialog mit allen Interessensgruppen, drunter auch den Taliban, sowie mit den Nachbarländern, insbesondere Pakistan, gewinnt an Bedeutung.

Der ausführliche Bericht "Der afghanische Friedensprozess im Vorfeld der Bonner Konferenz"
undefinedUnsere Arbeit in Afghanistan