Wir empfehlen: Ruhig bleiben und Unterstützung holen
Sie haben angegeben, dass Sie selbst von einem Shitstorm betroffen sind. Das ist eine belastende Situation und kann erst einmal beängstigend sein. Wichtig ist, nicht jede Empörungswelle gleich für bare Münze zu nehmen und impulsiv in Aktionismus zu verfallen, sondern einen Schritt zurückzutreten und die Lage nüchtern zu betrachten. Lassen Sie sich von erfahrenen Kolleginnen und Kollegen oder Beratungsstellen unterstützen, um wohlüberlegt zu reagieren.
HateAid – Beratung für Opfer
Bei der persönlichen Belastung kann die Opferberatung von HateAid hilfreich sein. Sie bietet Opfern von digitalem Hass eine telefonische Sprechstunde, die Unterstützung bei einem Sicherheitscheck und bei Bedarf die gemeinsame Entwicklung einer Kommunikationsstrategie. Wenn gewünscht unterstützt HateAid auch beim Einleiten rechtlicher Schritte und übernimmt die Rechtskosten. Diese werden aus Schadensersatzzahlungen von erfolgreichen Verurteilungen in Hassrede-Fällen finanziert.
Eine Zusammenarbeit der Hanns-Seidel-Stiftung mit Reconquista Internet / Hassmelden
Die Meldestelle Hassmelden wurde eingestellt. Grund dafür ist die Menge an täglichen Meldungen, welche von ehrenamtlichen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen nicht mehr bearbeitet werden kann.