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Kommunalpolitik: Schulungen & Ratgeber für Engagierte

Was für den Wahlkampf 2020 wichtig ist

HSS-Referent Gerhard Richter spricht darüber, was im Wahlkampf 2020 wichtig ist: Noch mehr Online, noch mehr Soziale Medien als 2014, aber immer in der Form, die mir als Kandidat und der Zielgruppe entspricht. Es wird persönlich. Der Kandidat steht als Mensch im Zentrum. Wichtig ist es, authentisch zu bleiben und sich auf drei bis fünf Schwerpunktthemen zu konzentrieren. Dabei sind Emotionen wirksamer als eine Fülle von sachlichen Argumenten. Beratungen im Online-Bereich helfen, denn Kandidaten müssen gegen Negatives und Dirty Campaigning gewappnet sein und ihre Werbestrategie im Netz entwickeln.

Margarethe Stadlbauer; HSS

Teilnehmer über HSS-Seminare zur Kommunalpolitik

Kandidierende der Kommunalwahl 2020 erzählen von ihren Erfahrungen mit den Seminaren der Hanns-Seidel-Stiftung, mit denen sie sich für den Wahlkampf fit machen.

Margarethe Stadlbauer; HSS

Kommunalpolitische Leitfäden zum Bestellen

Politische Studien 489: Politik vor Ort - Kommunalwahlen 2020

Verena Kienast; HsS

Alle Publikationen zum Stichwort Gemeinde

Alle Publikationen zum Stichwort Gemeinde

Alle Publikationen zum Stichwort Kommune

Alle Publikationen zum Stichwort Kommune

Tipps & Tricks: Rhetorik

Aufbau einer Rede
Eine Möglichkeit, eine Ansprache zu strukturieren:

A. Begrüßung

Anreden: Auf der Seite des Bundesministeriums des Inneren finden Sie die korrekten Anreden für Amtsträger

B. Hauptteil

C. Schluss

Kernbotschaften
Schreiben Sie die Kernbotschaften je Abschnitt gut lesbar in Ihr Redemanuskript.

Redevorlage
Laden Sie sich unsere Redevorlage(Google-Drive) herunter, Sie können den Text direkt überschreiben und Ihre Kernbotschaften bequem eintragen.
 

 

Autor: Thomas Reiner

A. Begrüßung

Persönliche Anrede(n),

sehr geehrte Damen und Herren,

lieber Trachtlerinnen und Trachtler,

ein besonders herzliches Grüß Gott an Sie alle

B. Einleitung
Kernbotschaft: Besondere Ehre

Ich darf gleich vorab sagen, dass es mich besonders freut, dass ich selber als xxx die Schirmherrschaft über das xx-jährige Jubiläum meines Trachtenvereins übernehmen durfte und spreche mein Grußwort an Sie herzlich gerne.

Ich habe mich dieses Mal dem Thema ganz persönlich genähert. Nämlich unter der Fragestellung „Die xxxx bewahren das Brauchtum. Sie bewahren damit auch die Heimat. Und da stellt sich die Frage: „Was bedeutet Heimat für mich?“

C. Hauptteil
Was bedeutet Heimat für micht?

Heimat ist für mich erst einmal ein Gefühl – ein äußerst positives Gefühl der

  • Verbundenheit
  • Geborgenheit
  • Identität

Ich kann das aber auch an ganz objektiven Dingen festmachen:

  • Familie, Freunde und Bekannte
  • Gemeinschaft und Geselligkeit
  • die bayerische Mundart und Tracht

um nur einige zu nennen.

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Kernbotschaft: Heimat ist menschliche Grundbefindlichkeit, frei von Zeitströmungen

Für mich war der Begriff der Heimat auch noch nie verbunden mit Provinzialität oder Enge. Für mich bedeutet das Schwärmen von der Heimat auch nicht die Ignoranz gegenüber der „großen weiten Welt“. Aber für den Begriff der Heimat gibt es keine erschöpfende, exakte Begriffsanalyse.

