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HSS NEXUS Young Leaders-Programm
Die Zukunft der Sicherheitspolitik

Autorin/Autor: Andrea Rotter, M.A.

Die HSS startet mit HSS NEXUS ein Förderprogramm für junge Talente in der Außen-, Sicherheits- und Verteidigungspolitik. Ziel ist es, innovative Ansätze für die aktuellen und zukünftigen sicherheitspolitischen Herausforderungen zu erarbeiten.

Mit dem Programm HSS Nexus möchte die HSS herausragende Nachwuchsexperten aus den Bereichen Außen-, Sicherheits- und Verteidigungspolitik fördern und ihnen ein Forum bieten, in dem sie Ideen entwickeln, sich austauschen und gemeinsam innovative Lösungen für die sicherheitspolitischen Herausforderungen der Gegenwart und Zukunft erarbeiten können.

Mit dem Programm HSS Nexus möchte die HSS herausragende Nachwuchsexperten aus den Bereichen Außen-, Sicherheits- und Verteidigungspolitik fördern und ihnen ein Forum bieten, in dem sie Ideen entwickeln, sich austauschen und gemeinsam innovative Lösungen für die sicherheitspolitischen Herausforderungen der Gegenwart und Zukunft erarbeiten können.

© AdobeStock

Komplexe sicherheitspolitische Herausforderungen treffen auf einen zunehmenden Generationswechsel in der außen- und sicherheitspolitischen Entscheidungsfindung: Mit dem neuen Nachwuchsförderprogramm HSS NEXUS fördert die Hanns-Seidel-Stiftung gezielt junge Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler sowie Young Professionals im Bereich Außen-, Sicherheits- und Verteidigungspolitik. Ziel ist es, neue Ideen für aktuelle und zukünftige sicherheits-politische Herausforderungen zu entwickeln.

Russlands völkerrechtswidriger Angriffskrieg gegen die Ukraine, die Bedrohung der europäischen Sicherheitsordnung in Zeiten transatlantischer Umbrüche, der Krieg im Nahen Osten mit Eskalationspotenzial für die gesamte Region, die wachsenden Spannungen im Indopazifik sowie der zunehmende Systemkonflikt zwischen Demokratien und Autokratien stellen Deutschland und Europa vor eine nie dagewesene Vielzahl an sicherheitspolitischen Herausforderungen.

Gleichzeitig erleben wir einen Generationswechsel: Viele der bisherigen außenpolitischen Entscheidungsträgerinnen und -träger wurden noch in der Ära des Kalten Krieges geprägt. Die Verantwortung für die Bewältigung der aktuellen und zukünftigen Krisen liegt jedoch zunehmend in den Händen einer neuen Generation, die oft zu Unrecht beschuldigt wird, sich nicht für Außenpolitik zu interessieren.

Laut einer Umfrage des Zentrums für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr, das jährlich das sicherheitspolitische Meinungsbild in Deutschland erfasst, fühlten sich im vergangenen Jahr  55 Prozent der 16 bis 29-Jährigen (und 58 Prozent der 30 bis 49-Jährigen) durch militärische Risiken – die Spannungen zwischen dem Westen und Russland, das globale militärische Wettrüsten, den Krieg in Europa und die potenzielle Gefahr einer nuklearen Eskalation – persönlich bedroht. 72 Prozent der 16 bis 29-Jährigen (und 71 Prozent der 30 bis 49-Jährigen) nehmen Russland als Bedrohung wahr und plädieren in überwältigender Mehrheit (57 bzw. 60 Prozent) für eine aktive Rolle Deutschlands bei der Bewältigung von Problemen, Krisen und Konflikten. Gerade jüngere Generationen, die ernsthafte sicherheitspolitische Krisen bislang nur aus Geschichtsbüchern kennen, scheinen durch die Ereignisse in der Ukraine und auf der Welt zwar verunsichert, zeigen jedoch ein starkes Interesse an Mitgestaltungsmöglichkeiten.

Was wir bieten

Ziel des Young Leaders Programm HSS NEXUS ist es, herausragende Nachwuchsexpertinnen und -experten aus den Bereichen Außen-, Sicherheits- und Verteidigungspolitik zu fördern und ihnen ein Forum zu bieten, in dem sie Ideen entwickeln, sich austauschen und gemeinsam innovative Lösungen für die sicherheitspolitischen Herausforderungen der Gegenwart und Zukunft erarbeiten können.

Das Programm umfasst eine einjährige Mitgliedschaft (Juli 2025 bis Juli 2026) mit anschließender Aufnahme in das NEXUS-Alumni-Netzwerk. Der Teilnehmerkreis setzt sich aus bis zu zwölf herausragenden Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlern sowie Young Professionals (bis einschließlich 40 Jahre, mindestens Master oder vergleichbarer Abschluss in einer relevanten Fachrichtung) zusammen, die sich intensiv mit außen-, sicherheits- und verteidigungspolitischen Themen beschäftigen. Im Rahmen des Programms bearbeiten die Teilnehmenden jährlich wechselnde sicherheitspolitische Fragestellungen und bereiten ihre Erkenntnisse in Form von Analysen, Berichten oder ähnlichen Publikationen auf, die am Ende des Programms vorgestellt werden sollen.

Praxisorientierte Bestandteile wie Hintergrundgespräche mit Expertinnen und Experten zu aktuellen sicherheitspolitischen Herausforderungen, eine Exkursion zu relevanten Institutionen und Organisationen sowie regelmäßige Arbeitstreffen stellen sicher, dass die inhaltliche Vertiefung und die Erarbeitung von Ergebnissen gewährleistet sind.

Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Programms profitieren von einer engen institutionellen Anbindung und erhalten Einblicke in die vielfältigen Arbeitsbereiche der Hanns-Seidel-Stiftung. Zudem bieten sich Möglichkeiten zur Profilbildung, etwa durch die Mitwirkung an Beiträgen und Veranstaltungen der HSS. Das Programm fördert aktiv den Austausch und die Netzwerkbildung, indem es den Teilnehmenden ermöglicht, sich mit Entscheidungsträgerinnen und -trägern sowie renommierten Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Praxis zu vernetzen. Ziel ist es zudem, den Teilnehmenden die Möglichkeit zu geben, ihre wissenschaftlichen Erkenntnisse mit den praktischen Anforderungen der außen-, sicherheits- und verteidigungspolitischen Debatten zu verbinden.

Bewerbungsschluss ist der 30. April.

Kontakt

Leiterin: Andrea Rotter, M.A.
Außen- und Sicherheitspolitik
Leiterin
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