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Münchner Sicherheitskonferenz 2025
Erkenntnisse, Learnings und der Blick nach vorn

Autorin/Autor: Katja Zirkel

Ereignisreiche Events, spannende Gespräche und inspirierende Begegnungen auf der Münchner Sicherheitskonferenz liegen hinter uns. Wir haben unsere Kolleginnen und Kollegen nach ihrem persönlichen Fazit gefragt.

Christian Forstner, Leiter des Washington-Büros der HSS

Christian Forstner, Leiter des Washington-Büros der HSS

© privat

„Für drei Tage wurde München wieder zum Mittelpunkt der Weltpolitik. In Zeiten globaler Krisen ist der internationale Dialog umso wichtiger. Die Trump-Administration ist ein schwieriger Partner, der knallharte Ansagen macht. Wir reden zu viel über die Differenzen mit Amerika, sollten uns aber auf die geopolitische Konfrontation mit autoritären Staaten wie China, Russland und Iran konzentrieren, um daraus gemeinsame Interessen mit den USA zu entwickeln.“

Christian Forstner, Leiter des USA-Büros der HSS in Washington

Sibel Öztürk-Baştanoğlu, Referatsleiterin Westeuropa, Nordamerika, Europäische Grundsatzfragen, Institut für Europäischen und Transatlantischen Dialog

Sibel Öztürk-Baştanoğlu, Referatsleiterin Westeuropa, Nordamerika, Europäische Grundsatzfragen, Institut für Europäischen und Transatlantischen Dialog

© privat

„Die MSC 2025 hat verdeutlicht, dass Europa vor großen Herausforderungen steht – und diese als Chance begreifen muss: Wie stärkt Europa seine strategische Autonomie in einer sich wandelnden Welt- und Werteordnung? Welche Rolle spielt Europa bei der Schaffung eines nachhaltigen Friedens in der Ukraine? Wie reagiert Europa auf wirtschaftliche Spannungen, insbesondere durch US-Zölle? Fest steht: Europa wächst in Krisen. Jetzt braucht es Entschlossenheit und Geschlossenheit, um Europas Sicherheit nachhaltig zu gewährleisten.“

Sibel Öztürk-Baştanoğlu, Referatsleiterin Westeuropa, Nordamerika, Europäische Grundsatzfragen, Institut für Europäischen und Transatlantischen Dialog

Andrea Rotter, Leiterin des Referats Außen- und Sicherheitspolitik, Akademie für Politik und Zeitgeschehen

Andrea Rotter, Leiterin des Referats Außen- und Sicherheitspolitik, Akademie für Politik und Zeitgeschehen

© HSS

„Die Münchner Sicherheitskonferenz hat die Dringlichkeit der europäischen Sicherheitslage verdeutlicht. Europa muss es auf der Basis von Geschlossenheit und eigener Stärke gelingen, mit den USA zu einer Einigung über die europäische Sicherheitsarchitektur zu kommen – vor allem unter Einbeziehung der Ukraine. Doch wie die Rede von US-Vizepräsident JD Vance gezeigt hat, sind die transatlantische Partnerschaft und ihr gemeinsames Wertefundament merklich erschüttert. Es wird schwer werden, mit Washington über gemeinsame Ziele und Strategien zu verhandeln, wenn dort die ‚Macht des Stärkeren‘ zum zentralen Instrument der Außenpolitik erhoben wird.“

Andrea Rotter, Leiterin des Referats Außen- und Sicherheitspolitik, Akademie für Politik und Zeitgeschehen

Christiane von Czettritz und Neuhaus, stv. Referatsleiterin, Referat für Grundsatzfragen, Institut für Internationale Zusammenarbeit (rechtzs) mit der belarussischen Oppositionsführerin Swjatlana Zichanouskaja

Christiane von Czettritz und Neuhaus, stv. Referatsleiterin, Referat für Grundsatzfragen, Institut für Internationale Zusammenarbeit (rechtzs) mit der belarussischen Oppositionsführerin Swjatlana Zichanouskaja

Copyright: privat

„Die Welt traf sich wieder zur MSC in München. Vor 100 Jahren wären bei einem solchen Event keine Expertinnen vertreten gewesen – heute ist das zum Glück anders! Die Botschaft des MSC-Frauenfrühstücks war klar und kraftvoll: Starke Frauen gestalten die Welt.“

Christiane von Czettritz und Neuhaus, stv. Referatsleiterin, Referat für Grundsatzfragen, Institut für Internationale Zusammenarbeit

Resümée von Markus Ferber, HSS-Vorsitzender, MdEP, zur MSC 2025

© HSS

Fazit von Hanns Bühler, Leiter des HSS-Büros in Südafrika, zur MSC 2025

© privat

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Redakteurin: Katja Zirkel
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