Heimat ist menschliche Grundbefindlichkeit, frei von Zeitströmungen.

Ich habe Ihnen gesagt, was Heimat für mich ist – für Sie mag Heimat mit ganz ähnlichen, vielleicht aber auch ganz anderen Begriffen besetzt sein.Heimat ist jedoch – und da dürften Sie mir zustimmen und auch wenn sich der Begriff einer streng wissenschaftlichen Definition entzieht – eine menschliche Grundbefindlichkeit sein. Eine Grundbefindlichkeit frei von Zeitströmungen.

Heimat bietet die Verankerung, Verwurzelung und Zugehörigkeit und damit Antworten auf die zentralen Fragen: Wohin gehöre ich, woher komme ich, wer bin ich? Die Frage kann ich zumindest zum Teil schon beantworten: Ich gehöre zu den xxx!
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Bewegung – Zeitalter der Globalisierung
Kernbotschaft: Flexibilität in der Arbeitswelt kann zur Entwurzelung führen.

Heute herrscht eine Zeit der immer schneller werdenden Veränderung, eine Zeit mit ganz erheblicher Bewegung: Das Tempo der Globalisierung hat sich enorm gesteigert. Abbau von Handelsschranken, Beendigung der Spaltung der Welt in Blöcke, revolutionäre Entwicklungen in der Informations- und Telekommunikationsindustrie haben den Veränderungsdruck auf Staaten, Regionen, Unternehmen und Einzelne enorm erhöht.

Heute wird in der Arbeitswelt eine starke Flexibilität und Mobilität erwartet. Das bringt Menschen von dort weg, wo sie geboren sind. Mir ist dies – Gott sei Dank – erspart geblieben, ich habe meinen Lebensmittelpunkt nach wie vor in xxx, in, mit meiner Frau und Kindern, meiner Familie.

Aber die „Entwurzelung“ hat Auswirkungen auf die Menschen, auf die Werterhaltungen, auf kulturellen Einstellungen.
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Wie können Menschen heute ihr Bedürfnis nach Heimat, nach Verankerung und Identität stillen?
Kernbotschaft: Bayern-Marketing - Förderung der Tracht

Max II., nach dem in München eine Straßenbahnhaltestelle mit Standbild benannt ist, wollte nach der deutschen Revolution 1848 dem deutschen Nationalgefühl ein bayerisches entgegensetzen. Der König war allerdings ein großer Preußenfan! Er bewunderte und verehrte das preußische Geistesleben. Also ließ er Berliner Forscher über ein Bayerisches Nationalbewusstsein brüten! Die Aktion „Preußen grübeln für Bayern“ führte zu einer Beschreibung und Kategorisierung der Bayerischen Sitten und Bräuche. Nach Vorlage der Bestandsaufnahme an den König, forderte der seine Untertanen auf, vermehrt Tracht zu tragen. Max II soll ihnen sogar Prämien für das Tragen der Tracht bezahlt haben.

Selbst wenn man boshaft unterstellen wollte, dass das gültige Bayernbild eine preußische Erfindung ist – und die Preußen den Bayern ihr „zünftiges“ Outfit verpasst hätten, um sie lächerlich zu machen, hätte sich dieser Gedanke bereits längst in sein Gegenteil verkehrt: Es sind doch die Preußen, die ständig nach Bayern wollen und uns Bewohner um unseren „Look“ beneiden.

Ich bin der Meinung, dass Max II. schon damals ganz bewusst den Grundstein für das wichtigste Instrument des Bayern-Marketing gelegt hat – die Förderung der Tracht!

Das Bayern-Marketing ist damit schon sehr alt und hat – ganz im Sinne der Verbindung von Fortschritt und Tradition – aus meiner Sicht seinen Gipfel gefunden im Treiben Ihres Trachtenvereins xxx.

