Erneuerung der Demokratie? Innovationen aus dem Spektrum der politischen Theorie und Ideengeschichte
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Mit der aktuell zu beobachtenden Konjunktur an Krisenbeschreibungen der Demokratie verbunden sind meist explizite oder implizite Aufrufe, die Idee der Demokratie weiterzuentwickeln und an die gegenwärtigen Herausforderungen anzupassen.
Dazu wird gerade die Vorstellung einer resilienten Demokratie meist dahingehend gedeutet, die Demokratie nicht etwa – wie es der Begriff der Resilienz eigentlich nahelegen würde – in ihre ursprüngliche Ausgangsform vor der Krise zurückzubringen, sondern stattdessen signifikante Reform- und Transformationsprozesse voranzutreiben. Anhand des diesbezüglich breiten Spektrums der politischen Theorie diskutiert der Vortrag aus der Reihe „Zustand und Zukunft der Demokratie“ mehrere innovative Vorschläge, wie die Volksherrschaft mithilfe neuer (digitaler) Tools und künstlicher Intelligenz, aber auch durch eine Rückbesinnung auf klassische Methoden (z. B. Losverfahren, Bürgerräte, direktdemokratische Entscheidungsverfahren) zukunftssicher zu machen ist.
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