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Interview - Raketentechnologie
Der Scheinriese Nordkorea

Kim Jong-Un hat sich mit seinem Atomprogramm auf die Bühne der Weltgemeinschaft gedroht. Auch seinen größten diplomatischen Coup, das Treffen mit US-Präsident Donald Trump, verdankt er dem Drohpotential seines Atomprogramms. All dies könnte nur ein Bluff sein, sagt Raketenexperte Prof. Schmucker im HSS-Interview.

Prof. Schmucker sitzt hinter seinem Schreibtisch, linke Bildseite und gestikuliert. In der Mitte des Bildes steht das Modell eines Raketentriebwerkes vor einer HSS-Stellwand. Rechts am Bildrand sitzt Erich Kornberger in einem karierten Sacko und wartet die Antwort auf eine Frage ab.

Raketenexperte Prof. Schmucker sieht keine Anzeichen dafür, dass Nordkorea erfolgreich an Atomraketen forscht.

HSS

Der international renommierte Experte für Raketentechnik, Prof. Dr. Robert Schmucker lehrt an der TU München am Lehrstuhl für Raumfahrttechnik. Zwischen 1995 und 1998 war er als Inspekteur der vereinten Nationen im Irak tätig.

In München gründete der Spezialist für „Fernwaffen in Entwicklungsländern“ und „Nutzen und Kommerzialisierung der Raumfahrt“ das Unternehmen „Schmucker Technologie“, das unter anderem auch die NATO in technischen Fragen berät.

Er ist skeptisch, ob Nordkorea überhaupt ein nennenswertes Programm zur Erforschung nuklearer Waffentechnik und atomar bestückbaren Interkontinentalraketen (ICBMs) betreibt. Im Interview begründet er seine Zweifel und vermutet geopolitische Motive als Ursache der Drohkulisse des Kim-Regimes. 

 

Autor: Maximilian Witte, HSS

Witte; HSS