C. Schluss
Kernbotschaft: Trachtenvereine knüpfen Bande zwischen Menschen

Modern aber auch im Traditionsbewusstsein unserer Wurzeln pflegen wir deshalb unsere Tracht als echtes und ehrliches Brauchtum – Sie alle leisten als Ehrenamtliche in unserem Trachtenerhaltungsverein xxx einen wichtigen Beitrag für unsere Kultur, unser Brauchtum, und damit für unser Land Bayern und vor allem unsere Menschen. Dieser Dienst knüpft durch persönliche Freundschaften ein Band zwischen den Menschen. Zwischen dem Trachtenverein xxx und mir ist das bereits ein dickes Tau.

Ich rufe Ihnen und uns zu: Weiter so – auf die nächsten mindestens 90 Jahre!

Herzlichen Dank!

Autor: Thomas Reiner

A. Begrüßung
Kernbotschaft: Gute Ausbildung = Werkzeugkoffer fürs Berufsleben

Liebe Gesellen,

sehr geehrter Herr Präsident der Handwerkskammer xxx,
sehr geehrte Herren Obermeister,
sehr geehrte Herren Handwerksmeister,
sehr geehrte Ausbilder,
sehr geehrte Lehrerinnen und Lehrer,
liebe Eltern,
meine Damen und Herren,

wer sich am heutigen Tage am meisten freut, dass Sie es geschafft haben, ist nicht sicher: Sie selbst? Ihre Eltern? Ihre Ausbilder? Ihr Chef? Ich gehe davon aus, dass Sie alle mehr als zufrieden sind, dieses Ziel erreicht zu haben. Ich habe jedenfalls gern die Einladung zu einem so erfreulichen Anlass angenommen.

Eine fundierte Ausbildung ist wie ein gut sortierter Werkzeugkoffer. In diesem Koffer sind alle nützlichen Dinge zu finden, die Sie auf ihrem Weg durch das Berufsleben benötigen – und auf die Sie jederzeit zurückgreifen können. Diesen „Werkzeugkoffer“ bekommen Sie heute in Form Ihres Gesellenbriefes überreicht.

Dafür, dass Sie die Gesellenprüfungen bestanden haben, überbringe ich Ihnen namens der (Kommune) sowie ganz persönlich die herzlichsten Glückwünsche. Sie stehen jetzt am Beginn eines neuen Lebensabschnitts – der Gesellenbrief macht Sie unabhängig und verleiht Ihnen Flügel.

B. Hauptteil

Kernbotschaften: Erfolg muss man schwitzend erarbeiten; Handwerk hat goldenen Boden; „Drei Dinge machen einen guten Meister: Wissen, Können und Wollen; Ein Leben lang lernen; Feiern

Mit großem Erfolg schließen Sie heute offiziell Ihre Lehre ab. Und Sie alle wissen, dass dieser Erfolg nicht von ungefähr kommt.

Edison, der Erfinder der elektrischen Glühbirne, der seine Laufbahn als Zeitungsjunge begann, sagte einmal treffend: „Genie ist zu einem Prozent Inspiration und zu 99 Prozent Transpiration.“

Mit anderen Worten: Erfolg muss man sich schwitzend erarbeiten. Dass haben Sie während Ihrer Lehre wohl zur Genüge erfahren – gerade mit einem Werkstoff, der besonders hart und dessen Bearbeitung damit auch sehr schweißtreibend ist.

Eine Ausbildung im Metallhandwerk - dahinter steht aber weit mehr als Feilen, Schweißen, Schrauben. Das Metallhandwerk ist ein abwechslungsreiches Berufsfeld mit moderner Technik, Kreativität und Innovation. Vielfältige Chancen, große Entwicklungsspielräume in verschiedensten Berufsfeldern mit unterschiedlichen Fachrichtungen, das ist Metallhandwerk. Dabei ergänzen sich das traditionelle Handwerk und modernste Technologie. Sie haben sich also für eine zukunftsweisende Branche entschieden - das Metallhandwerk bietet Jugendlichen eine zukunftssichere, qualifizierte Ausbildung und interessante Herausforderungen.

