Wohnen - Klima - Energie
Wie steht es um das Energiebewusstsein der Haushalte?
Ziel: Klimaneutralität – auch im Gebäudesektor
In Deutschland gibt es 21 Millionen Gebäude (davon 19 Millionen Wohngebäude). Auf diese entfallen 35 Prozent des Endenergieverbrauchs.
Bis 2045 will Deutschland klimaneutral werden. Auch der Gebäudesektor muss dabei seinen Beitrag leisten, immerhin gehen 16 Prozent der gesamten CO2-Emissionen in Deutschland auf sein Konto. Betrug der CO2-Ausstoß hier im Jahr 2020 noch 120 Millionen Tonnen, soll er bis 2030 auf 67 Millionen Tonnen reduziert werden.
Hoher Energieverbrauch – Wärmeverluste als Problem
Wofür wird die Energie gebraucht? Grob überschlagen, fließen im Durchschnitt etwa 70 Prozent in die Raumwärme und weitere 15 Prozent in die Warmwasserbereitung. Strom schlägt mit knapp 15 Prozent zu Buche. Das Heizen macht also den Großteil des Energieverbrauchs aus!
Mehr als jedes zweite Gebäude wurde vor 1978 errichtetet und damit vor Inkrafttreten der ersten Wärmeschutzverordnung. Solche Altbauten verbrauchen bis zu fünf Mal mehr Energie als Neubauten, die nach 2001 errichtet wurden. Mehr als zwei Drittel der Wohngebäude sind noch nicht energetisch saniert oder nur teilsaniert (mehr Zahlen z.B. Bauforschungsbericht 82). Hier schlummern also tatsächlich große Potenziale, Energie und damit CO2 einzusparen.
Die Preise für Gas und Heizöl erreichen Rekordstände und sie steigen weiter.
Christian Horz; hss; istock
Rekordpreise bei Öl und Gas
Womit wird geheizt? Privathaushalte heizen vor allem mit Erdgas (etwa 50 Prozent), Heizöl (etwa 25 Prozent) und Fernwärme (etwa 15 Prozent). Die fossilen Energieträger dominieren hier also nach wie vor. Und: Die Preise für Öl und Gas sind rapide angestiegen. Dies liegt an Turbulenzen durch die Nachfrage auf den Rohölmärkten und aktuell an den energiepolitischen Auswirkungen des Kriegs in der Ukraine.
Für neue Privatkunden fiel der Energiepreis für Heizöl und Gas im Frühjahr 2022 ungefähr doppelt so hoch aus wie noch der Durchschnittspreis im Jahr 2019 (Grafik hier: statista) (mehr Zahlen z.B. BDEW oder Check24). Energie gehört zum Grundbedarf. Höhere Energiepreise entsprechen daher einem Verlust an Realeinkommen. Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) geht, als Durchschnittswert für alle Haushalte, kurz-bis mittelfristig von einer Minderung in Höhe von 3,4 Prozent des Jahreseinkommens aus (DIW Wochenbericht 17/2022). Ärmere Haushalte sind von der Entwicklung besonders betroffen, da die Kostensteigerung in diesem Posten ihr Haushaltsnettoeinkommen stärker belastet. Die Politik sucht daher nach Lösungen, die die Haushalte entlasten, etwa durch die Abschaffung der EEG-Umlage (das macht 3,7 Cent je Kilowattstunde aus) oder eine einmalige Energiepreispauschale für Erwerbstätige (300 Euro brutto, einkommenssteuerpflichtig).
Das Gas wird knapp - wir müssen sparen!
Jeder zweite Haushalt heizt mit Gas. Deutschland ist stark von Gasimporten aus Russland abhängig. Doch Russland hat die Liefermengen stark gedrosselt bzw. gestoppt, die Lieferbeziehungen sind ungewiss und es dauert, bis alternative Wege der Gasversorgung erschlossen werden. Die Bundesnetzagentur warnt daher, dass es im Winter zu einer Gasmangellage kommen kann. Um die Energieversorgung zu sichern, müssen Industrie und Privathaushalte Energie einsparen. Klaus Müller, Präsident der Bundesnetzagentur, nannte in einer Ausschusssitzung im Bundestag mehr als 20 Prozent.
