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Hans Zehetmair besucht Projekte in China
Vom 25. Oktober bis 1. November 2011 hielt sich Hans Zehetmair, Vorsitzender der Hanns-Seidel-Stiftung, in Peking und Ulaanbaatar auf, um zusammen mit den Partnern die künftigen Schwerpunkte der Projektarbeit zu besprechen.
In Peking plante der Vorsitzende gemeinsam mit chinesischen Partnerorganisationen die weitere Zusammenarbeit. Zehetmair betonte: Die Aktivitäten der Hanns-Seidel-Stiftung werden in den Kernbereichen Gesellschaftspolitik, berufliche Bildung und ländliche Entwicklung fortgeführt. Die langjährigen Partner, das Bildungsministerium der VR China, die Hochschule des Zentralkomitees der KP Chinas und das Ministerium für Land and Ressourcen sind an der Fortsetzung der erfolgreichen Zusammenarbeit sehr interessiert.
Die Stiftung, so Hao Ping, Vizeminister des Bildungsministeriums, ist seit vielen Jahren ein wichtiger und verlässlicher Partner des Ministeriums, insbesondere im Bereich der beruflichen Bildung. In China, erläuterte Hao Ping, wurde die Bedeutung der beruflichen Bildung zunächst unterschätzt. Die Stiftung habe viel zur Veränderung dieser Sichtweise beigetragen. Sie war damals – vor mehr als 30 Jahren - die erste deutsche Institution, die China in der Berufsbildung unterstützte.
Zur Zeit absolvieren in China 34 Millionen junge Menschen eine berufliche Ausbildung. Die Tendenz ist steigend, der Bedarf an Facharbeitern groß. Berufsbildung hat mittlerweile Priorität im Ministerium und Staatsrat. Nun gehe es um die Qualitätssicherung der Ausbildung. Daher sei die Fortbildung von Lehrkräften, so der Vorsitzende der -Stiftung, ein Schwerpunkt der langjährigen Kooperation.
In der Hochschule des Zentralkomitees der KP Chinas traf Hans Zehetmair zu einem Meinungsaustausch Jia Gaojian, Mitglied des Leitenden Komitees der Parteihochschule. Jia hob hervor, wie wichtig internationaler Kooperationen für den Dialog seien. Die gemeinsamen akademischen Veranstaltungen zu gesellschaftspolitischen Fragen sind wichtiger Bestandteil der Programmarbeit und bieten Raum für Diskussionen. Zehetmair bekräftigte, dass der Dialog, über politische Grenzen hinweg, angesichts einer globalisierten Welt und der vielfältigen Probleme nötig ist. Man schätze den wissenschaftlichen und politischen Austausch mit der Parteihochschule als wichtigem und einflussreichem Partner der Stiftung.
Mit Vizeminister Wang Shiyuan vom Ministerium für Land and Ressourcen erörterte der Vorsitzende die künftige Zusammenarbeit im Bereich der ländlichen Entwicklung. Die Urbanisierung bereite zunehmend Schwierigkeiten, erklärte Vizeminister Wang. Umso wichtiger sei eine ausgewogene Entwicklung, bei der der ländliche Raum mit seiner Kultur erhalten bleibe. Die gemeinsamen Projekte, so Hans Zehetmair, in denen auch der Umweltschutz eine wichtige Rolle spiele, dienen einer nachhaltigen Entwicklung ländlicher Kulturräume und tragen bei, die Lebensqualität zu heben.
Am Rande seines Projektbesuches informierte sich Hans Zehetmair bei dem deutschen Botschafter in Peking, Michael Schäfer, über die Beziehungen zwischen Deutschland und China und die positive Rolle der politischen Stiftungen im Dialog beider Länder.
Unsere Arbeit in China
Hans Zehetmair in der Mongolei

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