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Vermittlung von Grundwissen und politischer Information - Institut für Politische Bildung

Der Auftrag des Instituts für Politische Bildung (IPB)

Politische Breitenarbeit übernehmen und politisches Grundwissen vermitteln: Die Satzung der Hanns-Seidel-Stiftung gibt den Auftrag für die Arbeit des IPB vor.

"Zweck des Vereins ist ... die Förderung der demokratischen und staatsbürgerlichen Bildung des deutschen Volkes auf christlicher Grundlage.“ Ferner heißt es: „Der Satzungszweck wird insbesondere auch verwirklicht durch die Unterhaltung und den Betrieb ... eines Bildungswerks zur Vermittlung staatsbürgerlichen Wissens ...“. Gemäß der Gemeinsamen Erklärung der politischen Stiftungen von 1998 hat politische Bildungsarbeit u. a. das Ziel „durch Vermittlung politischer Bildung die Beschäftigung der Bürger mit politischen Fragen anzuregen sowie ihr politisches Engagement zu fördern und zu vertiefen ...“.

 

In einer Reihe von Zielkatalogen wurden diese Vorgaben weiter differenziert. So soll politische Bildung u. a.

-        Informationen für rationales Urteilen, Entscheiden und Orientieren präsentieren,
-        zum Engagement in der Demokratie ermutigen und die dafür erforderlichen Kompetenzen vermitteln,
-        die demokratische Kultur unterstützen und stärken.

 

Fortschritt, Umfang, Vielfältigkeit und Verfallszeiten des Wissens und der rasante Wandel politischer, kultureller und wirtschaftlicher Verhältnisse sowie zukunftsoffene gesellschaftliche Entwicklungen führen zu einem enormen Orientierungsbedarf. Zur Bewältigung gegenwärtiger und künftiger gesellschaftspolitischer Aufgaben brauchen die Menschen vielseitiges Wissen und entsprechende Kompetenzen. Politische Bildung leistet dafür einen unersetzbaren Beitrag, den man zeitlich nicht begrenzen kann. Niemand wird zum Demokraten geboren – jeder wird Staatsbürger. Deshalb muss in einer Demokratie auch die Chance zu permanenter politischer Bildungsarbeit gegeben sein. Roman Herzog hat dazu auf entscheidende Aspekte politischer Bildung hingewiesen: Demokratie muss der Bürger immer wieder erleben und verstehen. Sie ist kein„Selbstläufer“. Ziel der politischen Bildungsarbeit ist es daher, für "die Demokratie zu werben" und zu politischer Partizipation und Gestaltung zu ermutigen.

Jede Demokratie ist auf die Akzeptanz und auf das Engagement ihrer Bürger substanziell angewiesen. Dies ist eine Herausforderung, die jede Generation neu bewältigen muss. Um einen freiheitlich-demokratischen Staat am Leben zu erhalten, müssen sich genügend Bürger für diesen Staat einsetzen, ihn mitgestalten oder zumindest innerlich bejahen. Politische Bildungsarbeit ist und bleibt somit eine permanente Aufgabe.

50 Jahre Institut für Politische Bildung

Eine ausführliche Darstellung der Gründung und Geschichte des IPB, der Entwicklung der inhaltlichen Arbeit und der Teilnehmerzahlen, der Bildungsarbeit außerhalb Bayerns, der Schwerpunktthemen u.v.m.
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