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Dr. Ludwig Spaenle, Beauftragter der Bayerischen Staatsregierung gegen Antisemitismus
Zur Woche der Brüderlichkeit

Nach Jahren der Pandemie kann die Woche der Brüderlichkeit 2023 wieder deutschlandweit begangen werden. Zum Auftakt wünscht sich der Beauftragte der Bayerischen Staatsregierung gegen Antisemitismus, Dr. Ludwig Spaenle, guten Dialog, Gespräche und Impulse.

Ludwig Spaenle blickt freundlich aber herausfordernd in die Kamera

Dr. Ludwig Spaenle, MdL, ist der Beauftragte gegen Antisemitismus der Bayerischen Staatsregierung. Von 2008 bis 2018 war er Bayerischer Staatsminister für Unterricht und Kultus, außerdem zwischen 2013 und 2018 Staatsminister für Wissenschaft und Kunst.

"Die Woche der Brüderlichkeit steht für einen intensiven Dialog zwischen Christen, Juden und Angehörigen anderer Religionen. Sie leistet einen wichtigen Beitrag für den Zusammenhalt unserer Gesellschaft. In diesem Jahr steht sie unter dem Motto „Öffnet die Tore der Gerechtigkeit“ und dieses Psalmwort ist kombiniert mit den Begriffen „Freiheit, Macht, Verantwortung“.
Alle drei sind für die Gestaltung einer Gesellschaft wichtig. Aber man darf sie nicht absolut setzen, sondern muss ihren Wert, ihre Chancen und Risiken erkennen. Dazu dient der Dialog.

Die Woche der Brüderlichkeit lädt in diesem Sinne zu einem vertieften Gespräch und gemeinsamen Weg von Christen und Juden sowie im weiteren Sinne von allen Menschen in Bayern ein – mit dem Ziel des Wohls der Einzelnen und der Gesellschaft als Ganzes. In diesem Sinne wünsche, dass der Dialog der Woche der Brüderlichkeit gelingt und das Motto dazu Impulse liefert."

Dr. Ludwig Spaenle

Beauftragter der Bayerischen Staatsregierung für jüdisches Leben und gegen Antisemitismus, für Erinnerungsarbeit und geschichtliches Erbe

Info

Mehr Dialog zwischen Christen und Juden, Zusammenarbeit stärken und den Holocaust aufarbeiten: Seit 1952 findet in Deutschland jedes Jahr im März die "Woche der Brüderlichkeit" statt. Dieses Jahr unter dem Motto: „Öffnet die Tore der Gerechtigkeit“. Ausgerichtet wird die Festwoche vom Koordinierungsrat der Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit.