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Feierliche Eröffnung des Bildungszentrums Kloster Banz 1983

Feierliche Eröffnung des Bildungszentrums Kloster Banz 1983; Rudolf Mader; HSS; ACSP, Ph S HSS 50-3-13

1982 bis 1988

Franz Josef Strauß spricht auf der Eröffnung des Bildungszentrums Kloster Banz 1983

Franz Josef Strauß spricht auf der Eröffnung des Bildungszentrums Kloster Banz 1983

HSS; ACSP, Ph S HSS 50-2-2

20.12.1982
Die Mitgliederversammlung beschließt, dass "um die Hanns-Seidel-Stiftung besonders verdiente Persönlichkeiten ... zum Ehrenmitglied ernannt werden" können und ernennt die ausscheidenden Mitglieder Ilse Seidel, die Frau des Namensgebers Hanns Seidel, Ministerpräsident a.D. Alfons Goppel und Generaldirektor Dr. Dr. Carl Knott zu Ehrenmitgliedern der Stiftung.

März 1983
Dr. Rainer Gepperth unterzeichnet die erste Rahmenvereinbarung zwischen der Staatskommission für Bildungswesen der VR China und der Hanns-Seidel-Stiftung zur Reform des Bildungswesens. Die ersten Bildungszentren in Shanghai für Lehrernachqualifizierung und Fortbildung und in Nanking für berufliche Bildung werden implementiert. Nach dem erfolgreichen Beginn dieser Zentren werden bis Anfang der 1990er-Jahre weitere Projekte in unterschiedlichen Regionen Chinas aufgebaut - Schwerpunkt Berufsbildung inkl. agrartechnischer Berufe - und ein Programm zur Dorfentwicklung und Flurneuordnung in der Gemeinde Nan Zhang Lou (Provinz Shandong) entwickelt und umgesetzt.

22.4.1983
Mit einem Festakt wird Kloster Banz als zweites Bildungszentrum der Hanns-Seidel-Stiftung eröffnet.

Plakat zum Symposium Hanns-Seidel-Stiftung in Ecuador

Plakat zum Symposium Hanns-Seidel-Stiftung in Ecuador

ACSP; HSS; ACSP, Pl S 4900

1983 
In Pakistan wird das Berufsbildungsprojekt "Technische Trainingszentren Loralai und Khuzdar" eingerichtet (ausgelaufen 2000), 1992 startet das Projekt "Managementtraining und Institutionenförderung" (ausgelaufen 2002) und im Jahr 2003 ein Regionalprojekt.

1983 
Die Projektaktivitäten für Chile, Costa Rica und Uruguay (bis 1994) werden bewilligt.

1984
Beginn der Förderung von Fachhochschulstudenten. Mit sieben Stipendiaten startet im Wintersemester 1983/84 das erste Graduierten-Förderprogramm.

1984
Die Auslandsprojekte in Ecuador und Venezuela nehmen die Arbeit auf.

3.2.1984
In der HSS beginnt das Zeitalter der EDV mit der Einführung der elektronischen Datenverarbeitung auf dem Gebiet des Rechnungswesens und der Adressenverwaltung.

Plakat zur Wechselausstellung "Hanns Seidel - Ein Leben für Bayern"

Plakat zur Wechselausstellung "Hanns Seidel - Ein Leben für Bayern"

ACSP; HSS; ACSP, Pl S 641

1.4.1984 
In Erfüllung des Vermächtnisses von Maria und Max Wutz vom 4.6.1983 verleiht die Hanns-Seidel-Stiftung zur Förderung der Volksmusik erstmals Kultur- und Ehrenpreise. Der "Tag der Volksmusik" findet in der Folge jährlich im Frühjahr in Wildbad Kreuth, seit 1989 auch im Herbst in Kloster Banz statt. Die Vergabe des Preises wird 2012 eingestellt, als die enge Verbindung des Stifterehepaares zum Nationalsozialismus nachgewiesen wird.

1.12.1984 
Dr. Otto Wiesheu, MdL, löst Wolfgang Maurus (22.10.1982-22.11.1984) im Amt des Geschäftsführers der Stiftung ab (bis 30.10.1990).

1.10.1985 
Dr. Peter Eisenmann übernimmt als Nachfolger von Stefan Graf Bethlen (1.7.1980-30.9.1985) die Leitung der Akademie bis zum 31.8.1993.

14.7.1986
In einem für die zukünftige Arbeit der politischen Stiftungen wegweisenden Urteil beschreibt das Bundesverfassungsgericht die Aufgaben der parteinahen politischen Stiftungen sowie die Abgrenzung zu den politischen Parteien.

17.-18.10.1986
Die Banzer Kulturtage finden zum ersten Mal statt. Bis 2005 werden sie insgesamt 15 Mal durchgeführt.

1987
In Benin beginnt die HSS mit einem Projekt zur Berufsbildung. Projekte in Kenia (Unterstützung von Landwirten) und Tansania werden fortgeführt. Heute ist in beiden Ländern die "Civic Eduaction" und vor allem in Tansania die Frauenförderung der wichtigste Bereich.

1987
Die HSS beginnt mit Projekten zur Förderung des demokratischen Bewusstseins und Stärkung des gesellschaftlichen Diskurses in Bolivien.

1.5.1987
Nach dem Ausscheiden von Christoph Röder übernimmt Dr. Rudolf Sussmann die Leitung des Bildungswerkes bis zum 30.9.1997.

Plakat "Songs an einem Sommerabend" 1989

Plakat "Songs an einem Sommerabend" 1989

Schinagl; HSS; ACSP, Pl S 626

1987
Im Bildungszentrum Wildbad Kreuth wird die Wanderausstellung der HSS "Hanns Seidel - Ein Leben für Bayern" eröffnet.

Sommer 1987
Mit den "Songs an einem Sommerabend" startet in Kloster Banz eine Open-Air-Veranstaltung vor 685 Gästen, die sich zum größten Musikfestival Oberfrankens mit mehr als 9.000 Besuchern entwickelt. Ado Schlier, der "Vater des Festivals", ist mit dem Bayerischen Rundfunk Hauptveranstalter. Die Hanns-Seidel-Stiftung als Mitveranstalter verleiht seit 1987 im Rahmen der "Songs" den "Nachwuchsförderpreis für junge Liedermacher".

1.12.1987
Max Weinkamm folgt Dr. Werner Franz als Leiter der Zentralabteilung nach (bis 14.9.1993).

1.1.1988
Das Förderungswerk wird als eigene Abteilung konstituiert. Es konzentriert mit der Studienförderung im In- und Ausland, der Medienpolitik und Informationstechnik sowie der Journalistischen Nachwuchsförderung Zuständigkeiten, die vorher von verschiedenen Referaten und Abteilungen ausgeübt wurden. Die Leitung der Abteilung übernimmt Dr. Günter Renner bis zum 31.12.1990. Hans-Peter Niedermeier, seit 1980 Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, folgt ab 1.2.1991.