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Projekte in Argentinien und Chile
Hanns-Seidel-Stiftung ausgezeichnet

Für ihre zivilgesellschaftlichen Verdienste und ihren Einsatz für die Länder Lateinamerikas wurde die Hanns-Seidel-Stiftung mit dem "Armando Calderón Sol Orden" ausgezeichnet. Die Vorsitzende der Stiftung, Ursula Männle, erhielt die Medaille im Rahmen der Generalversammlung der Vereinigung der Konservativen politischen Parteien Lateinamerikas (UPLA).

Im Juni besuchte die Vorsitzende der Hanns-Seidel-Stiftung, Prof. Ursula Männle, die beiden südamerikanischen Länder Argentinien und Chile. In Argentinien traf sie sich mit den aktuellen Projektpartnern der Stiftung, in Chile nahm sie an einer Tagung und an einer Generalversammlung des Parteienbündnisses „Unión de Partidos Latinoamericanos“ teil.

Männle mit schönem Orden

Im Rahmen der Generalversammlung der Vereinigung der Konservativen Parteien Lateinamerikas (UPLA) wurde Männle in Anerkennung der Verdienste und des Einsatzes der Hanns-Seidel-Stiftung ein neu geschaffener, nach dem ehemaligen Staatspräsidenten El Salvadors und ehemaligen UPLA-Präsidenten, Armando Calderón Sol, benannter Orden verliehen.

HSS

Armando Calderón Sol Orden

Die Hanns-Seidel-Stiftung ist Geburtshelfer und ständiger Wegbegleiter der Union der Lateinamerikanischen Parteien („Unión de Partidos Latinoamericanos“ – UPLA). Bei der UPLA handelt es sich um ein Bündnis konservativer lateinamerikanischer Parteien und Bewegungen, das der „International Democrat Union“ (IDU) angehört. Mit der Unterstützung der UPLA fördert die Hanns-Seidel-Stiftung den länderübergreifenden Dialog zu den politischen, wirtschaftlichen und sozialen Herausforderungen Lateinamerikas und die Teilnahme der lateinamerikanischen Jugend am politischen Geschehen.  

Für ihren Einsatz in den Ländern Lateinamerikas wurde, stellvertretend für die Stiftung, der Vorsitzenden Prof. Ursula Männle von der UPLA der "Armando Calderón Sol Orden" verliehen.  

In Argentinien arbeitet die Hanns-Seidel-Stiftung daran, die Verwaltung des Argentinischen Nationalkongresses und die Verwaltungen ausgewählter Provinzparlamente zu stärken. Sie fördert den länderübergreifenden Meinungs- und Erfahrungsaustausch zur Parlamentsarbeit und eine gute öffentliche Darstellung des Parlaments.  

Zudem engagiert sich die Stiftung in der Stadt Buenos Aires für den Aufbau einer bürgernahen, die Menschenrechte achtenden und effektiv und effizient arbeitenden Polizei. Die Dozenten der Bildungsakademie für öffentliche Sicherheit („Instituto Superior de Seguridad Pública“ – ISSP) sollen auf diesem Gebiet fortgebildet werden, um moderne Lehrpläne erstellen zu können.  

In Argentinien arbeitet die Stiftung außerdem daran, die föderale Struktur des Staates zu festigen. Dabei setzt sich die HSS auf lokaler, regionaler und nationaler Ebene für eine Weiterentwicklung öffentlicher Verwaltungen ein, unter anderem in Sachen Transparenz, Umweltschutz und Energieversorgung.  

Autor: Prof. Dr. Klaus Binder

Klicken Sie sich hier durch die Stationen der Reise Ursula Männles durch Argentinien und Chile: 

Chile
Jorge Sandrock
Projektleitung
Argentinien
Prof. Dr. Klaus Georg Binder
Projektleitung