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Interview mit Steffen Kampeter, Hauptgeschäftsführer der BDA
Wirtschaftsstandort Deutschland

Wie steht es um die Zukunft des Wirtschaftsstandorts Deutschland? Wir haben Steffen Kampeter gefragt, den Hauptgeschäftsführer der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände.

Die Warnsignale blinken am Standort Deutschland. Hohe operative Kosten, Steuerbelastungen, zahlreiche neue Regulierungen mit überbordender Bürokratie und schließlich auch der Fachkräftemangel machen es Unternehmen immer schwerer, ihre Unternehmen in Deutschland wirtschaftlich zu erhalten.

Steffen Kampeter, Hauptgeschäftsführer der BDA mit Prof. Dr. Diane Robers, Leiterin der Akademie für Politik und Zeitgeschehen der Hanns-Seidel-Stiftung.

Steffen Kampeter, Hauptgeschäftsführer der BDA mit Prof. Dr. Diane Robers, Leiterin der Akademie für Politik und Zeitgeschehen der Hanns-Seidel-Stiftung.

HSS

Deutschlands bewährtes Modell der sozialen Marktwirtschaft ist nun marktwirtschaftlich gefährdet. Während das Bruttoinlandsprodukt in den USA im Zeitraum Juli bis September 2023 trotz gestiegener Zinsen um 4,9 Prozent zulegt, ist hierzulande das Bruttoinlandsprodukt im dritten Quartal erneut gesunken. International belegt Deutschland mit einer Prognose von -0,5 Prozent in der Weltwirtschaft den letzten Platz (Quelle: IWF 2023). Laut einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts forsa im Auftrag der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände e.V. (BDA) macht sich die große Mehrheit der befragten Unternehmer (82 Prozent) große Sorgen um den Standort Deutschland (Quelle: BDA 2023). Die BDA vertritt die Interessen von mehr als einer Million Firmen mit über 30 Millionen Beschäftigten.

Im internationalen Wettbewerb der Wirtschaftssysteme sind Rahmenbedingungen nötig, die es Unternehmen ermöglichen, ihre Produktivität zu steigern. Von den Produktivitätsmaßen ist die Arbeitsproduktivität ein wichtiges Kriterium zur Beurteilung der Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit eines Landes. Sie hat als wesentliche Orientierungsgröße der Lohnpolitik Einfluss darauf, wie viel die privaten Haushalte konsumieren und sparen können – und damit letztlich auf den Wohlstand eines Landes. Geht die Zahl der geleisteten Arbeitsstunden zurück und wächst die Arbeitsproduktivität langsamer, dann geht auch das Wirtschaftswachstum zurück. Die gesamtwirtschaftliche Arbeitsproduktivität leitet sich aus dem preisbereinigten Bruttoinlandsprodukt und der Zahl der geleisteten Arbeitsstunden (Arbeitsvolumen) ab.

Steffen Kampeter, Hauptgeschäftsführer der BDA gibt Hinweise wie Arbeitsproduktivität und entsprechende Anreizsetzung wieder zum Wirtschaftswachstum in Deutschland beitragen können.

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Kontakt

: Prof. Dr. Diane Robers
Leiterin der Akademie für Politik und Zeitgeschehen
Prof. Dr. Diane Robers
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