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Münchner Sicherheitskonferenz
Women's Breakfast mit Hillary Clinton

Autorin/Autor: Maximilian Witte

Wie jedes Jahr sind auch in diesem Jahr im Rahmen der 60. Münchner Sicherheitskonferenz (MSC) prominente Frauen zum gemeinsamen Frühstück in der Münchner Residenz zusammen gekommen. Hier werden vertrauliche Gespräche geführt und Herausforderungen internationaler Sicherheitspolitik dikustiert. Begrüßt wurden die Politikerinnen und Expertinnen in diesem Jahr von Hillary Rodham Clinton.

Es war noch dunkel, als sich die ersten Gäste vor dem Max-Josef Saal in der Münchner Residenz versammelten. Sie sind Ministerinnen, Abgeordnete, Expertinnen für Geo- und Sicherheitspolitik oder Frauen, die weltweit Verantwortung in der Zivilgesellschaft übernehmen. Auf der Münchner Sicherheitskonferenz sind sie auch in diesem Jahr gefragte Rednerinnen und teilen ihr Wissen in informellen Gesprächen, in vertraulichen Diskussionsrunden oder auf öffentlichen Panels. So viele Frauen wie noch nie sind 2024 zur Sicherheitskonferenz in die Landeshauptstadt gereist, unter ihnen auch Hillary Rodham Clinton, ehemalige US-Ministerin, First Lady und Präsidentschaftskandidatin der US-Demokraten. Mit ihr gab es im Rahmen des Women’s Breakfast ein geführtes Gespräch zu Themen der Weltpolitik.

©HSS

Unter den prominenten Frauen war auch die bayerische Staatsministerin Judith Gerlach, MdL, die als Gastgeberin im Namen der Bayerischen Staatskanzlei eine Begrüßungsrede hielt. Außerdem waren die prominente Kriegsberichterstatterin, Autorin und Politikwissenschaftlerin Düzen Tekkal, sowie Stefanie Czerny, Gründerin des „Digital Live Design“ von Hubert Burda Media mit dabei. Auch Dr. Anja Opitz, Expertin für Sicherheitspolitik an der renommierten Akademie für Politische Bildung in Tutzing, und die Akademische Oberrätin an der Universität Regensburg, Prof. Dr. Gerlinde Groitl, waren nach München gekommen. Als Repräsentantin der Hanns-Seidel-Stiftung führte Barbara Becker, MdL, durch das Programm des Morgens.  

2024 – die Welt am Scheideweg

In diesem Jahr gab es besonders brisante Themen zu besprechen, denn die Welt ist seit der letzten MSC nicht sicherer oder friedlicher geworden. Ganz im Gegenteil. 2024 wird weltweit ein Superwahljahr, bei dem es auch um grundsätzliche Richtungsentscheidungen geht. Bleiben Demokratien westlicher Prägung bestimmend, die regelbasierte Ordnung weiter attaktiv, gerade für Länder des Gobalen Südens? Der russische Angriffskrieg gegen die Urkaine zieht sich immer mehr in die Länge und droht, im Stellungskrieg zu verhärten. In Israel und dem Gazastreifen fallen täglich Bomben, die Situation ist unübersichtlich. Auch zwischen China und Taiwan spitzt sich die Lage immer mehr zu.

Das traditionelle Women‘s Breakfast auf der Münchner Sicherheitskonferenz bietet einen geschützten Rahmen für Gespräche, Gelegenheit für zwanglose Begegnungen und um Kontakte zu knüpfen. Ein Format, das in Zeiten wachsender diplomatischer Spannungen weltweit immer wertvoller wird.

Der Empfang im marmorgetäfelten und stuckverzierten Max-Joseph Saal wurde 2024 gemeinsam mit der Bayerischen Staatskanzlei, dem Verein „Women in International Security Deutschland e.V.“, des „Georgetown Institutes for Women, Peace and Security“ und der Hanns-Seidel-Stiftung organisiert.

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