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Zentrale Aufgaben

Von Anfang an richtete die Hanns-Seidel-Stiftung eine „Zentralabteilung“ zur Wahrnehmung gemeinsamer Querschnittsfunktionen wie Personal-, Finanz- und Beschaffungswesen oder Kommunikation und IT ein. Stabstellen für Evaluierung und Interne Revision ergänzen heute das Profil.

   

Den in den neunziger Jahren sinkenden Finanzmitteln begegnete man mit Maßnahmen, die darauf abzielten, die Effektivität in allen Bereichen zu steigern, ohne das vielfältige Aufgabenspektrum der Hanns-Seidel-Stiftung wesentlich einzuschränken. Dies gelang beispielsweise durch Einführung von Controlling, durch Ausnutzung von Synergien bei Organisationsstraffungen oder den entsprechenden Einsatz der elektronischen Datenverarbeitung. Auch das Internet spielt hier eine große Rolle. So wurde bereits 1997 eine eigene Homepage eingerichtet, die immer wieder einem Relaunch unterzogen wurde, zuletzt hin zum Responsive Web Design, der Anpassung an mobile Endgeräte. Unter www.hss.de finden Nutzer aktuelle Berichte über die Aktivitäten der Stiftung im In- und Ausland, Interessierte können sich online für Seminare registrieren, über Tagungsergebnisse informieren, Bewerbungsunterlagen für Stipendien ausfüllen oder Social-Media-Kanälen der Stiftung folgen. Informationsbroschüren und Einladungen auf gedrucktem Papier sind selbstverständlich weiterhin erhältlich, allerdings sinken die Druckauflagen, weil vermehrt Informationen digital abgerufen werden.

Alejandro Escamilla/Unsplash

Die besten Inhalte und Programme nützen heutzutage wenig, wenn die elektronische Datenverarbeitung nicht auf der Höhe der Zeit aufgestellt ist. Die Antwort darauf ist eine IT-Strategie, die integrativ alle Bereiche der Stiftung umfassen muss; ein zentrales System aus einem Guss, in dem Teilnehmer und Veranstaltungen effektiv verwaltet werden können. Die Kommunikation zwischen Teilnehmer und Veranstalter muss in beiden Richtungen - im Idealfall elektronisch - laufen, was Kosten spart und zeitlich mehr Flexibilität ermöglicht. Die Hanns-Seidel-Stiftung wird hierzu ein leistungsstarkes CRM-System in Betrieb nehmen. Über den direkten Kontakt mit den Teilnehmern hinaus ist auch die Öffentlichkeit über Angebote und Arbeit der Stiftung zu informieren. Hierfür werden in verstärktem Maße die digitalen Medien eingesetzt. Social-Media-Kanäle sorgen für zusätzliches Marketing des Internetauftritts. Der Webauftritt ermöglicht weitergehende Funktionen etwa zur Programmrecherche oder zur Anmeldung. Auch Online-Angebote der politischen Bildung werden verstärkt.