Und so stimmt auch heute noch, dass „Handwerk goldenen Boden“ hat. Das Handwerk ist und bleibt in unserer sozialen Marktwirtschaft ein starker und leistungsfähiger Faktor. Denn gerade in heutigen Zeiten wird sehr deutlich: Wir brauchen Unternehmen, die nicht um jeden Preis Geld verdienen wollen und das auch noch auf Kosten anderer. Wir brauchen Unternehmen, die sich ihrer gesellschaftlichen Verantwortung bewusst sind. Umso positiver ist es einzuschätzen, wenn Sie im Metallhandwerk ausgebildet werden bzw. ausbilden und damit eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe für die Zukunft nachhaltig positiv „MEISTERN“. Wirtschaft braucht soziale Verantwortung – Ihre Handwerksbetriebe sind dafür ein Vorbild. Wir erlebten leider auch schon das Gegenteil: Die Finanzkrise zeigte, dass mit heißer Luft, dass mit Spekulationen auf Dauer kein Geld zu verdienen ist. Undurchsichtige Finanzprodukte schafften höchstens Wohlstand für wenige einzelne. In keinem anderen Wirtschaftszweig stehen Berufsethos und ehrenamtliches Engagement so im Vordergrund wie im Handwerk. Das deutsche Handwerk genießt weltweit einen hervorragenden Ruf. Und das zurecht. Das Handwerk ist auch vorbildlich in der Ausbildung junger Menschen.

Und damit komme ich zurück zu Ihnen, liebe Jungesellinnen und Junggesellen: Ich kann mir sehr gut vorstellen, wie viel Sie in den vergangenen Jahren, Monaten, Wochen, Tagen gelernt, gearbeitet und geschuftet haben, wie aufregend die Prüfungen waren und wie glücklich Sie nun sind, dass Ihnen alles so hervorragend gelungen ist.

Ein deutsches Sprichwort sagt: „Drei Dinge machen einen guten Meister: Wissen, Können und Wollen.“ Dass Sie wissen, können und wollen, haben Sie bereits beweisen. Darauf können Sie stolz sein. Es kommt aber auch darauf an, dass Sie auf dem Laufenden bleiben, nicht nur wenn Sie Meister werden wollen. Deshalb werden Sie ein Leben lang lernen müssen. Das ist nicht weiter tragisch, denn das menschliche Gehirn wiegt drei Pfund und ist also ganz schön belastbar. Und ich bin mir sicher, dass Sie noch Speicherkapazitäten haben, in die Sie neue Erkenntnisse einspeisen können. Dabei kommt es nicht zu sehr darauf an zu wissen, dass ein Liter Mäusemilch 20.000 Euro kostet oder Giraffen nicht husten können. Entscheidend ist viel mehr, dass Sie ständig Ihre Fach- und Technikkompetenz erweitern. Dazu passt auch das alte Sprichwort „Jeder ist seines Glückes Schmied“. Gerade zu Ihnen als Metallhandwerker passt dieses – schließlich hat das Metallhandwerk bei allem heutigen High-Tech seine Tradition u. a. auch im Schmiedehandwerk.

Aber natürlich will ich heute diesen Tag nicht mit dem Ruf nach Fortbildung belasten. Dies ist ein XXL-Tag für Sie und für das Handwerk. Dies ist ein Tag, der ausgelassene Freude und Fröhlichkeit verdient.

Wir sind stolz, so erfolgreiche junge Handwerker in unserer Gesellschaft zu wissen. Sie selbst dürfen stolz auf das Erreichte sein. Und Sie dürfen auch stolz darauf sein, sich für diesen Handwerksberuf entschieden zu haben.

