Frauen der Stunde Null – wie wir wurden, was wir sind
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Lässt sich das Kriegsende 1945 wirklich als "Stunde Null" und damit als gesellschaftlicher Neubeginn betrachten?
Die amerikanische Besatzungsmacht verfolgte mit ihrer "Re-Education"-Politik das Ziel, demokratische Strukturen zu fördern und die Gesellschaft neu auszurichten. Besonders setzte sie dabei auf die Beteiligung von Frauen - doch wie sah dieser Neubeginn tatsächlich aus? Welche Spielräume eröffneten sich, und welche Grenzen blieben bestehen?
Adelheid Schmidt-Thomé stellt engagierte Frauen dieser Zeit vor. Ihre Lebenswege zeigen, wie vielgestaltig weibliches Engagement in dieser Übergangszeit war - zwischen Hoffnung, Pragmatismus und dem Wunsch nach Veränderung. Der Vortrag beleuchtet nicht nur einzelne Biografien, sondern ordnet sie auch in den größeren historisch-gesellschaftlichen Kontext ein, denn die "Stunde Null" war für viele Frauen kein radikaler Neuanfang, sondern ein mühsamer, oft widersprüchlicher Weg in eine neue Zeit.
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