Schülerzeitungspreis „DIE RAUTE“ 2025
Wo Meinungsfreiheit beginnt
Stiftungsvorsitzender Markus Ferber, MdEP, würdigte das Engagement der jungen Zeitungsmacher: „Demokratie braucht Journalismus. Sie lebt von informierten Bürgerinnen und Bürgern. Nur wenn wir Zugang zu verlässlichen Informationen haben, können wir fundierte Entscheidungen treffen, unsere Stimme erheben und an gesellschaftlichen Diskussionen teilnehmen. Der Journalismus ermöglicht uns diesen Zugang – er informiert, kritisiert und hinterfragt.“
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Mit über 100 Einsendungen war die Resonanz auf den Schülerzeitungspreis „DIE RAUTE“ auch in diesem Jahr wieder beeindruckend groß. Der Preis, den die Hanns-Seidel-Stiftung seit 2010 vergibt, würdigt die Bedeutung der Schülerpresse und das journalistische Engagement junger Menschen. Ausgezeichnet wurden herausragende Leistungen in unterschiedlichen Kategorien, um Kreativität, kritisches Denken und Teamarbeit zu fördern.
Teilnehmen konnten Redaktionen von Mittelschulen, Realschulen, Gymnasien, Förderschulen sowie beruflichen Schulen mit FOS/BOS aus ganz Deutschland, die im Schuljahr 2024/2025 mindestens eine Printausgabe oder Online-Ausgabe veröffentlicht haben.
Die Preise wurden in drei Kategorien pro Schulart vergeben:
- Journalistischer Einzelbeitrag (Artikel)
- Kreativität und Gestaltung
- Informationsvielfalt
Darüber hinaus wurde der „Sonderpreis Digital“ zweimal für Schülerzeitungen verliehen, die ausschließlich online erscheinen. Die Gewinnerinnen und Gewinner jeder Kategorie erhielten 300 Euro Preisgeld, der Sonderpreis war mit 250 Euro dotiert. Das Preisgeld ist zweckgebunden für die Redaktionsausstattung vorgesehen – eine Investition in die Zukunft junger Journalistinnen und Journalisten.
Die Trophäe wurde für herausragende Leistungen in drei Kategorien vergeben: Journalistischer Einzelbeitrag (Artikel), Kreativität und Gestaltung und Informationsvielfalt. Zudem wurde der Sonderpreis Digital zweimal verliehen.
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Lob und Ermutigung für den Nachwuchs
Stiftungsvorsitzender Markus Ferber, MdEP, während seiner Schulzeit selbst ehemaliger Chefredakteur einer Schülerzeitung, lobte das Engagement der jungen Zeitungsmacher:
„Demokratie braucht Journalismus. Sie lebt von informierten Bürgerinnen und Bürgern. Nur wenn wir Zugang zu verlässlichen Informationen haben, können wir fundierte Entscheidungen treffen, unsere Stimme erheben und an gesellschaftlichen Diskussionen teilnehmen. Der Journalismus ermöglicht uns diesen Zugang – er informiert, kritisiert und hinterfragt.“
Festrednerin Dr. Ute Eiling-Hütig, MdL, Vorsitzende des Ausschusses für Bildung und Kultus im Bayerischen Landtag, betonte in ihrer Ansprache die Rolle der Schülerpresse als Übungsfeld für verantwortungsvollen Journalismus. Sie hob hervor, wie wichtig es sei, „inhaltlich Klarheit zu gewinnen und die Leserschaft im Blick zu behalten“.
Zugleich machte sie auf die Herausforderungen einer schnelllebigen Medienwelt aufmerksam, in der junge Menschen zunehmend kurze Inhalte auf Social Media konsumieren:
„Gerade deshalb müssen wir die Fähigkeit, komplexe Texte zu verstehen, stärker fördern.“
In ihrer Rede mahnte Schirmherrin Dr. Eiling-Hütig, die Bedeutung freier Medien und journalistischer Verantwortung niemals aus den Augen zu verlieren: „Wir dürfen in unserem Bemühen, die Demokratie und ihre Werte zu verteidigen, nicht nachlassen! Denn Werte verschieben sich, und derjenige, der nicht versucht, das von ihm als richtig Erachtete durchzusetzen, wird letztlich den Kürzeren ziehen.“
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Appell für Meinungsfreiheit und Demokratie
In ihrer Rede mahnte Dr. Eiling-Hütig, die Bedeutung freier Medien und journalistischer Verantwortung niemals aus den Augen zu verlieren:
„Wir dürfen in unserem Bemühen, die Demokratie und ihre Werte zu verteidigen, nicht nachlassen! Denn Werte verschieben sich, und derjenige, der nicht versucht, das von ihm als richtig Erachtete durchzusetzen, wird letztlich den Kürzeren ziehen.“
Sie unterstrich die Schlüsselrolle eines unabhängigen Journalismus in Zeiten von Desinformation und Propaganda:
„In einem Meer von Fake News, Propaganda auf Social Media und im Internet sind es die Journalistinnen und Journalisten, die umfassend recherchieren, wahrheitsgemäß gewichten und seriös und unvoreingenommen berichten müssen.“
Zum Abschluss richtete sie sich direkt an die anwesenden Redaktionen:
„Diese Grundregeln des Journalismus brauchen wir dringender denn je. Deshalb ist es so wichtig, dass Sie, die jungen Menschen, sich ganz praktisch mit der Erstellung einer Schülerzeitung auseinandersetzen – vor allem, weil Demokratie auch das Engagement junger Menschen in den Medien braucht.“
Für Samira, 15, von der Mittelschule Hummelsteiner Weg in Nürnberg ist der Preis ein Zeichen dafür, dass wir gute Arbeit geleistet haben, die auch andere zu schätzen wissen." Die Redaktion der Hummelnews wurde für einen Beitrag zum Thema Rechtsextremismus gewürdigt.
Stiftungsvorsitzender Markus Ferber überreichte schließlich den Gewinnerteams zusammen mit Dr. Ute Eiling-Hütig die Urkunde samt Trophäe.
Die Verleihung wurde musikalisch umrahmt von der Bigband des Wittelsbacher-Gymnasiums München.
Impressionen der Preisverleihung zum Durchklicken
Nachfolgend die Preisträger 2025 nach Schularten mit Würdigung durch die Jury:
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