Große Einsparpotenziale: Sanierungsmaßnahmen, Wärmepumpen, erneuerbare Energien
Energetische Sanierungen senken den Endenergieverbrauch eines Gebäudes erheblich. Dazu zählen Dämmmaßnahmen bei Dächern, Wänden und Fenstern, um Wärmeverluste zu minimieren, die Erneuerung der Heizanlage zugunsten effizienterer Technologien oder die Umstellung auf erneuerbare Energien.
Wer von Gas- oder Ölheizkesseln auf Wärmepumpen wechselt, kann bis zu 75 Prozent an Energie einsparen. Denn Wärmepumpen nutzen die „Umweltwärme“, die sie mithilfe eines Elektroantriebs aus dem Boden, dem Grundwasser oder der Außenluft entziehen. Empfohlen wird hier die Kombination mit einer Photovoltaikanlage, also die Stromgewinnung aus der Sonnenenergie. Solarthermieanlagen auf dem Dach nutzen direkt die Sonnenwärme und können daher im Sommer die Bereitstellung von Warmwasser und im Winter die Heizung unterstützen.
Auch kleine Maßnahmen zählen: Im Haushalt Energie sparen
Die Sanierung der Gebäudehülle oder die Umrüstung der Heizanlage auf Wärmepumpen sind die größten Stellschrauben, es sind aber große Investitionen, die nicht jeder Hausbesitzer zum gegebenen Zeitpunkt stemmen kann. Doch es gibt weitere Möglichkeiten.
Vielen ist zum Beispiel nicht bewusst, dass Umwälzpumpen ein großer Stromverbraucher im Haushalt sein können. Das unscheinbare Gerät am Heizkessel pumpt das Heizungswasser zu den Heizkörpern und zurück. Alte Pumpen aus den 1980er oder 1990er Jahren verbrauchen ungleich mehr Strom als neue, die zudem regelbar sind: der „hydraulische Abgleich“ sorgt dafür, dass die Heizkörper genau die benötigte Wärmemenge bekommen. Ein Wechsel ist nicht aufwändig und kostet auch nicht viel.
Durch Verhaltensänderungen im Alltag lässt sich ebenfalls ein Beitrag leisten. Wer etwa die Raumtemperatur um zwei Grad Celsius senkt, spart knapp zwölf Prozent der Heizenergie.
Tipps: Im Alltag Energie sparen
- Raumtemperatur konstant halten
- Stoßlüften statt Fenster dauerhaft gekippt lassen
- Heizkörper nicht mit Gegenständen zustellen und die Heizkörpernischen dämmen
- Kühlschrank nicht neben Herd oder Heizung aufstellen,
gekochte Speisen erst abkühlen lassen, Kühlschranktüre nur kurz öffnen - Nachwärme von Herdplatte und Ofen nutzen
- Mit Deckel kochen, (bei lang kochenden Gerichten) Schnellkochtopf verwenden
- Wasser mit Wasserkocher erhitzen statt auf der Herdplatte
- Waschmaschine maximal befüllen, auf Vorwäsche verzichten, Temperatur niedriger wählen
- Auf Trockner verzichten
- In Wasserhähne Perlatoren einsetzen und in der Dusche Sparduschköpfe verwenden
- Duschzeit reduzieren und kühler duschen
- Bei Waschmaschinen, Trocknern und Geschirrspülern die maximale Füllmenge nutzen
- Geräte bei Nichtbenutzung ganz ausschalten statt sie laufen zu lassen oder im Standby-Betrieb zu halten
- Auf energie- und wassersparende Geräte achten, z.B. bei Waschmaschinen, Trocknern, Geschirrspülern, Kühlschränken, TV-Geräten. Kleinere Geräte verwenden
Über Strommessgeräte können „versteckte Stromfresser“ ermittelt werden. Mittlerweile gibt es Online-Hilfen, die Hinweise auf den Energieverbrauch der verwendeten Elektrogeräte liefern und Vergleichsmöglichkeiten mit effizienteren Alternativen bieten, etwa Smartricity. Hier lässt sich anhand leicht ermittelbarer Werte auch der Energieverbrauch des ganzen Haushalts ermitteln und es können Informationen zu den Kosten und Einsparungspotenzialen beim Umbau zu effizienteren Energieversorgungssystemen eingeholt werden.
