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Kommunalpolitik: Wer anpackt, bewegt.
Verlässliche Politik für Unternehmen und Menschen

Autorin/Autor: Isabel Pantke

Verena Winter kandidiert als Landrätin im Unterallgäu. Sie spricht über Bürokratieabbau, Fachkräftemangel und starke Standortbedingungen: Ihr Ziel: ein Landkreis, in dem Betriebe investieren und Menschen gerne leben.

Verena Winter ist im Unterallgäu aufgewachsen und hat früh Verantwortung im elterlichen Familienbetrieb übernommen – später als Gemeinderätin, stellvertretende Bürgermeisterin und Kreisrätin sowie in verschiedenen Parteiämtern. Beruflich arbeitet sie als Juristin und begleitet Unternehmen in Krisensituationen.

Verena Winter

HSS: Welche Herausforderung sehen Sie derzeit für Unternehmen im Landkreis und welche Rahmenbedingungen möchten Sie verbessern, damit diese langfristig erfolgreich und wettbewerbsfähig bleiben?

Verena Winter: Unsere Unternehmen stehen aktuell vor großen Herausforderungen: steigende Energiekosten, Fachkräftemangel und zu viel Bürokratie belasten den Mittelstand. Damit Betriebe langfristig erfolgreich bleiben, brauchen sie verlässliche Rahmenbedingungen. Dazu gehören moderne Berufsschulen zur Ausbildung künftiger Fachkräfte, eine digitale Verwaltung für weniger Aufwand im Alltag sowie eine starke Infrastruktur – insbesondere wenn es um den ÖPNV geht. Ich möchte die Standortbedingungen im Unterallgäu so verbessern, dass Unternehmen investieren, Arbeitsplätze sichern und Innovation voranbringen können. Nur wenn wir gemeinsam Wirtschaft, Bildung und Politik verzahnen, schaffen wir Zukunftsperspektiven für unsere Region.

HSS: Wenn Sie die Wahl gewinnen: Welche drei Projekte würden Sie als Erstes anstoßen – und weshalb?

Verena Winter: Als Erstes werde ich die Gesundheitsversorgung im Unterallgäu stärken: wir brauchen eine wohnortnahe und verlässliche ärztliche wie pflegerische Versorgung, die auch künftig gewährleistet ist. 

Zweitens möchte ich die Bildung im Landkreis voranbringen – durch weitere Investitionen in unsere Schulen und den geplanten Neubau der Berufsschule Mindelheim, damit junge Menschen bestmögliche Chancen erhalten.

Drittens setze ich auf eine konsequente Digitalisierung der Verwaltung. Bürgerinnen und Bürger sollen Anliegen unkompliziert, bürgernah und zukunftsorientiert erledigen können. Diese drei Projekte stehen für Versorgungssicherheit, Perspektiven für junge Menschen und moderne Strukturen – Grundlagen für eine starke Heimat.

HSS: Was treibt Sie in ihrer kommunalpolitischen Arbeit an?

Verena Winter: Mich motiviert, als aktive Mandatsträgerin ganz konkret die Liebe zu meiner Heimat und die Überzeugung, etwas bewegen zu können – pragmatisch, nah an den Menschen und mit klarem Blick auf die Zukunft des Unterallgäus.

Antwort als Video

Sie hat eine klare Agenda. Und die reicht bis weit nach den #Kommunalwahlen 2026. Denn Verena Winter möchte im Unterallgäu Landrätin werden. Politische Erfahrung hat die 34-Jährige bereits als Gemeinderätin, stellvertretende Bürgermeisterin und Kreisrätin gesammelt. Wenn sie im März gewählt wird, will sie diese Themen anpacken. #Kommunalwahl2026 #Kommunalpolitik #Unterallgäu

sunnychicka; istock

Über die Reihe "Kommunalpolitik: Wer anpackt, bewegt."

Die Vorbereitungen der Kommunalwahl 2026 sind im vollen Gange. In unserer neuen Reihe stellen wir engagierte Mandatsträgerinnen und Mandatsträger vor. Erfahren Sie, was sie motiviert und welche wertvollen Erfahrungen sie in ihrem Amt gesammelt haben.

Die Hanns-Seidel-Stiftung setzt sich dafür ein, dass mehr Menschen ein kommunalpolitisches Amt übernehmen. Wir unterstützen sie während des Wahlkampfs und machen das Engagement derjenigen sichtbar, die mit ihrem Einsatz Kommunalpolitik gestalten

HSS: Was macht eine gute Landrätin aus?

Verena Winter: Eine gute Landrätin hört zu, entscheidet klar und handelt verlässlich. Sie kennt die Anliegen der Menschen im Landkreis, bringt Fachwissen und Führungskraft ein und entwickelt eine Vision, die über die nächsten Jahre hinausweist. Mir ist wichtig, Brücken zu bauen: zwischen Stadt und Land, Unternehmen und Bürgern, Tradition und Innovation. Eine Landrätin ist Motor und Moderatorin zugleich – nahbar, durchsetzungsstark und mit Leidenschaft für die Heimat. Für mich bedeutet dieses Amt, Verantwortung zu übernehmen, Entscheidungen mutig zu treffen und dabei immer den Menschen in den Mittelpunkt zu stellen.

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Online-Redaktion: Isabel Pantke
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