Lieder auf Banz
Sommermärchen auf der Klosterwiese
Die Hanns-Seidel-Stiftung veranstaltet das Festival und verleiht dabei auch den "Förderpreis für junge Liedermacher". Prof. Ursula Männle, Vorsitzende der HSS, eröffnete das Event zusammen mit Prof. Niedermeier, Leiter des HSS-Instituts für Begabtenförderung.
Matthias J. Lange; Redaktion 42
Werte vermitteln, Staatsbürger formen, eine gut informierte Zivilgesellschaft weiterentwickeln, so arbeiten die politischen Stiftungen Deutschlands Tag für Tag für unsere liberale Demokratie, daheim und weltweit.
„Da fällt der Wettbewerb schon ein bisschen aus dem Rahmen“, sagte Prof. Ursula Männle, die Vorsitzende der HSS auf der großen Bühne auf der Klosterwiese vor Kloster Banz in Oberfranken. „Aber: Für wen machen wir unsere gesamte Arbeit? Für die jungen Leute! Für all jene, die bei uns im Staat nachwachsen, Verantwortung übernehmen sollen, die eine gute Zukunft haben sollen […] Die muss man fördern!“, so Männle. „Wir haben eine Studienförderung, wir machen Preise für Nachwuchsjournalisten […] aber die Kultur soll auch nicht zu kurz kommen, denn der Mensch lebt nicht nur von sachlichen Dingen, sondern braucht auch etwas fürs Herz und ich denke, gerade die Liedermacher, die jungen Leute, die sich der Kultur widmen, die musizieren, die sich Gedanken machen über die Zukunft, dies in Texte kleiden und vorstellen vor einem großen Publikum […], die sollen von uns gefördert werden, die sollen Anreize bekommen […].“
Eine unabhängige Fachjury hatte drei Preisträger ausgewählt, die je 5000 Euro Förderung bekommen sollten: Die Herbstbrüder, Miss Allie und Ami Warning. Die Herbstbrüder wissen auch schon, was sie damit anstellen wollen: „Investition für neue CD-Pressung und Equipment.“
Matthias J. Lange; Redaktion 42
Prof. Männle und Niedermeier eröffnen das Festival
Matthias J. Lange; Redaktion 42
Fischaugen-Perspektive: Preisverleihung