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Baum steht auf Weide im Sommer. Im Hintergrund die Alpen und ein Zwiebelturm mit Häusern.

Silke Franke; HSS

Ländlicher Raum - Regionale Entwicklung

Dörfer, Felder, Wiesen und Wälder prägen das Bild vom Land. Brauchtum, Traditionen und ein hohes ehrenamtliches Engagement stehen für das Lebensgefühl. „Den“ ländlichen Raum gibt es allerdings nicht. So vielfältig wie die Landschaften und die Menschen sind, so unterschiedlich sind auch die Regionen.

Das Land ist auch nicht nur der Rückzugsraum für Natur, Freizeit und Erholung oder der Produktionsraum für unsere Lebensmittel- und Energieversorgung. Es ist auch Standort für innovative klein- und mittelständische Unternehmen – gerade in Deutschland ein Rückgrat der Wirtschaft. 

Auch in Zukunft wollen Menschen dort leben und arbeiten. Daher gilt es, sich demografischen und wirtschaftlichen Herausforderungen zu stellen und die Regionen weiterhin wettbewerbsfähig und lebenswert zu gestalten.

Publikationen zum Thema

Ballungsräume wachsen – während ländliche Räume an Bevölkerung verlieren. Auch die Flüchtlinge scheinen die Metropolen und dynamischen Wirtschaftszentren zu bevorzugen. . Angesichts der Knappheit von Wohnraum und Segregationsgefahren in Großstädten sowie Leerstand und Facharbeitermangel auf dem Land, werden Forderungen laut, die Migrationsströme gleichmäßiger zu verteilen. Welche Zukunftsperspektive kann das Land den Flüchtlingen bieten? Welche Chance stellen die Flüchtlinge für die ländlichen Gemeinden dar?

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Derzeit erlebt Heimat als Begriff und Lebensgefühl regelrecht eine Renaissance. Doch jenseits der meist verklärten, weichgezeichneten Postkartenidylle haben sich unsere Städte, Dörfer, Landschaften und Gewohnheiten geändert. Mit unserer Publikation wollen wir uns aus verschiedener Perspektive mit dem Heimatverständnis beschäftigen.

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Die Verfügbarkeit von Fachkräften – ob Akademiker oder Personen mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung – ist ein nicht zu unterschätzender Faktor sowohl für die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen als auch den Wohlstand von Regionen. Der „Fachkräftemangel“ ist in aller Munde.

Der erste Teil gibt einen Überblick über die aktuellen Prognosen und Handlungsfelder: ∙

Mit welchem Arbeitskräfteangebot ist aufgrund der Bevölkerungsentwicklung zu rechnen?  Was kennzeichnet die unternehmerische Produktivität in ländlichen Räumen? Wie wirkt

sich die Digitalisierung auf die Arbeitswelt aus? Mit welchen Handlungsoptionen können kleine und mittlere Unternehmen in ländlichen Räumen einem Fachkräftemangel  begegnen? Der zweite Teil beschreibt anhand verschiedener Initiativen, wie Regionen Fachkräfte gewinnen und binden wollen. Abgerundet wird das Thema im dritten Teil mit Beiträgen aus Sicht des Handwerks und der Politik, die aufzuzeigen, was für die wirtschaftliche Dynamik (nicht nur) im ländlichen Raum wichtig ist.

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Bei dem Stichwort „Armut“ denken viele Angesprochene zunächst an Entwicklungsländer, an Obdachlose oder Hartz-IV-Empfänger. Doch es gibt viele Facetten einer „relativen Armut“, selbst in gut aufgestellten Regionen.

Nach einem einführenden Aufruf von Sascha Rotschiller – „Vergesst die Armen nicht“ – liefert der erste Abschnitt statistische regionale Analysen. In einem zweiten Abschnitt werden Beispiele aus Kommunen vorgestellt, die auf kleinräumiger Ebene Armutskennzahlen erhoben haben und darüber hinaus versuchen, die hinter den Zahlen stehenden Problemstellungen stärker in das öffentliche Bewusstsein zu bringen. Der dritte Abschnitt zeigt Initiativen von Kommunen, die das Thema weiter fassen und über Anlaufstellen und Netzwerke ein vielfältiges Unterstützungsangebot für ein vitales Miteinander aufgebaut haben. Die Schlussbetrachtung von Dr. Martin Schneider wiederum lenkt den Blick auf den ländlichen Raum, seine Verwundbarkeit – und seine Widerstandskraft.

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Warum ziehen immer mehr Menschen in die Ballungsräume? Lässt sich der Traum vom Landleben nicht mehr verwirklichen? Sind es die attraktiveren Arbeitsplätze in den städtischen Zentren oder hat es auch mit dem „Urban Lifestyle“ zu tun? Was kann der „Rural Lifestyle“ entgegenhalten?

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Anstoß für das Thema „Kirche im ländlichen Raum“ gaben die Herausforderungen, die sich durch den demographischen Wandel der Gesellschaft und durch die Reformprozesse in den Kirchen im ländlichen Raum stellen.

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Frauen leisten einen hohen Beitrag zur Lebensqualität im ländlichen Raum. Doch welche Chancen bieten in Gegenzug die ländlichen Räume den Frauen? Was braucht es, damit sie sich hinsichtlich Beruf, Einkommen, Familienplanung und gesellschaftlichem Engagement selbst verwirklichen können?

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Kontakt
Leiterin: Silke Franke
Referat II/6: Umwelt und Energie, Städte, Ländlicher Raum
Leiterin:  Silke Franke
Telefon: 089 1258-226
Fax: 089 1258-469
E-Mail: franke@hss.de
Leiter: Wolfgang Schwirz
Referat III/8: Landwirtschaft, Umweltschutz, Energie, Verbraucherschutz
Leiter:  Wolfgang Schwirz
Telefon: 089 1258-238
Fax: 089 1258-338
E-Mail: schwirz@hss.de