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Seminarsituation

contrastwerkstatt; Fotolia

Die Hanns-Seidel-Stiftung hat von Anfang an die Begabten- und Eliteförderung unterstützt. Wer sich zur Begabtenförderung bekennt, muss auch dafür sorgen, dass die Eliten als Verantwortungseliten in Staat und Gesellschaft wirken. Darüber hinaus brauchen wir Eliten, die nicht in erster Linie den Karrieregedanken, sondern auch die Gedanken von Respekt und Toleranz in den Mittelpunkt ihres Handelns stellen. Deshalb achtet die Hanns-Seidel-Stiftung bei der eigenen Verantwortungselite, den Stipendiaten und Altstipendiaten, darauf, dass sie verantwortungsbewusst und gemeinwohlorientiert handeln. Bei der Inanspruchnahme dieser Verantwortungseliten geht es nicht nur um die fachspezifischen Kenntnisse der Stipendiaten. Ganz besonders wichtig ist auch deren Engagement für Staat und Gesellschaft. Die Hanns-Seidel-Stiftung fördert seit rund 35 Jahren (Beginn 1981) überdurchschnittlich qualifizierte Studenten, Promovenden und junge Wissenschaftler aus dem In- und Ausland, die ein besonderes politisches Interesse und/oder gesellschaftliches Engagement zeigen.

Lehrer steht neben dem Schüler, der am Computer sitzt, zeigt auf den Monitor

©goodluz/Clipdealer

Dieses gesellschaftliche Engagement soll sich an den Werten und Leitbildern der christlich-sozialen Demokratie orientieren. Im Jahr 2005 beschloss die Bundesregierung, dass künftig mindestens ein Prozent der Studierenden in Deutschland finanziell und ideell gefördert werden sollen. Ein ambitioniertes Ziel, da dies im Jahr 2005 nur rund 0,5 Prozent waren. Das „Ein-Prozent-Ziel“ wurde bereits 2010 erreicht und seitdem auch gehalten.

Die Steigerungsraten der Stipendienmittel waren hoch, aber gleichzeitig an die Zusicherung gekoppelt, dass die Begabtenförderungswerke die bisher noch „unterrepräsentierten Gruppen“ in der Begabtenförderung künftig stärken werden. Dazu zählen z.B. Studierende aus einkommensschwachen Bevölkerungsgruppen.

Der Hanns-Seidel-Stiftung ist es gelungen, die Stipendiatenzahl in den letzten Jahren mehr als zu verdoppeln. Ende 2005 förderte die Hanns-Seidel-Stiftung 421 Stipendiaten, Ende 2015 waren es 1084 Stipendiaten, die aus Mitteln des BMBF ein Stipendium erhielten.