C. Schluss
Kernbotschaft: Mundwerker - Handwerker

Zwei Bitten habe ich noch. Erstens: Bewahren Sie sich Ihren Humor. Und zweitens: Strafen Sie den italienischen Komiker Alberto Sodi Lügen, der einmal gesagt hat: „Den schlechten Handwerker erkennt man daran, dass er kommt.“ Abschließen möchte ich meine Rede mit einem Zitat Alfred Dreggers, einem echten Original und einstigen Vorsitzenden der CDU-CSU-Bundestagsfraktion: „Unser Reichtum sind nicht die Mundwerker, sondern die Handwerker.“ In diesem Sinn höre ich jetzt auf und wünsche Ihnen allen alles Gute für Ihre Zukunft und heute noch einen fröhlichen und unterhaltsamen Tag! Herzlichen Dank!

Autor: Thomas Reiner

A. Begrüßung

Sehr geehrte Frau erste Vorsitzende,
sehr geehrter Herr zweiter Vorsitzender,
sehr geehrte Mitglieder des Vorstands,
sehr geehrte Vereinsmitglieder,
sehr geehrte Damen und Herren,

B. Einleitung
Kernbotschaft: Gratulation & Dank

Als Vertreter der (Kommune) gratuliere ich dem Gartenbauverein xxx e. V. heute ganz persönlich aber auch im Namen der (Kommune) und aller Bewohnerinnen und Bewohner sehr herzlich zu Ihrem stolzen Jubiläum.
Die heutige Feier nehme ich sehr gerne zum Anlass, allen Mitgliedern, Gönnern und Freunden zu danken, die zur Entwicklung des Vereins beigetragen und ihn belebt haben.
Mein besonderer Dank gilt auch den Mitgliedern der Vorstandschaft, dem Festausschuss und allen Helferinnen und Helfern für die umfangreichen Arbeiten zur Vorbereitung und Durchführung dieses Jubiläums

C. Hauptteil
Kernbotschaften: Jeder Mensche braucht eine Oase; Gärten waren schon bei den alten Griechen oft heilige Orte;
Erich Kästner: „Ich möchte einen Schrebergarten haben, mit einer Laube nicht allzu klein. Es ist schön, Radieschen auszugraben.“; Damaliger Gründungsname: Obstbauverein Großhadern; Gemeinsames Miteinander; Kenntnisvermittlung an Mitglieder und Freunde; geselliges Leben

Jeder Mensch braucht eine Oase, ein Refugium, einen Ort der Ruhe, in den man sich zurückziehen, an dem man sich erfreuen und neue Kräfte schöpfen kann. Für den Gartenfreund ist dieser Ort sein Garten, quasi sein Heiligtum. Schon bei den alten Griechen waren Gärten oftmals heilige Orte, Haine der Götter. So besang der griechische Dichter Longos im 4. Jahrhundert n. Chr. den Garten als herrlichen Besitz, der im Sommer voller Schatten, im Frühling voller Blumen- und Blütenduft, im Herbst reiche Früchte trägt und zu jeder Jahreszeit eine Pracht ist.

Wir dürfen weiter träumen. Die Sehnsucht nach dem wahren Garten, dem Garten Eden, dem Paradies ist uns erhalten geblieben, die Sehnsucht nach einem Ort, wo alles leuchtend wächst, wo Lamm und Löwe friedlich miteinander ruhen und jedermann wunschlos glücklich leben kann. Diese Sehnsucht drückt sich auch in den Worten von Erich Kästner aus: „Ich möchte einen Schrebergarten haben, mit einer Laube und nicht allzu klein. Es ist schön, Radieschen auszugraben....“

Jeder Mensch braucht eine Oase, ein Refugium, einen Ort der Ruhe, sagte ich. In einer so großen Stadt wie München ist so ein Ort nicht mehr selbstverständlich. Gerade auch deswegen ist Ihre Arbeit von unschätzbarem Wert für unsere Stadtgesellschaft.

Als Sie sich (Gründungsjahr) gründeten, waren Ihre ersten Mitglieder am Obst- und Gartenbau interessierte Bewohner der sog. Villenkolonie zwischen der xxxstraße und heutigen xxxstraße. Seit dem hat sich viel verändert. Die Stadt ist gewachsen, die grünen Flächen wurden erheblich weniger, dafür die Bewohner umso mehr.

