Doch zugleich müssen wir feststellen: Länder und Kommunen stoßen bei der Unterbringung und Integration geflüchteter Menschen nach wie vor an ihre Belastungsgrenzen. Die Kapazitäten sind limitiert – nicht nur in infrastruktureller Hinsicht, sondern auch was die gesellschaftliche Aufnahmebereitschaft betrifft.
Das politische und gesellschaftliche Klima ist spürbar angespannt. Migration bewegt – emotional, wirtschaftlich, kulturell. Die Debatten darüber sind intensiv, oft kontrovers. Es geht um nichts Geringeres als die Frage: Wie können wir irreguläre Migration nach Deutschland und Europa wirksam steuern und begrenzen – und dabei gleichzeitig die notwendige Balance wahren zwischen Humanität und Ordnung?