Seit 2008 engagiert sich Stadtrat Stephan Dölle für seine Heimatstadt Schwabmünchen und bei der Kommunalwahl 2026 kandidiert er für das Amt des Ersten Bürgermeisters.
Seit 2008 engagiert sich Stadtrat Stephan Dölle für seine Heimatstadt Schwabmünchen und bei der Kommunalwahl 2026 kandidiert er für das Amt des Ersten Bürgermeisters.
Beruflich startete er als persönlicher Referent des damaligen Bundestagsvizepräsidenten Eduard Oswald im Deutschen Bundestag, bevor er anschließend die Leitung des Abgeordnetenbüros von Carolina Trautner übernahm, die später auch Bayerische Sozialministerin wurde. Sein kommunalpolitisches Engagement begann 2008, als er zum Ortssprecher für den Schwabmünchner Stadtteil Birkach gewählt wurde. Seit 2014 engagiert er sich als Stadtrat in seiner Heimatstadt Schwabmünchen. 2020 wurde er in den Kreistag gewählt.
Stephan Dölle
Stephan Dölle: Von Bürgermeister Lorenz Müller konnte ich in den vergangenen Jahren in der Zusammenarbeit sehr viel lernen. Er hat mit seinem ausgleichenden Führungsstil erreicht, dass es in Schwabmünchen keinen parteipolitischen Streit im Stadtrat gibt, sondern respektvoll und auf Konsens bedacht im Miteinander nach der besten Lösung für die Stadt gesucht wird. Vorbildhaft finde ich auch, die Beteiligten frühzeitig in die Entscheidungsfindung einzubeziehen und so Konfliktpotential rechtzeitig zu erkennen und auszuräumen. Die Sacharbeit steht dabei stets im Vordergrund und das beste Argument kommt zum Tragen, so wie es in einem Kollegialorgan Stadtrat auch sein soll! Durch diesen Stil wurden in Schwabmünchen wichtige Projekte angepackt und umgesetzt, ohne die Stadt finanziell in schwierige Fahrwasser zu bringen.
Stephan Dölle: Schwabmünchen ist eine lebens- und liebenswerte Stadt, insbesondere auch für Familien. Wir haben frühzeitig erkannt, dass wir ausreichend Betreuungsplätze anbieten müssen, wenn wir die Vereinbarkeit von Familie und Beruf mit Leben füllen wollen. Als großer Schulstandort im Landkreis Augsburg können wir für jedes Talent ein entsprechendes Bildungsangebot vorhalten. Daneben fördern wir unsere Vereine, sodass es viele unterschiedliche Freizeitmöglichkeiten gibt, in denen sich von ganz jung bis ganz alt viele Bürgerinnen und Bürger je nach ihrem Interesse einbringen und wohlfühlen können. In Schwabmünchen darf aber natürlich nicht unerwähnt bleiben, dass es auch wunderbare Begegnungsorte wie etwa den Luitpoldpark gibt, wo sich Menschen gerne treffen. Handlungsbedarf besteht immer, denn unser Anspruch muss stets sein, besser zu werden und uns nicht auf Gutem auszuruhen. So war es mir in der letzten Wahlperiode etwa ein Anliegen, einen Seniorenbeirat zu gründen, was uns auch gelungen ist.
sunnychicka; istock
Stephan Dölle: Transparenz spielt gerade in der Kommunalpolitik eine ganz wichtige Rolle. Bei Großprojekten – und das sind sowohl das neue Schwimmbad, als auch die Sanierung des Jugendzentrums – gilt es, die Betroffenen frühzeitig mit ins Boot zu nehmen. Damit schafft man Verständnis, dass es aus baulichen, aber auch aus finanziellen Gründen nicht möglich ist, jeden Wunsch in die Realität umzusetzen, so wie es bei jedem privaten Bauherren auch der Fall ist. Hier ist an oberster Priorität, sich auf die wichtigsten Punkte zu fokussieren, sich also mit den künftigen Nutzern auszutauschen, was essentiell für das jeweilige Projekt ist. Daneben sind selbstverständlich Fragestellungen wie die Barrierefreiheit zu berücksichtigen. Im Dialog, also beim Thema Jugendzentrum zum Beispiel etwa in Form einer Jugendbürgerversammlung, können solche Fragestellungen erörtert werden. Daraus kann eine Arbeitsgruppe entstehen, um dem beauftragten Planungsbüro die Wünsche und Anregungen der Jugendlichen in einer frühen Projektphase an die Hand zu geben. In der Bauphase ist es wichtig, die Interessierten über den Bauverlauf in regelmäßigen Abständen zu informieren. Wenn es die Baustelle zulässt, sind Einblicke vor Ort eine ideale Gelegenheit, um für Transparenz im Hinblick auf den Bauverlauf, aber auch die Kostenentwicklung zu sorgen.
Beiträge zu kommunalpolitischen Themen