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Schulbeginn in Bayern
Mit Schulwegdiensten sicher zur Schule - sicher nach Hause

Autorin/Autor: Karl Heinz Keil

Es ist wieder soweit: Schulbeginn in Bayern. Am 13. September 2022 beginnt für viele Kinder in Bayern das Abenteuer Schule. Schon der tägliche Weg zur Schule und wieder nach Hause ist für viele Erstklässler ein Erlebnis mit neuen Herausforderungen im Straßenverkehr. Hier helfen ehrenamtliche Schulweghelferinnen und Schulweghelfer, dass die Kleinen sicher zur Schule und wieder nach Hause kommen. Seit 27 Jahren ist Isabel Wißmeyer Schulweghelferin. Sie gibt wertvolle Tipps.

Eltern sind gefordert

Für einen sicheren Schulweg brauchen die Kleinen daher Unterstützung. Eltern können bereits vor dem ersten Schultag den Schulweg üben und ihrem Kind dabei helfen, sich möglichst bald unabhängig und selbstsicher im Straßenverkehr zu bewegen. Wenn irgendwie möglich, sollte man von Beginn an auf das „Eltern-Taxi“ verzichten und zu Fuß zur Schule gehen. Kinder bauen auf diese Weise Selbstvertrauen auf und lernen, sich im Straßenverkehr richtig und verantwortlich zu verhalten. Damit wird zudem das unfallträchtige Chaos vor den Schulen vermieden.

Ehrenamtliche helfen im Verkehr

Aber nicht nur Eltern sind gefordert. Zahlreiche Ehrenamtliche können als Verkehrshelfer dabei helfen, dass Kinder sicher zur Schule und wieder nach Hause kommen. Erwachsene können sich als Schulweghelferinnen und Schulweghelfer engagieren, genauso wie als Schulbusbegleiter. Auch Schülerinnen und Schüler können Jüngeren helfen, indem sie als Schülerlotsen arbeiten.

Verkehrssicherheitsprogramm 2030

Das Ziel dieses Engagements formuliert der bayerische Staatsminister des Innern für Sport und Integration, Joachim Herrmann, in seinem Grußwort für das „Handbuch für Schulwegdienste“:

„Auch mit unserem neuen Verkehrssicherheitsprogramm 2030 „Bayern mobil – sicher ans Ziel“ legen wir einen Schwerpunkt auf die Kinder. Das gemeinsame Ziel für ganz Bayern war und ist: Keine verletzten oder gar getöteten Kinder auf dem Schulweg.“

Weitere Ehrenamtliche werden gebraucht

Dass sich an gesicherten Überwegen in den letzten Jahren kein schwerer oder sogar tödlicher Verkehrsunfall ereignet hat, ist maßgeblich den Ehrenamtlichen zu verdanken. Mit rund 27.000 Schulweghelferinnen und Schulweghelfern steht Bayern sehr gut da – in allen anderen Bundesländern zusammen gibt es etwa genauso viele. Trotz des großen Engagements fehlen aber auch in Bayern Erwachsene als Schulweghelfer. So hat sich die Gemeinschaftsaktion Sicher zur Schule - Sicher nach Hause in ihrer diesjährigen Kampagne die Gewinnung neuer Schulweghelferinnen und Schulweghelfer auf die Fahnen geschrieben.

Gemeinschaftsaktion Sicher zur Schule – Sicher nach Hause

Beim Thema Schulwegsicherheit kommt man in Bayern an der „Gemeinschaftsaktion Sicher zur Schule - Sicher nach Hause“ nicht vorbei. Die Gemeinschaftsaktion wurde 1969 gegründet und arbeitet seitdem mit starken Partnern und Aktionsträgern für die Erhöhung der Verkehrssicherheit unserer Schulkinder auf dem Weg zur Schule und wieder zurück nach Hause zusammen. Schirmherr der Gemeinschaftsaktion ist der Bayerische Ministerpräsident. Die Gemeinschaftsaktion (GA) ist auch ein langjähriger Partner der Hanns-Seidel-Stiftung. Das Ergebnis einer vertrauensvollen Zusammenarbeit waren zahlreiche Verkehrssicherheitsseminare in den vergangenen Jahren in Kloster Banz.

Im Gespräch mit einer Schulweghelferin

Aber was sind eigentlich die Aufgaben einer Schulweghelferin, warum macht man das und wie viel Zeit muss man mitbringen? Eine, die es wissen muss, ist Isabel Wißmeyer. Der aktuelle Geschäftsführer und Sprecher der Gemeinschaftsaktion, Wolfgang Prestele, hat 2022 Isabel Wißmeyer mit einer vom Bayerischen Ministerpräsidenten Dr. Markus Söder unterzeichneten Urkunde, der Symbolfigur der GA und einem Blumenstrauß für 27 Jahre ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet. Grund genug für die Hanns-Seidel-Stiftung, Isabel Wißmeyer an ihrem „Arbeitsplatz“ zu besuchen.

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Leiter: Karl Heinz Keil
Medien, Digitale Gesellschaft, Mobilität, Innovation
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