Veranstaltungsreihe: „Bayern, wie wir es sehen“
Bayern 2040: So blicken Jugendliche auf die Zukunft des Freistaats
Mit dem neuen Dialogformat „Bayern, wie wir es sehen“ bringt die Hanns-Seidel-Stiftung junge Menschen und politische Entscheidungsträger zusammen, um gemeinsam Perspektiven für die Zukunft des Freistaats zu entwickeln. Am 30. April um 19 Uhr findet die Auftaktveranstaltung zu dieser Veranstaltungsreihe statt.
© HSS
Die Generation von morgen gestaltet die Politik von heute
Wie wird Bayern im Jahr 2040 aussehen? Welche Visionen, Hoffnungen und Erwartungen prägen die kommende Generation – und wie lassen sie sich in konkrete Politik übersetzen?
Mit dem neuen Dialogformat „Bayern, wie wir es sehen“ schafft die Hanns-Seidel-Stiftung einen Raum, in dem ihre Stipendiatinnen und Stipendiaten zu Wort kommen: engagierte junge Menschen, die sich intensiv mit den Zukunftsfragen des Freistaats auseinandersetzen und eigene Perspektiven in den politischen Diskurs einbringen. Ziel ist es, ihre Sichtweisen systematisch aufzugreifen und weiterzuentwickeln.
Im Mittelpunkt der Veranstaltungsreihe stehen sechs thematische Gesprächskreise, die zentrale gesellschaftliche Felder in den Blick nehmen: Demokratie & Staat, Wohlstand & Innovation, Bildung & Soziales, Nachhaltigkeit & Umwelt, Identität & Vielfalt sowie Stadt & Land. Über einen Zeitraum von rund eineinhalb Jahren gestalten die Stipendiatinnen und Stipendiaten die inhaltliche Ausrichtung der einzelnen Sitzungen eigenverantwortlich. Sie benennen die Herausforderungen, vor denen sie ihre Generation sehen, formulieren Erwartungen an die Zukunft und erarbeiten darauf aufbauend politische Lösungsansätze.
Im Austausch mit Fachpolitikern, Experten aus Wissenschaft und Praxis sowie Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens entstehen so differenzierte Perspektiven auf die Entwicklung Bayerns. Die Leitung der Gesprächskreise übernimmt Klaus Holetschek, MdL, Fraktionsvorsitzender der CSU im Bayerischen Landtag und Mitglied der Hanns-Seidel-Stiftung. Diese hochkarätige Besetzung bürgt dafür, dass die erarbeiteten Ideen auch Eingang in die Politik finden.
Auftakt mit Weitblick: Impulse für Bayerns Zukunft
Zum Auftakt der Reihe weitet die Hanns-Seidel-Stiftung bewusst den Blick: Am 30. April findet im Konferenzzentrum München eine Fishbowl-Diskussion mit Klaus Holetschek statt, zu der junge Menschen aus unterschiedlichsten gesellschaftlichen Bereichen eingeladen sind. Die dort gesammelten Ideen und Impulse bilden eine Grundlage für die späteren Gesprächskreise und fließen in deren Arbeit ein.
In einer Keynote skizziert Holetschek zentrale Entwicklungslinien für Bayern bis 2040 und formuliert leitende Fragen für den weiteren Dialog. Einen methodischen Zugang zur Zukunftsperspektive eröffnet anschließend Laura Bechthold vom Bayerischen Foresight-Institut der Technische Hochschule Ingolstadt: In ihrem Impulsvortrag zum Thema „Future Literacy“ zeigt sie, wie das systematische Denken in unterschiedlichen Zukunftsszenarien dazu beitragen kann, fundierte und tragfähige Ideen für konkrete politische und gesellschaftliche Herausforderungen zu entwickeln.
Ein abschließendes Get-together bietet Gelegenheit zum persönlichen Austausch und zur Vernetzung.
Der Auftakt zur Veranstaltungsreihe “Was macht Bayern in der Zukunft aus?” findet am Donnerstag, 30. April, um 19 Uhr im Konferenzzentrum der HSS statt.
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