Die USA unter Trump: Amerikanische Demokratie im Wandel?
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Unter dem Eindruck der erfolgreichen Wahlkampagnen von Donald Trump, seinen evidenten Rechtsbrüchen, moralischen Entgleisungen und bewussten Provokationen sowie nicht zuletzt dem Mangel an Fair Play gegenüber den brüskierten Gegnern und (einstigen) Verbündeten
prophezeien heute nicht wenige Experten und Beobachter das nahende Ende der amerikanischen Demokratie. Dass damit zugleich die älteste Demokratie der Welt vom Umschlagen in ein autoritäres Regime bedroht ist, deuten Experten als möglichen Vorboten einer generellen Degeneration der Demokratie zum Auslaufmodell.
Dem sehr klugen Buch von Ezra Klein (Why We Are Polarized, 2020) zufolge, ist die (Wieder-)Wahl Donald Trumps zum amerikanischen Präsidenten jedoch nicht etwa Ursache, sondern Folge und Symptom einer extremen gesellschaftlichen Polarisierung. Eben weil zwischen den gegensätzlichen politischen Lagern in den USA keinerlei Verständigung mehr möglich scheint, befinden sich die Extremisten auf beiden Seiten im Aufschwung. Eine Entwicklung, die derzeit auch für Europa zu befürchten ist. Der Vortrag will entsprechend dem aktuellen Bestand der Demokratie in der "neuen" (und "alten") Welt überprüfen und einige Szenarien für die Zukunft diskutieren.
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