Beim Energiesparen ist noch Luft nach oben
Die Verbraucherzentralen bieten seit über 40 Jahren eine Energieberatung an - online, telefonisch, persönlich und vor Ort. Die Beratung erhalten Bürger zu Sanierungsvorhaben und Förderprogrammen, Heizungswechsel, Einsatz erneuerbarer Energien und Hilfe bei der Heizkostenabrechnung. Auch rechtliche Beratung wird angeboten, etwa beim Wechsel des Energieanbieters oder bei Energiepreiserhöhungen. In diesen Bereichen ist die Nachfrage sehr groß, wie uns Heidemarie Krause-Böhm (Umweltreferentin der Verbraucherzentrale Bayern) berichtete, wohingegen Beratungen und Veranstaltungen mit Tipps zum Stromsparen lange Zeit weniger gefragt waren.
Dies zeigt auch eine repräsentative Erhebung für die Teambank: „Einmal angenommen, Sie müssten Ihre Ausgaben um 100 Euro pro Monat reduzieren: An welchen Stellen wären Sie am ehesten bereit zu sparen?“ lautete eine der Fragen. Das Ergebnis: Am ehesten würden sich die Menschen beim Kauf von Kleidung und Schuhen (54 Prozent) oder bei Urlaubsreisen (47 Prozent) einschränken. Nur 11 Prozent können sich vorstellen, auch beim Heizen bzw. Warmwasserverbrauch zu sparen oder den Stromverbrauch zu senken (zehn Prozent).
Wie steht es um das Klima- und Energiebewusstsein der Bürger?
In mehreren Expertenworkshops setzte sich die Akademie für Politik und Zeitgeschehen (HSS) mit den Themen Energieversorgungssicherheit und Energiesparen auseinander, um unter anderem zu eruieren, wie die gebotene Energiewende an der Schnittstelle zum Konsumenten gelingen kann. Die nachfolgenden Experten haben uns dabei Einblicke in die Ergebnisse ihrer Verbraucherforschungen und Marktanalysen gewährt.
Konsumverhalten, Energieverbrauch und Klimawandel sind eng verbunden. Daher lohnt sich auch ein Blick auf die Einstellungen der Verbraucher zu Klima-und Umweltschutz oder das übergeordnete Thema „Nachhaltigkeit“.
Der Soziologe Christian Stamer ist stellvertretender Bereichsleiter bei InWIS, einem Markt- und Meinungsforschungsunternehmen in Bochum. Bundesweite Felduntersuchungen haben ihm gezeigt: „Ungefähr jeder Dritte hat ein stark ausgeprägtes Klima- und Umweltbewusstsein (und verhält sich entsprechend). Jeder Fünfte ist ein Zweifler oder Leugner“.
Welcher Klimatyp bist Du?
Im Rahmen einer bundesweiten Felduntersuchung 2018/2019 hat InWIS sechs „Klimatypen“ ermittelt, die sich in Bezug auf ihr Umwelt-und Klimabewusstsein unterscheiden und durch typische Aussagen charakterisiert werden können (nachfolgend gekürzt. Originaldarstellung siehe Veröffentlichung.
