Internationale Wirtschaftsmächte wie die USA und China verzerren den Wettbewerb mit milliardenschweren Subventionen. Die USA unterstützen gezielt innovative und nachhaltige Technologieunternehmen, während China durch Überproduktion und massive Exportförderung Wettbewerbsvorteile erlangt. In der EU versucht man hingegen, Wettbewerbsverzerrungen durch nationale Industriepolitik und Unternehmenssubventionen zu verhindern, da diese regionale Ungleichheiten verstärken und die Chancen des Binnenmarktes auf internationaler Ebene schwächen.
Die Europäische Kommission steht nun vor dem Dilemma, einen neuen europäischen Rahmen für staatliche Beihilfen zu schaffen, in dem nationale und europäische Interessen in Einklang gebracht werden sollen, ohne den Wettbewerb zu verzerren.