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HSS NEXUS Young Leaders Workshop
Deutschlands Sicherheit vorausdenken

Autorin/Autor: Andrea Rotter, M.A.

Die Mitglieder von HSS NEXUS, dem Young Leaders Programm der Hanns-Seidel-Stiftung für Außen- und Sicherheitspolitik, kamen erstmals zu einem Präsenz-Workshop auf Kloster Banz zusammen. Auf dem Programm standen intensive Diskussionen über die sicherheitspolitische Lage Deutschlands sowie die größten Herausforderungen, die es zu bewältigen gilt. Zudem erhielten die Teilnehmenden Einblicke in die Methodik der Strategischen Vorausschau.

Mit dem Programm HSS Nexus möchte die HSS herausragende Nachwuchsexperten aus den Bereichen Außen-, Sicherheits- und Verteidigungspolitik fördern und ihnen ein Forum bieten, in dem sie Ideen entwickeln, sich austauschen und gemeinsam innovative Lösungen für die sicherheitspolitischen Herausforderungen der Gegenwart und Zukunft erarbeiten können.

Mit dem Programm HSS Nexus möchte die HSS herausragende Nachwuchsexperten aus den Bereichen Außen-, Sicherheits- und Verteidigungspolitik fördern und ihnen ein Forum bieten, in dem sie Ideen entwickeln, sich austauschen und gemeinsam innovative Lösungen für die sicherheitspolitischen Herausforderungen der Gegenwart und Zukunft erarbeiten können.

© AdobeStock

Die Teilnehmer des HSS NEXUS-Programms vor dem Kloster Banz.

Die Teilnehmer des HSS NEXUS-Programms auf Kloster Banz.

© HSS

Das aktuelle und anspruchsvolle Jahresthema des ersten HSS NEXUS-Jahrgangs lautet „Europäische Sicherheit und Verteidigung im Kontext transatlantischer Beziehungen“. Nach virtuellen Hintergrundgesprächen mit dem HSS-Vorsitzenden Markus Ferber, MdEP, sowie Thomas Erndl, MdB und politischer Schirmherr von HSS NEXUS, und inhaltlichen Diskussionsrunden zu den USA und den transatlantischen Beziehungen sowie zu Russland und der Ukraine, richtete der zweitägige Workshop den Blick vertieft auf die sicherheitspolitische Lage in Deutschland.

Dr. Henning Riecke steht in einem Seminarraum auf Kloster Banz vor einem Flipchart.

Dr. Henning Riecke, Leiter der Strategischen Vorausschau an der Bundesakademie für Sicherheitspolitik (BAKS), führte die Mitglieder von HSS NEXUS in die zentralen Konzepte der Methode ein und ermöglichte ihnen, diese im Rahmen einer Gruppenarbeit direkt praktisch zu erproben.

© HSS

Vielfältige Prioritäten der deutschen Sicherheits- und Verteidigungspolitik

Mit Impulsen von Dr. Patrick Keller, Leiter des neu eröffneten Zentrums für Sicherheit und Verteidigung der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP), und Hauptmann Dhany Sahm von der Bundeswehr erhielten die Young Leaders wertvolle Einblicke in die politische Debatte in Berlin sowie in die praktische Umsetzung der „Zeitenwende“ innerhalb der Bundeswehr. Dabei standen zentrale Themen im Fokus: der finanzielle, materielle und personelle Aufwuchs der Bundeswehr zur Sicherstellung der Abschreckungs- und Verteidigungsfähigkeit der NATO, der Umgang mit und die Integration neuer Technologien, wie sie aktuell im Gefechtsfeld der Ukraine zum Einsatz kommen, sowie die Stärkung der zivilen Verteidigung und gesellschaftlichen Durchhaltefähigkeit durch die Einbindung von Wirtschaft und Gesellschaft – angesichts der ernstzunehmenden Bedrohung durch Russland allesamt Prioritäten der deutschen Sicherheitspolitik, die politisch vorangetrieben und gesellschaftlich aufgenommen werden müssen. 

Die politische Perspektive wurde von Thomas Silberhorn, MdB und Mitglied im Innenausschuss sowie ehemaliger Transatlantik-Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion und parlamentarischer Staatssekretär im Bundesverteidigungsministerium, beigesteuert, indem er aus Sicht eines Parlamentariers auf die Herausforderung einging, in kurzer Zeit die richtigen Weichen für eine effektive Gesamtverteidigung zu stellen und dabei die Bevölkerung mitzunehmen.

Thomas Silberhorn, MdB, sitzt an einem Schreibtisch auf Kloster Banz.

Thomas Silberhorn, MdB, Mitglied des Innenausschusses sowie ehemaliger Transatlantik-Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion und parlamentarischer Staatssekretär im Bundesverteidigungsministerium, ergänzte die Diskussion um die parlamentarische Perspektive.

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Vorausschauend handeln

Neben dem inhaltlichen Austausch ging es auch um Einblicke in die Methode der Strategischen Vorausschau. Dr. Henning Riecke, Leiter der Strategischen Vorausschau bei der Bundesakademie für Sicherheitspolitik (BAKS), vermittelte den Mitgliedern von HSS NEXUS nicht nur theoretische Grundlagen, die diese dann in einer Gruppenarbeit auch praktisch anwenden konnten. Anhand verschiedener Szenarien zur Zukunft der NATO richteten die Young Leaders den Blick nach vorn, um auf unterschiedliche Entwicklungen in Europa und den USA reagieren und daraus Handlungsoptionen ableiten zu können. 

Ziel von HSS NEXUS ist es, im Laufe eines Jahres Handlungsempfehlungen für die deutsche Politik zu entwickeln und an politische Entscheidungsträger zu kommunizieren. Auch im neuen Jahr werden sich die Mitglieder in thematischen Hintergrundgesprächen einbringen und in kleineren Arbeitsgruppen zu Themen im Kontext des Jahresthemas Ideen erarbeiten – abgerundet durch weitere methodische Elemente, Arbeitstreffen und eine Exkursion nach Brüssel im Frühjahr 2026.

Weitere Informationen zu HSS NEXUS: https://tinyurl.com/ms62n3y2

Kontakt

Leiterin: Andrea Rotter, M.A.
Außen- und Sicherheitspolitik
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