FORSCHUNG & PROJEKTE
FORSCHUNGSPROFIL
Seit der Gründung der Petrefaktensammlung durch Carl Theodori und Augustin Geyer im Jahre 1828 ist Forschung von zentraler Bedeutung für das Museum Kloster Banz (MKB).
FORSCHUNG
Folgende Forschungsprojekte sind bislang am Museum Kloster Banz (MKB) angesiedelt:
Paläoanthropologische Forschung zur Ganzkörpermumie in der Orientalischen Sammlung (TU-München)
Forschung zum Temnodontosaurus trigonodon in der Petrefaktensammlung (Naturkundemuseum Bamberg)
Forschung zu Ichthyosaurierfossilien in der Petrefaktensammlung (Naturkundemuseum Coburg)
PROJEKTE
Neukonzeption des Depots
Das bislang der Öffentlichkeit nicht zugängliche Depot am Museum Kloster Banz (MKB) soll ein öffentlich zugängliches Schaudepot werden.
Ein Schaudepot ist ein Bereich, in dem sich Objekte aus dem Sammlungsbestand eines Museums befinden. Es lässt Museumsbesucher*innen an der Sichtweise, Haltung und an der Arbeit eines Museums, am Sammeln, Bewahren und Erforschen teilhaben.
Die im Schaudepot gelagerten Sammlungsobjekte können in Zukunft unter konservatorischen Rahmenbedingungen eingesehen werden, ohne dass diese in die Dauerausstellung integriert werden. Das Konzept des Schaudepots zielt somit darauf ab, die bislang >verborgenen< Teile der Sammlungsbereiche des Museums Kloster Banz (MKB) stärker in das Bewusstsein zu rücken und diese sowohl für Besucher*innen als auch für Wissenschaftler*innen und damit für die wissenschaftliche Forschung zugänglich zu machen.
Vor dem Hintergrund der Neukonzeption des Depots werden die im Depot eingelagerten Sammlungsbestände restauriert und digitalisiert sowie im Anschluss daran museal präsentiert.
Das auf drei Jahre angelegte Projekt wird finanziell gefördert und ermöglicht durch die Hanns-Seidel-Stiftung, die Oberfrankenstiftung, die Landesstelle für nichtstaatliche Museen in Bayern und den Bezirk Oberfranken.