- Der „aktive Kommunitarist“ (also jemand, der die Verantwortung nicht nur beim Staat oder Einzelnen sieht, sondern auch an die Gesellschaft glaubt) zeichnet sich durch hohe Eigenverantwortlichkeit und ist überzeugt: „Der Klimawandel wird weitreichende Folgen haben, jeder muss etwas dagegen tun und zwar jetzt“. (Weitere Merkmale: überdurchschnittliche Kaufkraft, überdurchschnittliches Alter)
- Der „bedingt zuständige Aktive“ hat zwar ein hohes Klimabewusstsein, ist aber der Meinung: „ich tu doch schon was, mehr geht nicht“ (durchschnittliche Kaufkraft und durchschnittliches Alter, unterdurchschnittliches Alter)
- Der „passive Realist“ ringt sich zu einem „mir ist das Problem bewusst und ich müsste mein Verhalten ändern“ durch (unterdurchschnittliche Kaufkraft, unterdurchschnittliches Alter)
- Der „bedingt zuständige Realist“ zeichnet sich durch sehr starke Zweifel aus: „Allein kann ich ohnehin nichts bewirken, die Politik muss handeln“ (durchschnittliche Kaufkraft, überdurchschnittliches Alter)
- Der „kostenbewusste Zweifler“ sieht nur eine sehr geringe Eigenverantwortlichkeit „Nebenkosten sparen und Klimaschutz sind das Gleiche, aber ganz ehrlich: Der Zusammenhang beim Klima wird auch viel übertrieben“ (deutlich unterdurchschnittliche Kaufkraft, unterdurchschnittliches Alter)
- Für „nicht zuständige Leugner“ steht fest: „Ich verhalte mich wie bisher“ (deutlich überdurchschnittliche Kaufkraft, deutlich unterdurchschnittliches Alter)
Aktuell unterscheidet das Gesellschaftmodell SINUS-Institut in Deutschland zehn Milieus, zu denen Menschen nach ihrer sozialen Lage und ihrer Grundorientierung zugeordnet werden können.
Mit freundlicher Genehmigung des SINUS-Instituts.
Ist die Gesellschaft bereit für Veränderungen?
Eine weitere Einordnung bieten die sogenannte Sinus-Milieus. Diese fassen Menschen mit ähnlichen Werten, Lebensstilen, Präferenzen und vergleichbarer sozialer Lage zu „Gruppen Gleichgesinnter“ zusammen. Diese Sinus-Milieus wurden in der Studie „Auswirkungen von Klimaschutzmaßnahmen auf Akteursgruppen“ zur Analyse eingesetzt. Sie liefert ein differenziertes Bild, wie gesellschaftliche Gruppen auf Veränderungen reagieren, zu denen der Klimawandel und die Energiewende zählen. Dadurch lassen sich Hinweise für die Ausgestaltung notwendiger politischer Maßnahmen und Kommunikationsstrategien ableiten: Welche Argumente liefern milieuspezifisch Ansatzpunkte, welche provozieren eher Blockadehaltungen. Vertreter des „Konservativ-Gehobenen“ Milieus beispielsweise, sollte man offenbar lieber nicht über das Thema „CO2-Fußabdruck“ zu gewinnen versuchen, sondern eher über Naturverbundenheit und regionale Produkte.
Einer der Autoren der Studie ist Dr. Christoph Schleer, Experte der Sinus Markt- und Sozialforschung. Wie er uns berichtete, beobachtet er eine zunehmende Kluft in der Gesellschaft zwischen jenen, die optimistisch und offen auf anstehende Veränderungen reagieren, während sich die Vertreter der traditionellen Milieus, die Milieus der gesellschaftlichen Unterschicht und Teile der (unteren) Mitte zunehmend in der Defensive fühlen und mit Angst und Vertrauensverlust reagieren. Eine Chance, die ablehnende Haltung dieser Milieus abzumildern, sieht er darin, ihre Handlungsmöglichkeiten zu identifizieren und schrittweise zu aktivieren. Doch auch die „Adaptiv-Pragmatische-Mitte“ sollte seiner Meinung nach genauer in den Blick genommen werden, da diese auf andere Milieus ausstrahlt, während sie sich selbst nach oben orientiert.
Ein weiterer Tipp des Experten: Die Gesellschaft mehr einbinden (Stichwort Bürgerbeteiligung) und sie „fit für den Wandel“ (siehe Resililenzforschung) machen.
Mit „Edutainment“ Herausforderungen annehmen
Das Münchner Startup uptodate Ventures GmbH hat es sich zum Ziel gesetzt, Nachhaltigkeit über Produkte, Apps und Services zu vermitteln. Martin Hilgers will Interessierte über einfache Schritte an die Herausforderung, nachhaltiger zu leben, heranführen. Diese sollen nach Möglichkeit leicht in den Alltag integriert werden können, nur geringe Mehrkosten verursachen, aber sichtbare Auswirkungen zeigen.
