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Sonderausstellungen

Der 1947 in Bamberg geborenen Maler Cleff III. (Michael Cleff), stammt aus einer berühmten Künstlerfamilie, die über drei Generationen Malerei und Bildhauerei beeinflusste. Hier mit dem 2014 verstorbenen Schauspieler Maximilian Schell.

HSS; Museum Kloster Banz

Cleff III. Natur und Porträt

zu sehen vom 5. Mai 2018 bis 10. Juli 2018. Die Vernissage findet am Freitag, 4. Mai, um 19 Uhr statt.

Der 1947 in Bamberg geborenen Maler Cleff III. (Michael Cleff), stammt aus einer berühmten Künstlerfamilie, die über drei Generationen Malerei und Bildhauerei beeinflusste. Als virtuoser Porträtist ist Cleff III. international bekannt geworden: Er porträtierte bekannte Größen wie z.B. den Kaiserenkel Otto von Habsburg, Wolfgang Wagner, Maximilian Schell, Boris Becker, David Beckham, Außenminister a. D. Hans-Dietrich Genscher und Siegfried und Roy in Las Vegas, um aus der Fülle der weit mehr als hundert Personen nur einige Namen zu nennen.

Der internationale Erfolg gelang und gelingt Cleff III. durch die Verschmelzung expressiver Elemente mit Realismen der Postmoderne und gestischen Elementen. Durch seine eigenwilligen und kraftvollen Pinselführungen sowie durch eine individuelle und kräftige Farbauswahl, schafft es Cleff, die Dargestellten charaktertypisch und ins rechte Bild gerückt, d.h. mit Würde und Anerkennung darzustellen. Aber nicht nur Porträts zählen zu seinen Stärken, sondern auch die liebevoll gewählten Naturdarstellungen, die sie im Zuge der Ausstellung bewundern können. Seine Natur- und Blumenbilder, dargestellt in einer Art abstrakten Expressionismus, festgehalten mit Linien und Vernetzungen, versinnbildlichen die oft energiegeladenen Momentaufnahmen.

Banz...45 Ein Kloster im Mittelpunkt bedeutender Kriegsgeschehnisse

AUSTELLUNG VERLÄNGERT
Die Ausstellung "Banz..45 wird wegen des großen Besucherinteresses verlängert. Bisher haben rund 9000 Gäste die Ausstellung besucht. Nunmehr ist sie während der Sonderöffnungszeiten vom 27. 12. 2017  bis 07. 01. 2018 von 13 - 16 Uhr und in den Monaten März und April 2018 von 10 - 16 Uhr zu sehen.

Die vierteilige Ausstellung dokumentiert die bewegte Geschichte der Kriegs- und Nachkriegszeit des ehemaligen Benediktinerklosters Banz. Behandelt wird die Geschichte der Gemeinschaft von den heiligen Engeln bis 1945, die sich die Auslandsdeutschen-Seelsorge zur Aufgabe gemacht hatte.

Im zweiten Teil geht es um die Geschichte des Reservelazaretts (1942-1945). Das Lazarett war nicht nur Genesungsraum für Verwundete, sondern auch Arbeits-- und Lebensraum für viele Menschen aus des Region.

Die dunkle Seite des Kriegsendes zeigt das Kapitel über den Einsatzstab Reichsleiter Rosenberg. Kurt von Behr, berüchtigter Kunsträuber in Görings Diensten fand in Banz sein Ende.

Der letzte Teil steht im Zeichen geretteter Kulturgüter. Mit Handschriften der Berliner Staatsbibliothek, Riemenschneider-Skulpturen, Objekten aus dem Germanischen Nationalmuseum und Coburger Kunstschätzen überstanden unersetzliche Werke die Kriegszeiten. Schließlich wurde Banz 1945 zum Schauplatz für die Restitution der berühmten Bildtafeln aus der Zisterzienserabtei Hohenfurth an die Tschechoslowakei. Video-Aufnahmen von Zeitzeugen vergegenwärtigen unmittelbare Erinnerungen an das Banz der Kriegs- und Nachkriegszeit.

Vom Nil an den Main - aus Nubien nach Franken

Der Banzer Stein vom Tempel von Dendur 
vom 17. März bis 1. Juli 2017

Führungen durch die Sonderausstellung:
Sonntag, 14. Mai 2017, 11.00 Uhr
Sonntag, 25. Juni 2017, 11.00 Uhr

Preis pro Person: 3,50 Euro

Dauerausstellungen

Die Geschichte von Kloster Banz

Die seit März 2011 neu hinzugekommene Dauerausstellung des Museum dokumentiert die Geschichte vom 12. Jahrhundert bis zur heutigen Nutzung der Anlage als Bildungszentrum der Hanns-Seidel-Stiftung.

