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Druckschrift "Die dreißig Punkte der Union" von 1946

Druckschrift "Die dreißig Punkte der Union" von 1946

ACSP; ACSP, DS 1-72

Die Grundsatzprogramme der CSU

Die CSU hat  von 1946 bis 2016 sieben Grundsatzprogramme vorgelegt, wobei mit der 10-Punkte-Erklärung bereits 1945 in einer Phase heftiger programmatischer Debatten die ersten Konzepte und Festlegungen veröffentlicht wurden. Die sechs Grundsatzprogramme seit 1946 weisen keine fundamentalen Umorientierungen auf. Sie vermittelten, mit unterschiedlichen Akzenten, die auf der christlich-abendländischen Kultur und bayerischen Tradition fußenden Werte und Grundsätze der Partei.

Die Zehn-Punkte-Erklärung vom 31. Dezember 1945

Der Vorläufige Landesausschuss der CSU teilte in einem Rundschreiben vom 31. Dezember 1945 die Ergebnisse seiner programmatischen Überlegungen mit. Dieses Rundschreiben enthielt fünf Anlagen, neben den zwei Seiten umfassenden "Zehn Punkten" noch allgemeine Aufrufe u.a. zu den Kommunalwahlen am 27. Januar 1946.

Das Grundsatzprogramm der CSU von 1946

Der CSU-Landesausschuss beschloss am 4. Oktober 1946 nach heftigen programmatischen Debatten das vierseitige Grundsatzprogramm, das auf der zweiten Landesversammlung der CSU am 14./15. Dezember 1946 in Eichstätt zusammen mit dem Dreißig-Punkte-Programm und der Parteisatzung verabschiedet wurde.

Die dreißig Punkte der Union vom 31. Oktober 1946

Die auf der Landesausschusssitzung der CSU am 31. Oktober 1946 gebilligten "Dreißig Punkte" wurden auf der zweiten Landesversammlung der CSU "als Richtlinien der Christlich-Sozialen Union zur Überwindung der inneren und äußeren Not unseres Volkes" verabschiedet. Sie erläuterten den Inhalt des gleichzeitig beschlossenen Grundsatzprogramms und begründeten es im einzelnen. Die von dem Parteivorsitzenden Josef Müller verantwortete Druckschrift umfasst 16 Seiten.

Das Grundsatzprogramm der CSU von 1957

Nachdem die CSU 1954 in Bayern in die Opposition geraten war, betrieb sie auch im Programmatischen die Modernisierung und Neuorientierung der CSU. Am 1. Juni 1957 beschloss die CSU-Landesversammlung ihr neues zwölfseitiges Grundsatzprogramm. 

Das Grundsatzprogramm der CSU von 1976

Die wachsenden Herausforderungen an Wirtschaft und Gesellschaft, die Entwicklung des Sozialstaats und die Rolle der Unionsparteien als Opposition im Bundestag führten erneut zu Grundsatzdebatten. Das unter dem Vorsitz von Theo Waigel von einer Grundsatzkommission erarbeitete, 74 Seiten umfassende Grundsatzprogramm wurde am 12./13. März 1976 vom CSU-Parteitag verabschiedet.

Das Grundsatzprogramm der CSU von 1993

Der CSU-Parteitag vom 8./9. Oktober 1993 beschloss das von der Grundsatzkommission erarbeitete Grundsatzprogramm, das als Reaktion auf die gewaltigen Transformationsprozesse in Ost- und Mitteleuropa sowie die fortschreitende europäische Einigung entstand.

Das Grundsatzprogramm der CSU von 2007

Der CSU-Parteitag verabschiedete am 28. September 2007 unter dem Titel  "Chancen für alle! In Freiheit und Verantwortung gemeinsam Zukunft gestalten"  ein neues Grundsatzprogramm.

Das Grundsatzprogramm der CSU von 2016

Am 5. November 2016 nahm der CSU-Parteitag das unter der Leitung von Markus Blume erstellte Grundsatzprogramm "Die Ordnung" an. Der Parteivorstand hatte am 28. Juni 2014 erneut eine Grundsatzkommission bestellt, Markus Blume die Leitung übertragen und ihn mit der Überarbeitung und Weiterentwicklung der programmatischen Grundlagen beauftragt.

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