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Was „keltische Tiger“ und „bayerische Löwen“ gemeinsam angeht

Peter Witterauf, Daniel Mulhall, Susanne Luther beim Treffen in München

Die Hanns-Seidel-Stiftung hält im Rahmen der Auswärtigen Beziehungen Kontakte zu Parteien und politischen Repräsentanten. Irlands Botschafter Daniel Mulhall reiste nach München, um mit der Stiftungsführung über Rettungs- und Stabilisierungsmaßnahmen  bezüglich Staatsschulden und Euro zu sprechen.

Auch wenn die Themen des Gedankenaustauschs durchwegs ernste waren, die Atmosphäre des Gesprächs hätte herzlicher nicht sein können. Zum ersten Mal war der Botschafter von Irland, Daniel Mulhall, am 4. Juli 2012 in der Zentrale der Hanns-Seidel-Stiftung in München zu Gast, wo ihn Hauptgeschäftsführer Dr. Peter Witterauf und die Leiterin des Büros für Auswärtige Beziehungen Dr. Susanne Luther empfingen.

Zwar ist die Hanns-Seidel-Stiftung selbst nicht in Irland präsent, doch werden auf der Ebene der politischen Kontakte intensive und freundschaftliche Beziehungen, insbesondere zur Partei „Fine Gael“ von Premierminister Enda Kenny, die, ebenso wie die CSU, Gründungspartei der Europäischen Volkspartei (EVP) ist, gepflegt. Grund genug für ein intensives Interesse des „bayerischen Löwen“ am politischen Schicksal und Wohlergehen des „keltischen Tigers“.

Der Besuch des irischen Botschafters erfolgte zu einem für Irland entscheidenden Zeitpunkt. Nach harten Zeiten des Zusammenbruchs der irischen Banken, explodierenden Staatsschulden und, in der Folge, europäischen Rettungsmaßnahmen verbunden mit  harten Reformen, die der irischen Bevölkerung enorme Belastungen auferlegt haben, hat der keltische Tiger nicht nur neue Lebenskraft erlangt, er bäumt sich, um in der von Botschafter Mulhall gewählten Sprache zu bleiben, sogar wieder ein klein wenig auf. Die Nachricht vom für den Folgetag geplanten Verkauf von Geldmarktpapieren (erstmals seit September 2010), die einen ersten vorsichtigen Schritt Irlands an den Kapitalmarkt bedeutet, erfüllte den irischen Diplomaten mit Zuversicht.

Dass der Eurozone in schwierigen Zeiten wie diesen eine Erfolgsgeschichte gut tun würde, davon waren die Gesprächspartner des Botschafters fest überzeugt. Sie verabschiedeten den irischen Gast mit den besten Wünschen für ein Gelingen der ehrgeizigen Pläne für eine Rückkehr seines Landes an den Kapitalmarkt und ein baldiges Überwinden der Krise.