Diese Erkenntnis floss in die Entwicklung der App „Earnest“ ein, die auf unterhaltsame und spielerische Wissensvermittlung (Stichwort „Edutainment“) zu nachhaltigem Leben animieren will. Für Hilgers ist die App ein Erfolg. In einem Workshop bei der Hanns-Seidel-Stiftung berichtete er von über 50.000 monatlich aktiven Nutzern, die über 350.000 Nachhaltigkeits-Tipps gelesen (z.B. Anregung zum Büchertausch oder Anleitungen für das „Upcycling“ von vermeintlichen Abfällen) und über 170.000 Herausforderungen abgeschlossen haben.
Eine Challenge kann z.B. sein, für zwei Wochen auf das Auto zu verzichten. Der Teilnehmer erhält dann die Rückmeldung, dass dies geholfen hat, drei Tonnen CO2 einzusparen. Auch wer durch verändertes Konsumverhalten Plastik spart, bekommt eine Rückmeldung über die Größenordnung der positiven Umwelteffekte („xy Kilogramm Plastik aus den Meeren gefischt).
Genau das ist laut Hilgers ein zentraler Ansporn: Da viele weitere Nutzer der App gemeinsam eine Challenge angehen, fühlt der Einzelne sich nicht allein. Alle Mitstreiter verfolgen das gleiche Ziel, die Fortschritte der Gemeinschaft sind sichtbar. Und doch ist auch der eigene Anteil nachvollziehbar und verdeutlicht: Jeder Schritt zählt, auch kleine Veränderungen können in der Masse große Auswirkung haben.
Smart Home – Smarter Energieverbrauch?
Im „Smart Home“ lassen sich Beleuchtung, Heizung und Gerätenutzung gezielt steuern. Entsprechende, mit Sensoren und Funksignalen ausgestattete „smarte Geräte“ gibt es bereits. Dr. Christian Thiel, Verbraucherexperte beim Zentrum Digitalisierung.Bayern, weiß aus seiner Tätigkeit, dass bei der Anschaffung emotionale Gründe im Vordergrund stehen, weniger der Aspekt der Energieeffizienz. Smarte Lampen und Rasenmäh-Roboter etwa gelten als Statussymbole, Alarmanlagen und Überwachungskameras bieten ein Gefühl der Sicherheit. Doch es gibt auch Tüftlernaturen, die Spaß an der Technik und an der Auswertung von Daten haben. Die Nutzer schauen sich durchaus interessiert die Verbrauchskurven an, die ihnen an das Handy oder den Computer übermittelt werden. Aber, so berichteten ihm erfahrene Anwender, der Energieverbrauch lässt sich durch ein Smart Home nur dann drücken, wenn er vorher unvernünftig hoch war. (Hier mehr zum „Verbraucherfreundlichen Smart Home“)
Beratung aufsuchen
Das Team von uptodate Ventures GmbH wollte unterdessen auch wissen, welche Aspekte bei der energetischen Modernisierung des Eigenheims eine Rolle spielen. Ihre Kundenanalysen zeigen, dass entsprechende Maßnahmen nur geringe Mehrkosten verursachen dürfen und finanzielle Anreize notwendig sind. Viele Eigenheimbesitzer haben große Bedenken, was die Wirtschaftlichkeit angeht und fragen sich, ob sich größere Investitionen lohnen.
„Finanzielle Aspekte sind der klare Treiber für grüne Modernisierung“
(Martin Hilgers)
Aus Befragungen weiß Hilgers, dass das Interesse an dem Thema groß ist, die Mehrheit sich aber eher oberflächlich informiert hat und dann bei dem Gefühl „lohnt sich nicht” bleibt. Nur wenige Teilnehmer gaben demgegenüber an, sich detaillierter mit der Materie auseinandergesetzt oder einen Experten hinzugezogen zu haben. Hier gelte es anzusetzen, will Deutschland bei der energetischen Modernisierung der Gebäude vorankommen, folgert Hilgers. Die große Unsicherheit der Interessenten müsse durch unkomplizierte Beratung und Absicherung ausgeglichen werden.
Weiterführende Links mit Tipps und Rechenbeispielen:
https://verbraucherzentrale-energieberatung.de
https://www.wwf.de/themen-projekte/klima-energie/heizungsratgeber
https://www.energieatlas.bayern.de
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