Blick in den Ausstellungssaal

HSS

Das Benediktinerkloster Banz wurde um 1070 gegründet und war bis zur Auflösung 1803 durch den Kurfürst von Bayern fest in der Hand des Traditionsordens. Im 18. Jahrhundert erfuhren die Benediktiner eine unvergleichliche Blütezeit, in der Banz als Zentrum der Wissenschaft galt. In dieser Zeit brachte das Kloster berühmte Gelehrte und Künstler hervor. Mit der Säkularisation endete die Blüte des Klosterlebens, die Kunstschätze und die umfangreiche Bibliothek wurden zum größten Teil versteigert und somit in alle Winde verstreut.

1814 kaufte der Wittelsbacher Herzog Wilhelm in Bayern für sich und seinen Enkel, den späteren Herzog Maximilian in Bayern, das Kloster als Sommerresidenz. 

Nach dem ersten Weltkrieg verpachteten die Wittelsbacher Banz an Trappisten und Schloss Banz wurde wieder zum Kloster. 1933 erwarb der bislang letzte Orden, die Gemeinschaft von den Heiligen Engeln, die Klosteranlage, die dann 1979 von der Hanns-Seidel-Stiftung erworben wurde. Nach umfangreichen Renovierungs- und Restaurierungsmaßnahmen, konnte das Bildungszentrum am 22. April 1983 eröffnet werden.

Foto des beeindruckenden Fischsauriers

HSS

Die Petrefaktensammlung

Die historische Petrefaktensammlung (Fossiliensammlung), gehört zu den ältesten paläontologischen Ausstellungen in Bayern und wurde zwischen 1814 und 1857 vom Juristen Carl Theodori (1788 – 1837) und dem katholischen Geistlichen Augustin Geyer (1774 – 1837) geschaffen. Seither blieb sie weitgehend unverändert. 

Die Sammlung präsentiert einen zu Stein gewordenen Querschnitt des Lebens im ehemaligen Jurameer aus der Zeit vor rund 200 Millionen Jahren. Zahlreiche und gut erhaltene Ausstellungsstücke, wie spektakuläre Fischsaurierfunde, Meereskrokodile, Flugsaurier, Fische, Seelilien, Ammoniten und Belemniten faszinieren Jung und Alt.

Das bedeutendste Ausstellungsobjekt dieser Sammlung und Herzstück des Museums ist ein 2.10 m langer, versteinerter  Fischsaurierschädel, der größte seiner Art in ganz Europa. Diesem beeindruckenden Exponat widmete der Schriftsteller Joseph Victor von Scheffel (1826 – 1886) zwei Gedichte, in denen er seine Faszination dem Objekt gegenüber ausdrückte: den „ Bericht vom Meerdrachen“ und „ Der Ichthyosaurus“.  

... Gesteinsproben und ausgestopfte Tiere.

Die Orientalische Sammlung

„Schon längst nährte ich den sehnlichsten Wunsch, den heiligen Boden jenes Landes zu betreten, dass die Wiege unserer Religion, das Vaterland unseres Erlösers war. Doch nicht dies allein war es, was mich zu dieser Reise bewog. Es trieb mich ein unwiderstehliches Gefühl, ein nicht zu besiegendes Drängen aus der ewigen Einförmigkeit des bis zur Unbequemlichkeit bequemen Alltagslebens, bei welchem man nicht mehr lebt, sondern nur vegetiert“.
 
Mit diesen Worten beschrieb Herzog Max in Bayern (1808- 1888), Vater von Elisabeth von Österreich (Kaiserin Sisi), seine Beweggründe für eine mehrmonatige risikoreiche und abenteuerliche Reise in den Orient im Jahre 1838. Auf dieser Reise sammelte er eine stattliche Anzahl an Reiseandenken, die er nach Banz bringen ließ und sich dort ein Kuriositätenkabinett im orientalischen Stil einrichtete. Diese weltweit einzigartige Ausstellung, ist heute als Orientalische Sammlung im Museum der Öffentlichkeit zugängig. Zu den Attraktionen gehören neben altägyptischen Objekten, wie Grabbeigaben und einer Mumie, auch Gesteinsproben und selbsterlegte Tiere, wie z.B. ein ca. 4 Meter langes Nilkrokodil, sowie ethnografische Gegenstände.

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