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Partnerschaft mit Südafrika wird gestärkt

Premierministerin Helen Zille trifft Peter Witterauf

Peter Witterauf und Helen Zille, Premierministerin der Provinz Westkap

Im Rahmen eines dreitägigen Besuches vom 27. bis zum 29. September 2011 in Bayern traf sich die Premierministerin der Provinz Westkap, Helen Zille, zu einem Meinungsaustausch mit dem Hauptgeschäftsführer der Hanns-Seidel-Stiftung, Dr. Peter Witterauf.

In diesem Rahmen lobte Helen Zille den Beitrag der deutschen politischen Stiftungen zur Entwicklung der südafrikanischen Demokratie. Die Hanns-Seidel-Stiftung konzentriere sich mit der Kommunalverwaltung auf den so wichtigen Bereich „Good Governance“, betonte Helen Zille. Eine Gesellschaft werde von unten nach oben gebaut: die kommunale Ebene erfülle die Verfassung mit Leben. Hier werden politische Alternativen sichtbar. hier erfahren die Menschen den Staat. Daher sei es bedrohlich, wenn Korruption, Vetternwirtschaft, fehlende Qualifikation der Staatsdiener und schlechte Dienstleistungen das Urteil verzerrten. Umso wichtiger sei die Ausbildung kommunaler Bediensteter, wie sie von der HSS organisiert wird.

Auch die Frage der Sicherheit spiele für die menschliche Entwicklung eine Rolle, ergänzte Dr. Witterauf unter Hinweis auf die Kooperation mit dem Institute for Security Studies. Dem pflichtete Helen Zille aufgrund ihrer Erfahrungen mit den kommunalen Ämtern für Sicherheit bei: 80 % der Gewaltverbrechen seien Folge von Alkohol- und Drogenmissbrauch. Gewalt in den Familien stelle ein besonderes Problem dar. Daher wird  in der Provinz Westkap ein Programm zur Gewaltprävention durch "urban upgrading" angeboten. 

Optimistisch stellte Helen Zille fest, man müsse sich um die Zukunft Südafrikas keine Sorgen machen, wenn alle Kräfte des Landes ihr Handeln an den Werten der Verfassung ausrichteten. Schwierig werde es, wenn die Menschen dies vergäßen und Politikern folgten, die auf soziale Ungleichheit mit radikalen Parolen reagierten. Gelinge es Europa nicht, die Schuldenkrise zu bewältigen, habe dies unmittelbar Wirkungen auf die wirtschaftliche und damit auch soziale Entwicklung in ihrem Land. Die Bildung von Partnerschaften, national wie international, sei daher das Leitmotiv südafrikanischer Politik.

Die Stiftung werde ihre Partnerschaft mit Südafrika weiter stärken
, versicherte Dr. Witterauf.

Die Hanns-Seidel-Stiftung tritt mit ihrer Arbeit in Südafrika für eine demokratische Ordnung ein, in der die Menschen ohne Ansehen der Person ihr Zusammenleben gestalten und eine nachhaltige Entwicklung zu sozialer Gerechtigkeit führt. Die Aktivitäten, die landesweit stattfinden, setzen auch in der Provinz Westkap an.

undefinedUnsere Arbeit in Südafrika