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Start des Young Leaders Programms HSS NEXUS
Vernetzt für Europas Sicherheit

Autorin/Autor: Andrea Rotter, M.A.

Im September startet HSS Nexus, das neue Förderprogramm der Hanns-Seidel-Stiftung im Bereich Außen-, Sicherheits- und Verteidigungspolitik. Ziel des Programms ist es, engagierte Young Professionals aus Politik, Verwaltung, Wissenschaft, Think Tanks und Industrie zu vernetzen und ihnen eine Plattform für einen vertieften sicherheitspolitischen Austausch zu bieten – praxisnah, interdisziplinär und strategisch.

 

Mit dem Programm HSS Nexus möchte die HSS herausragende Nachwuchsexperten aus den Bereichen Außen-, Sicherheits- und Verteidigungspolitik fördern und ihnen ein Forum bieten, in dem sie Ideen entwickeln, sich austauschen und gemeinsam innovative Lösungen für die sicherheitspolitischen Herausforderungen der Gegenwart und Zukunft erarbeiten können.

Mit dem Programm HSS Nexus möchte die HSS herausragende Nachwuchsexperten aus den Bereichen Außen-, Sicherheits- und Verteidigungspolitik fördern und ihnen ein Forum bieten, in dem sie Ideen entwickeln, sich austauschen und gemeinsam innovative Lösungen für die sicherheitspolitischen Herausforderungen der Gegenwart und Zukunft erarbeiten können.

© AdobeStock

Europäische Sicherheit und Verteidigung im transatlantischen Kontext

Das Programm steht im Auftaktjahr unter dem Leitthema:
„Europäische Sicherheit und Verteidigung im transatlantischen Kontext“ – ein Thema, das kaum aktueller und dringlicher sein könnte. Denn die sicherheits- und verteidigungspolitische Lage Europas ist ernst. Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine, die damit einhergehende sicherheitspolitische Bedrohung für die NATO, die Umbrüche in den transatlantischen Beziehungen sowie aktuelle Strategiedebatten in Berlin, Brüssel und Washington – all das verlangt nach neuen Antworten und einer klug aufgestellten, nächsten Generation von sicherheitspolitischen Verantwortungsträgern.

13 Young Professionals aus Wissenschaft und Praxis

Aus mehr als 80 Bewerbungen wurden in einem mehrstufigen Auswahlverfahren 13 herausragende Persönlichkeiten ausgewählt, die im kommenden Jahr gemeinsam mit Fachleuten und Entscheidern an zentralen Fragen der europäischen Sicherheitsarchitektur arbeiten werden. Die Teilnehmenden kommen aus dem Deutschen Bundestag, Bundesministerien, sicherheitspolitischen Think Tanks, führenden Universitäten sowie aus der sicherheitsrelevanten Industrie. Gemeinsam sollen sie die sicherheitspolitischen Herausforderungen aus verschiedenen Blickwinkeln erörtern und komplexe Zusammenhänge analysieren.

Handlungsempfehlungen für die Politik

Im Mittelpunkt des Programms stehen Hintergrundgespräche, Arbeitstreffen und eine Exkursion. Dabei sollen nicht nur Perspektiven ausgetauscht, sondern auch konkrete Handlungsoptionen entwickelt werden – basierend auf neuen Ideen, frischen Denkansätzen und interdisziplinären Zugängen. Das Ziel ist, gemeinsam tragfähige Impulse für eine zukunftsorientierte Sicherheits- und Verteidigungspolitik zu erarbeiten.

Als politischen Schirmherrn konnte die Hanns-Seidel-Stiftung Thomas Erndl, MdB, gewinnen. Der Altstipendiat der Stiftung ist verteidigungspolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion und bringt seine langjährige außen- und sicherheitspolitische Erfahrung aktiv in das Programm ein.

Wie fügt sich HSS Nexus in die Stiftungsarbeit der Hanns-Seidel-Stiftung ein? Warum ist es gerade jetzt so wichtig, junge Fachkräfte in der Sicherheitspolitik zu fördern? Und welche Hoffnungen verbindet der Vorsitzende persönlich mit dem Programm? Dazu haben wir mit Markus Ferber, MdEP und Vorsitzender der Hanns-Seidel-Stiftung, gesprochen.

HSS: Warum ist es gerade jetzt so wichtig, junge Fachkräfte in der Außen- Sicherheits- und Verteidigungspolitik zu fördern?

Markus Ferber: Die Lage in der Welt ist so angespannt wie lange nicht mehr. Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine, neue hybride Bedrohungen und die zunehmende Erosion der internationalen Ordnung zeigen, dass unsere Sicherheit keine Selbstverständlichkeit ist. Wir brauchen deshalb Menschen, die bereit sind, Verantwortung zu übernehmen und ein tiefes Verständnis für komplexe sicherheitspolitische Zusammenhänge mitbringen. Genau deshalb ist es so wichtig, heute in die Köpfe von morgen zu investieren.

HSS: Was macht HSS Nexus aus Ihrer Sicht zu einem wichtigen Baustein der Stiftungsarbeit?

Markus Ferber: Mit HSS Nexus schließen wir eine wichtige Lücke. Wir bringen junge Menschen aus Politik, Verwaltung, Wissenschaft, Industrie und Zivilgesellschaft zusammen – mit einem klaren sicherheitspolitischen Fokus. Das Programm steht für den Anspruch der Hanns-Seidel-Stiftung, vorausschauend zu denken, Verantwortung zu fördern und unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung auch außen- und sicherheitspolitisch zu verteidigen.

HSS: Welche Erwartungen und Hoffnungen verbinden Sie persönlich mit dem Programm?

Markus Ferber: Ich hoffe, dass HSS Nexus nicht nur neue Impulse für die deutsche und europäische Politik liefert, sondern auch Netzwerke entstehen und Karrieren geprägt werden. Mein Ziel ist, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sich langfristig als Mitgestalterinnen und Mitgestalter der deutschen und europäischen Sicherheitspolitik verstehen. Wenn sie später Verantwortung in Schlüsselpositionen übernehmen, dann vielleicht auch verbunden mit dem Satz: ‚HSS Nexus war ein wichtiger Schritt auf diesem Weg.‘

Vielen Dank für das Gespräch, Herr Ferber.

Kontakt

Leiterin: Andrea Rotter, M.A.
Außen- und Sicherheitspolitik
Leiterin
Telefon: 
Fax: 
E-Mail: 
: Dr. Jutta Möhringer
Leiterin
Institut für Begabtenförderung