Seit zwei Monaten im Amt: Dr. Jutta Möhringer am Institut für Begabtenförderung
„Ich sehe die Arbeit hier als Geben und Nehmen“
Junge Menschen fördern, die besonders engagiert sind, überdurchschnittlich gute Noten haben und vielfältig interessiert sind – das ist Dr. Jutta Möhringers Credo. „Am liebsten würde ich die künftigen Stipendiaten und Stipendiatinnen schon am Gymnasium kennenlernen und zu uns holen“, sagt die Leiterin des Instituts für Begabtenförderung.
„Am liebsten würde ich die künftigen Stipendiaten und Stipendiatinnen schon am Gymnasium kennenlernen und zu uns holen“ (Dr. Jutta Möhringer, HSS)
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Ihre gute Laune und ihre Energie wirbeln seit Anfang Juli durch die Hanns-Seidel-Stiftung – und sind nachweislich ansteckend. Dinge, die sie will, setzt sie um – im Kleinen wie im Großen. Manches sofort, wie den Kaffeevollautomat, „denn der ist ein Ort für den informellen Austausch in der Abteilung “. Anderes, wie neue Qualitätskriterien bei der Auswahl der zukünftigen Stipendiatinnen und Stipendiaten oder Umstrukturierungen in der Aufgabenverteilung fundiert und mit Nachdruck.
Das Institut für Begabtenförderung fördert Studierende aller Bereiche, wenn sie überdurchschnittliche Leistungen erbringen, gesellschaftlich engagiert sind und motiviert, Dinge anzupacken. „Geben und Nehmen – wir fördern und fordern“, so beschreibt Möhringer die Arbeit ihrer Abteilung. Geplant ist es zum Beispiel, dass jeder Stipendiat und jede Stipendiatin für einige Wochen ins Ausland zu HSS-Dependancen oder in Firmen von Alumni gehen soll. „Und von dort wünschen wir uns dann neue Sichtweisen.“
Möhringer ist es ganz besonders wichtig, dass die jungen Talente sich nach der Förderung selbst positiv in die Gesellschaft einbringen. Netzwerk schaffen, voneinander lernen – im Institut für Begabtenförderung sind alle Interessierten herzlich willkommen!
Autorin: Gabriele Uitz, HSS
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