Filmvorführung mit Gespräch: "Ein ukrainischer Jude trifft auf den Islam - Die Reise des Muhammad Asad"
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Der in Lemberg gebürtige Jude Leopold Weiss bricht Anfang der 20er Jahre des letzten Jahrhunderts zu einer Reise in den Nahen Osten auf. Die Wüste zieht ihn in ihren Bann, der Islam wird seine geistige Heimat. Das Judentum lässt er hinter sich und nennt sich fortan Muhammad Asad. Er wird zu einem der bedeutendsten Muslime des 20. Jahr-hunderts: Er ist Berater am Königshaus Saudi-Arabiens, er übersetzt den Koran, wird Mitbegründer Pakistans und schließlich UN-Botschafter. Von den Wüsten Arabiens bis zum Ground Zero folgt der Regisseur den schon verwehten Spuren, findet einen, der nicht nach Abenteuern suchte, sondern vermitteln wollte zwischen Orient und Okzident. Ein Film, der sich vor dem Hintergrund der Dauerkrise im Nahen Osten auf eine Debatte einlässt, die aktueller und dringlicher nicht sein könnte. Deshalb sprechen wir im Anschluss an den Film mit dem Regisseur Georg Misch, der zu Gast sein wird.
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