Die digitale Revolution als Hoffnungsschimmer oder Sargnagel der Demokratie? Zur politischen Ambivalenz der Digitalisierung
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Nachdem bis Anfang des Jahrtausends noch großer Optimismus herrschte, dass die Demokratie in der digitalen Ära im Positiven revolutioniert wird, dominieren mittlerweile die skeptischen Stimmen,
die mit der Digitalisierung von Information und Kommunikation, künstlicher Intelligenz sowie Plattformen wie TikTok primär Technokratie, Populismus und soziale Spaltung assoziieren. Dass die Praxis der digitalen Demokratie eine Reihe schwerwiegender Bedrohungen mit sich bringt, die am Ende alle Potenziale zur Erleichterung demokratischer Teilhabe und Deliberation überwiegen könnten, wird aktuell durch zahlreiche Studien bestätigt. Gleichwohl sollten die Chancen der Demokratie im digitalen Zeitalter nicht unterschätzt werden. Entsprechend plädiert der Vortrag, den schwierigen Spagat zwischen der notwendigen Offenheit gegenüber neuen technologischen Entwicklungen und der unverzichtbaren Verteidigung klassischer demokratischer Prinzipien in jedem Fall zu wagen.
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