Wissensmanagement im 21. Jahrhundert
Erkennen Unternehmen und Organisationen den strategischen Wert von Wissen?
Die stellvertretende Vorsitzende der Hanns-Seidel-Stiftung, Susanne Breit-Keßler, erläuterte die Bedeutung des Umgangs mit Wissen bei ihrer Eröffnungsrede zur ersten Netzwerktagung „WISSENSMANAGEMENT IM 21. Jahrhundert“.
Wissen bedeutet Stärke
Demografischer Wandel, Fachkräftemangel und die Digitale Transformation konfrontieren Unternehmen und Organisationen mit aktuellen Herausforderungen. Im Überangebot an Information und Möglichkeiten erleben wir Zeiten der Unsicherheit. Relevantes Wissen gibt uns in dieser Situation Halt und Grundlagen, die richtigen Entscheidungen zu treffen.
Für Unternehmen und Organisationen, die ihre Wissensbasis nicht nur kennen, sondern aktiv nutzen und sich mit anderen vernetzen, bieten sich enorme Chancen nachhaltige Wettbewerbsvorteile aufzubauen. Systematisches Wissensmanagement spielt eine entscheidende Rolle bei der Entwicklung neuer Geschäftsmodelle, nachhaltigerem Wirtschaften, Ressourcenschonung und der Erreichung und Sicherstellung von Unternehmenszielen.
Der Umgang mit Wissen ist eine Grundhaltung!
„Als Politische Stiftung ist es uns wichtig, Orientierung zu geben. Wir beschäftigen uns deshalb mit Wissensmanagement, also wie man gemeinsam mit Wissen und Informationen umgeht. Ethisch betrachtet beinhaltet ein transparenter und konstruktiver Umgang mit Wissen, gemeinsame Werte zu teilen. Transparenz ist gleichbedeutend dem Prinzip der gleichberechtigten Teilhabe, einem Wert, für den ich mich persönlich und in meiner Funktion als stellvertretende Vorsitzende der Hanns-Seidel-Stiftung prinzipiell einsetze." erläuterte die stellvertretende Vorsitzende der Hanns-Seidel-Stiftung, Susanne Breit-Keßler, die Bedeutung des Umgangs mit Wissen bei ihrer Eröffnungsrede zur ersten Netzwerktagung „WISSENSMANAGEMENT IM 21. Jahrhundert“ - Ansätze für Unternehmen und Organisationen am 31. März 2023 im Konferenzzentrum München, eine Veranstaltung, welche die Hanns-Seidel-Stiftung gemeinsam mit der Gesellschaft für Wissensmanagment durchgeführt hat.
Im zweiten Teil der Netzwerktagung konnten die Teilnehmer unterschiedliche Aspekte des Wissensmanagement bei verschiedenen Themeninseln diskutieren.
Konkrete Ansätze beleuchten
Unternehmen und Organisationen stehen vor der Herausforderung, sich immer schneller neuen Anforderungen anzupassen. Es gilt die Entwicklung neuer Trends bereits im Vorfeld zu erkennen, um daraus mögliche Handlungsspielräume abzuleiten. Wettbewerbsfähig zu bleiben, verlangt Reflexionsvermögen, Flexibilität, Veränderungsbereitschaft und die Fähigkeit, Kompetenzen laufend auf den Prüfstand zu stellen, zu erneuern und zu erweitern.
Wie lassen sich zielgerichtete kontinuierliche Entwicklungsprozesse strategisch planen und etablieren? Welche Faktoren stützen eine Wissenskultur im Unternehmen, die das Interesse an Weiterbildung und die Bereitschaft ihrer Mitarbeiter zu lebenslangem Lernen fördern kann? Wie lässt sich Wissenstransfer und die Vernetzung von relevantem Wissen zur Sicherung der Produktion und Prozessoptimierung nach Bedarf steuern?
Tipps und Impulse zum Nachlesen
Folgende zentrale Aspekte standen im Fokus der Tagung mit über 20 Referierenden und 60 Teilnehmenden:
- Die Bedeutung der Ressource Wissen für die Zukunftsfähigkeit eines Unternehmens.
- Führung und Vertrauen, Lebenslanges Lehren und Lernen als Basis einer neuen Wissenskultur zur Sicherung von Arbeitskraft und Wettbewerbsvorteilen.
- Neue Ansätze für den Wissenstransfer zur Produktionssteigerung und Prozessoptimierung in Zeiten der Digitalisierung
Die gebündelten Anregungen und Impulse finden Sie hier in unserer Nachberichterstattung der Netzwerktagung Wissensmanagement. Interessiert an mehr? Fortsetzung folgt im zweiten Halbjahr 2023!
Wissensmanagement bei der HSS. Gemeinsam mit Experten, Fach- und Führungskräften aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik haben wir darüber diskutiert, wie man mit der Informationsflut effektiver umgeht.
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Präsidentin der Gesellschaft für Wissensmanagement