Ungarn
- Europapolitischer Dialog im nationalen, regionalen und europäischen Raum
- Erhöhung der gesellschaftlichen Partizipation von benachteiligten Gesellschaftsgruppen
Projekt
Standort:
Budapest
Leitung:
Dr. Markus Ehm, mit Sitz in Prag
Homepage:
hungary.hss.de
Facebook: https://www.facebook.com/hanns.seidel.92
Ziele:
- Förderung des europapolitischen Dialogs
- Förderung transnationaler Kooperationen in der EU, u.a. mit Deutschland und Bayern
- Erhöhung der gesellschaftlichen Partizipation von benachteiligten Gesellschaftsgruppen insbesondere von jungen Roma
Zielgruppen:
- Entscheidungsträger
- Führungs-und Nachwuchskräfte aus verschiedenen Politikbereichen
- Multiplikatoren des zukünftigen politischen Nachwuchses, insbesondere der Roma-Minderheit
- Meinungsbilder und Experten von Think Tanks und Wissenschaft
- Vertreter der Zivilgesellschaft
- Medienschaffende
- Repräsentanten der Ministerien, insb. des Innenministeriums und nachgeordneten Dienststellen, die das vermittelte Wissen als Multiplikatoren weiterleiten können
Kurzbeschreibung:
Ungarn ist eine Schlüsselregion für die Zukunft der europäischen Integration und in traditioneller Partnerschaft mit Deutschland verbunden. Es hat sich in den letzten Jahren gezeigt, dass der Verbund der vier Visegrád-Länder immer stärker in die europapolitischen Debatten inner- und außerhalb der EU einwirkt. Wir wollen mit internationalen Dialogmaßnahmen zwischen Entscheidungsträgern und verschiedenen Stakeholder-Gruppen dazu beitragen, die Zusammenarbeit und Einigkeit unter den EU-Mitgliedstaaten im Hinblick auf die Bewältigung der aktuellen Probleme in Europa zu fördern. Unser Ziel ist die nachhaltige Stärkung eines sachlichen und differenzierten Dialoges über Themen gesellschaftspolitischer Relevanz im nationalen, regionalen und europäischen Raum; nicht zuletzt über die Zukunft Europas und der europäischen Demokratie. Dazu gehören das Verhältnis der EU zu China, Russland und USA sowie die Perspektiven einer europäischen Klimapolitik und der sogenannte „GreenDeal“.
Unsere regionalen sicherheitspolitischen Kooperationen umfassen nicht nur die V4-Plus-Länder (Polen, Tschechien, Slowakei, Ungarn, Österreich und Deutschland), sondern auch weitere Staaten der sogenannten „Balkanroute“.
Darüber hinaus legen wir in Ungarn besonderen Wert auf die Inklusionsarbeit: Benachteiligten Menschen, darunter vor allem jungen Roma, wollen wir mehr Möglichkeiten zur gesellschaftlichen Teilhabe und Teilnahme eröffnen und sie zu Partizipation im politischen und gesellschaftlichen Umfeld ermuntern. Hier liegt unser Fokus, in Kooperation mit der ungarischen Regierung sowie mit Hochschuleinrichtungen und Kirchen, auf den sogenannten. „Roma-Fachkollegien“, die talentierten Studentinnen und Studenten helfen, ihr Hochschul- oder Universitätsstudium erfolgreich zu absolvieren.
Maßnahmen
- Internationale Konferenzen, Round-Table-Gespräche, Podiumsdiskussionen und Dialogmaßnahmen zur Zukunft Europas
- Kommunalpolitische Konferenzen und Seminare zu Themen gesellschaftspolitischer Relevanz
- Alumniprogramme, Trainings, Studien- und Begegnungsreisen für benachteiligte Bevölkerungsgruppen
- Policy Papers, Studien, Publikationen
Partner
- Netzwerk der Christlichen Roma-Fachkollegien
- Andrássy-Gyula-Universität Budapest
- Corvinus Collegium/Antal József Wissenszentrum
- Forum junger politischer Talente
- Stiftung für ein Bürgerliches Ungarn (PMA)
- Robert-Schuman-Stiftung, Budapest
- Innenministerium und nachgeordnete Dienststellen
- Verband Ungarischer Selbstverwaltungen (MÖSZ)
Kontakt
Ansprechpartner in Ungarn
Dr. Markus Ehm
Projektleiter
Ansprechpartner in Deutschland
Daniel Seiberling
Leiter