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Kommunalpolitik: Wer anpackt, bewegt.
Ottobeuren in Bewegung

Autorin/Autor: Isabel Pantke

Benjamin Adelwarth weiß, wie wichtig Sport und Gemeinschaft sind. Er möchte Vereine stärken und Ehrenamt fördern. Als Unternehmer steht Benjamin Adelwarth für Transparenz und Zusammenarbeit. 2026 kandidiert er als Bürgermeister in Ottobeuren.

Benjamin Adelwarth lebt mit seiner Familie in Dirlewang im Unterallgäu. Beruflich ist er selbstständiger Versicherungsmakler und Bankkaufmann mit langjähriger Erfahrung im Finanzwesen. Kommunalpolitisch engagiert er sich im Unterallgäu, wo er als Bürgermeisterkandidat der CSU in Ottobeuren antritt und sich besonders für solide Finanzen, Bürgernähe und die Stärkung des regionalen Zusammenhalts einsetzt.

Benjamin Adelwarth

HSS: Sport verbindet – und Sie selbst sind begeisterter Sportler. Viele Vereine kämpfen derzeit mit Mitgliederschwund und fehlendem Ehrenamt. Wie stellt sich die Situation in Ottobeuren dar, und welche Ideen haben Sie, um die Sportvereine nachhaltig zu stärken?

Benjamin Adelwarth: Sport ist wichtig - Die Sportvereine in Ottobeuren erfreuen sich großer Beliebtheit. Beispielsweise sind beim TSV Ottobeuren gleich mehrere Sportarten beheimatet: Neben Fußball und Tischtennis sind beispielweise die Handballer über die Landkreisgrenze hinweg bekannt. Zusätzlich hat Ottobeuren eine große Sportwelt – ein Ort für gesundheitsbewusste Sportler. 

Ich möchte alle Vereine, übrigens nicht nur Sportvereine, unterstützen, durch gezielte Ehrenamtsförderung, bei der Zusammenarbeit zwischen Schulen und Vereinen, finanziell bei gesundheits- und kulturfördernden Projekten, Stärkung der Sichtbarkeit in der Öffentlichkeit und natürlich je nach Bedarf bei der Verbesserung der Sportinfrastruktur. 

HSS: Sie sind Unternehmer. Welche Erfahrungen prägen Ihren Führungsstil – und wie wollen Sie diese als Bürgermeister einsetzen?

Benjamin Adelwarth: Bisher präge ich einen partizipativen und transformationalen Führungsstil: Ich möchte die Bürger und Stakeholder in Entscheidungsprozesse involvieren. Dies fördert Transparenz und Vertrauen und ermöglicht es mir, die Bedürfnisse der Gemeinschaft besser zu verstehen.

Inspiration und Motivation Anderer durch eine gemeinsame Vision und Werte. Dies hilft mir, die Gemeinschaft zu mobilisieren und Engagement für Projekte und Initiativen zu fördern.

HSS: Transformational zu führen bedeutet, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter durch Inspiration, gutes Vorbild und gemeinsame Ziele zu motivieren, damit sie ihre Werte und Einstellungen im Sinne langfristiger Ziele verändern. Beim partizipativen Führungsstil werden Mitarbeitende in Entscheidungen einbezogen, damit sie ihre Ideen einbringen und sich stärker mit dem Team und den Zielen identifizieren.

HSS: Gab es einen Schlüsselmoment in Ihrem Leben, der Ihren Weg in die Kommunalpolitik entscheidend geprägt hat?

Benjamin Adelwarth: Ich war immer schon davon getrieben, aktiv einen Beitrag zu leisten, dass es den Menschen da draußen besser geht. Meine ehrenamtliche Laufbahn über die letzten 20 Jahre hat mich geprägt, die unzähligen Kontakte gestärkt und mein Netzwerk motiviert: Bürgermeister ist kein Beruf, sondern Berufung – ich bin bereit!

sunnychicka; istock

Über die Reihe "Kommunalpolitik: Wer anpackt, bewegt.

Die Vorbereitungen der Kommunalwahl 2026 sind im vollen Gange. In unserer neuen Reihe stellen wir engagierte Mandatsträgerinnen und Mandatsträger vor. Erfahren Sie, was sie motiviert und welche wertvollen Erfahrungen sie in ihrem Amt gesammelt haben.

Die Hanns-Seidel-Stiftung setzt sich dafür ein, dass mehr Menschen ein kommunalpolitisches Amt übernehmen. Wir unterstützen sie während des Wahlkampfs und machen das Engagement derjenigen sichtbar, die mit ihrem Einsatz Kommunalpolitik gestalten

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Online-Redaktion: Isabel Pantke
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