Aufstand für die Freiheit - Was wir aus dem 17. Juni 1953 lernen können
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Am 17. Juni 1953, vier Jahre nach Gründung der DDR, kam es im Osten Deutschlands zu einer spontanen Volkserhebung. Ursprünglich ging es um die Rücknahme einer Erhöhung der Arbeitsnormen.
Doch schon bald forderten zehntausende Demonstranten den Rücktritt der Regierung und die Abhaltung freier Wahlen. Wie ein Flächenbrand verbreiteten sich die Proteste über die ganze DDR. Die SED-Führung wurde von der Wucht der Proteste völlig überrascht. Nur durch das Eingreifen der Roten Armee konnten die Unruhen niedergeschlagen werden. Der Ausnahmezustand wurde verhängt, über fünfzig Menschen wurden getötet, mindestens zwanzig standrechtlich erschossen, weit über tausend wegen Beteiligung an einem "faschistischen Putschversuch" verurteilt.
Der Historiker Hubertus Knabe hat die Ereignisse eingehend analysiert. Sein Buch „17. Juni 1953“ wurde zum 70. Jahrestag aktualisiert und neu aufgelegt. Er berichtet über neue Forschungserkenntnisse zum 17. Juni und welche Bedeutung dieser Tag noch heute hat.
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