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Impulse für den Klima- und Umweltschutz in Indonesien

Podiumsdiskussion in Brüssel (v.l.n.r.: S.E. Arif Havas Oegroseno, Katharina Patzelt, Ilyas Asaad und Seamus Gillespie
Expertendiskussion zu Umweltbildung in der Hanns-Seidel-Stiftung, mit Ilyas Asaad (2.v.l.)

Im Rahmen einer Delegationsreise nach München und Brüssel vom 16. zum 22. September 2012 informierten sich unter der Leitung des stellvertretenden Umweltministers von Indonesien, Ilyas Asaad, Vertreter der indonesischen Umwelt- und Erziehungsministerien sowie der kommunalen und schulischen Ebene über hiesige Strukturen und Einrichtungen im Bereich nachhaltiger Umwelterziehung.

Auf dem Programm standen Fachgespräche in München bei Ministerien und Besuche bei der Gemeinde Wildpoldsried und der Umweltschule Ernst-Mach-Gymnasium in Haar, um sich über die Praxis nachhaltigen Umweltschutzes in Deutschland zu informieren.
In Brüssel fanden Gespräche zur Herausforderung des Klimawandels mit Vertretern der EU-Kommission, aus Bildungseinrichtungen und der Zivilgesellschaft statt.
Die indonesischen Gäste tauschten sich am 18. September 2012 in der Hanns-Seidel-Stiftung in München mit deutschen Experten aus über Konzepte und Projekte der Umwelterziehung als Beitrag zum Klimaschutz und zur Nachhaltigkeit. Im Rahmen eines Runden Tisches stellte Ilyas Asaad die Herausforderungen und Entwicklungen der Umweltbildung in Indonesien dar und schilderte exemplarisch die beachtlichen Aktivitäten, die bereits umgesetzt werden konnten.
Diese Expertendiskussion bot den indonesischen und deutschen Teilnehmern eine Gelegenheit zur fachlichen Information und die Anbahnung weiterer gemeinsamer Projekte.
Die Hanns-Seidel-Stiftung unterstützt das Programm „Adiwiyata“, die Förderung „grüner“ Schulen. Diese Maßnahme setzt auch bei der Aus- und Fortbildung von Lehrern an. Übersetzt heißt Adiwiyati: „Der Ort, an dem man Wissen, Normen und Ethik als Grundlage für nachhaltige Entwicklung vermittel bekommt“.
In Indonesien wird die Umweltbildung sehr stark mit den spirituellen Werten des Kulturraums verknüpft. Die Eigeninitiative der kommunalen Ebene im Umweltbildungsbereich soll mit diesem Programm verstärkt werden. Dabei arbeitet die Hanns-Seidel-Stiftung eng mit den Umwelt- und Erziehungsministerien Indonesiens zusammen, die unser Vorhaben von Anfang an mit Wohlwollen begleitet haben.

Delegation in der Hanns-Seidel-Stiftung": hintere Reihe: ganz links Hanns Bühler (HSS), 2.v.r. Dietmar Ehm; vordere Reihe: 4.v.r. Silke Franke (HSS), daneben Ulrich Klingshirn (Repräsentant der HSS in Indonesien) und Ilyas Asaad

Im Gespräch der indonesischen Teilnehmer mit deutschen Experten aus dem Umwelt-, Kultus- und Forstwirtschaftsministeriums, mit Vertretern von Behörden, zivilgesellschaftlichen Vereinigungen und Universitäten, zeigten sich Gemeinsamkeiten und Unterschiede: Hier gibt es nicht nur mehr Spielraum für die Schulen, sondern auch eine enge Zusammenarbeit mit der zivilgesellschaftlichen Ebene. So spielt in Indonesien das Curriculum mit sehr detaillierten Vorgaben eine prominente Rolle. Umwelt- und Erziehungsministerium arbeiten dabei vorwiegend getrennt voneinander. Der Weg von den Ministerien bis hin zu den zahlreichen Schulen und der Bevölkerung auf den Inseln ist also kein einfacher. Auch deshalb ist die Hanns-Seidel-Stiftung engagiert dabei, Vertreter beider Ministerien in einen verstärkten Austausch miteinander zu bringen und die Provinzebene direkt in die Entwicklung und Verbreitung von Unterrichtsmaterialen einzubeziehen.

Im Bereich der Umweltbildung in Indonesien ist bereits viel erreicht, aber es ist noch viel zu tun, fasste Ilyas Asaad als Resümee zusammen.

Seit 1993 engagiert sich die Hanns-Seidel-Stiftung in Indonesien. Von Anfang an förderte die Stiftung zusammen mit ihren Projektpartnern den nachhaltigen Klima- und Umweltschutz in einem der artenreichsten Länder der Erde, das mit seinen großen Waldbeständen als zentraler Baustein im Kampf gegen den globalen Klimawandel zählt.

Das Umweltprogramm der Hanns-Seidel-Stiftung in Indonesien ist zu einem Vorzeigestück unserer internationalen Arbeit geworden. Ziel unserer Projektarbeit ist es, einen Beitrag zu einer nachhaltigen, gesellschaftspolitischen, demokratischen und umweltbewussten Entwicklung zu leisten.

Gemeinsam mit unseren indonesischen Partnern entwickeln wir Unterrichtsmaterialien und bilden Lehrer und Verwaltungsbeamte mit Verantwortung für Umweltbildung und Umwelterziehung didaktisch und inhaltlich fort.

Unsere Arbeit in Indonesien