Auch Ihr Verein ist gewachsen - Sie zählen mittlerweile (Zahl) Mitglieder, darunter (Zahl) Kinder und Jugendliche.

Und früher stand vielleicht auch noch mehr im Mittelpunkt ein frisch geernteter Salatkopf, ein direkt vom Baum gepflückter Apfel, eine selbst gepflückte Himbeere – wie der damalige Gründungsname „Obstbauverein xxx“ auch vermuten lässt.

Heute stehen im Vordergrund der ökologische Umgang mit den oft kleinen grünen Inseln, eine effektive Gartengestaltung und –nutzung und der sog. Freizeitgarten.
Dazu gibt es vielfältige Fernsehsendungen, Fachliteratur und Internetportale.
All das kann aber eines nicht ersetzen: Den direkten Umgang miteinander, den persönlichen Erfahrungsaustausch und das gemeinsame Miteinander. Und wo ist man dafür mittlerweile seit xxx Jahren besser aufgehoben, als bei den Mitgliedern des Gartenbauvereins (Name)?
Ein Weiteres ist geblieben, nämlich der Gedanke Ihrer Gründer: Wohnen in Einklang mit der Natur.

Sie, verehrte erste Vorsitzende (Name), der Verein und seine Mitglieder vermitteln Erfahrungen und Kenntnisse an Ihre Mitglieder und Freunde. Dabei stehen mit den Veranstaltungen wie zum Beispiel dem Obstbaumschnittkurs einerseits die Erwachsenen im Blickfeld. Aber auch beim Nachwuchs haben Sie mit den „Gartenwichteln“ Interesse am Garteln geweckt.

Ein Weiteres möchte ich hervorheben: Ihr Engagement für die Errichtung des stadtweit einzigen Naturlehrpfads.

Was für eine Arbeit das ist, kann ich nur erahnen, reicht mir doch manchmal schon das Rasenmähen in meinem eigenen Garten...

D. Schluss

Für die Zukunft wünsche ich dem Gartenbauverein (Name) weiterhin alles Gute und viel Freude an der Arbeit für unser blühendes und wachsendes xxx. Der Jubiläumsveranstaltung wünsche ich einen harmonischen Verlauf. Ihnen, liebe Besucher wünsche ich frohe und gemütliche Stunden im Kreise der Gartler. Dem Verein wünsche ich weiterhin eine gute Zusammenarbeit und rührige Mitglieder.

Hier passt es hervorragend auch im wörtlichen Sinne: Vivat, crescat, floreat Gartenbauverein (Name)!

Autor: Thomas Reiner

A. Begrüßung

Sehr geehrte ...

B. Einleitung

Zu Ihrem heutigen 25-jährigen „Richtfest“ möchte ich Ihnen ganz herzlich gratulieren. Ich überbringe Ihnen zu diesem Anlass sehr gerne die Grußworte der Gemeinde Name…

C. Hauptteil
Kernbotschaften: Handwerk schafft Arbeitsplätze; Handwerk beginnt im Kopf; neuer Anstrich des Innungshauses: Zeichen Ihrer Innung

5 Jahre Innungsgebäude der Maler- und Lackiererinnung…

Als ich in Vorbreitung auf diese Rede zu Ihrer Feier „den Pinsel“, also meinen Stift schwang, habe ich mich gefragt: Was kann ich Ihnen zu Ihrem Festtag Sinnvolles sagen?
Was ich Ihnen sagen möchte: Das Handwerk hat für mich persönlich eine ganz wichtige Bedeutung und einen hohen Stellenwert.
•    Denn Ihre Betriebe sind es, die einen Gutteil der Arbeitsplätze stellen.
•    Ihre Betriebe sind es, die die sichersten Arbeitsplätze stellen.
•    Ihre Betriebe sind es, die für ihre Mitarbeiter einstehen, die ausbilden, die um jeden Auftrag kämpfen müssen.

