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Information über die Publikation

Einführung

  • 2026
  • Haslböck, Thomas bürgerlicher Politik
  • Aufsatz/Enthaltenes Werk
Beschreibung

In ihren Anfängen verstanden sich die Unionsparteien explizit als Sammelbewegung unterschiedlicher politischer Strömungen. Die ideologischen und parteipolitischen Spaltungen innerhalb des demokratischen Lagers hatten in der Weimarer Republik mit zur nationalsozialistischen Machtergreifung beigetragen. Viele später führende Unionspolitiker waren im Dritten Reich der Verfolgung ausgesetzt. Aus der Perspektive des Konzentrationslagers erschienen ihnen die früheren Zerwürfnisse geradezu bedeutungslos. Daraus zogen sie nach Ende des Zweiten Weltkriegs die Konsequenzen: Keine neue Weltanschauungspartei wollten sie gründen, sondern eine wirkliche Union demokratisch gesinnter Kräfte, wenn auch mit christlicher Grundausrichtung.

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