Ich bin ich der festen Überzeugung, dass Sie die Unterstützung der Politik verdient haben und diese auch erhalten müssen.
„Handwerk beginnt im Kopf“ lautet Ihr Motto. Dieses Motto möchte ich gerne untermalen: Denn der Kopf wiederum ist rund, damit die Gedanken die Richtung wechseln können. Vielleicht sind genau deshalb Farbeimer, Farbdosen, Farbtöpfe und Farbtiegel auch rund? Weil sie die kreisenden Gedanken zu kreisenden Pinseln bringen.

Mit diesen kreisenden Pinseln haben Sie in hervorragender und ansprechender Art und Weise Ihre Fassade und auch den Innenraum Ihres Innungshauses neugestaltet. Im Kopf begonnen, mit vielen Händen gewerkelt, ist Ihnen ein äußerst ansprechender Auftritt geglückt. Der Auftritt eines zukunftsorientierten Dienstleisters.

Mit Ihrem neuen Anstrich haben Sie außerdem ein nach außen deutlich sichtbares Zeichen, ein Bekenntnis gesetzt: Seht her, wir als Innung sind für Sie, sind für Euch da. Ein Zeichen für einen Treff- und Sammelpunkt, ein Zeichen für Zusammenhalt und gegenseitige Unterstützung, ein Zeichen für Service und Dienstleistung, kurz: ein Zeichen für ein Zuhause Ihres Handwerks.

So setzt Ihr neu herausgeputztes Innungshaus ein Zeichen für Ihre Innung. Und das steht in einer Kontinuität von 25 Jahren.

Ein bisschen beneide ich Sie um Ihr frisch erstrahltes Innungshaus. Jetzt ist das Rathaus zwar um einiges älter. Aber es ist weit weniger modern.

 D. Schluss

Der große Alfred Dregger hat einmal gesagt: „Unser großer Reichtum sind nicht die Mundwerker, sondern die Handwerker.“ In diesem Sinne ist es nun auch genug der Worte: Ich wünsche Ihnen mindesten weitere 25 Jahre in Ihrem Innungsheim. Wenn ich mir das so recht überlege, wünsche ich Ihnen aber, dass Sie bald umziehen müssen. Warum? Weil ich hoffe, dass der Zulauf an Innungsfachbetrieben weiter zunimmt. Und ein gesundes Wachstum an nachgefragten Dienstleistungen Sie an Ihre Kapazitätsgrenzen bringt.

In diesem Sinne: Viel Erfolg bei Ihrer Arbeit in Ihrem Haus, immer die glückliche Hand und – vor Weihnachten darf man das ganz besonders sagen – das Stehen unter einem guten Stern.

Der Lack ist eben nicht ab bei der Maler- und Lackiererinnung!

Herzlichen Dank!!!

1. Verzichte auf Plattitüden!


2. Zeige Emotion!


3. Nutze bildhafte Sprache!


4. Spreche deutlich!


5. Bringe Beispiele!


6. Wirke nicht gehetzt, nicht getrieben!


7. Nicht reagieren, sondern agieren!


8. Sei glaubwürdig!


9. Gebe zu: Politik ist keine Wissenschaft, sondern der Versuch, aus Try and Error das Beste zu machen  das kann man den Menschen auch sagen!


10. Mache kurze Sätze!


11. Vermeide Satzungeheuer mit Relativsätzen!


12. Denke immer an die Botschaft!


13. Denke an das Kernsatzprinzip!


14. Sei redundant!


15. Verbreite nur eine POSITIVE Kernaussage!

Kontakt
Leiterin: Ramona Fruhner-Weiß
Referat III/7: Kommunales, Ehrenamt, Rhetorik
Leiterin:  Ramona Fruhner-Weiß
Telefon: 089 1258-475
E-Mail: FRUHNERWEISS@hss.de
Leiterin: Margarethe Stadlbauer
Referat III/9: Koordination regionaler Veranstaltungen
Leiterin:  Margarethe Stadlbauer
Telefon: 089 1258-207
E-Mail: stadlbauer@hss.de