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HSS

Tunesien

Schwerpunkte

  • Förderung guter Regierungsführung und Dezentralisierung
  • Gesellschaftlicher Dialog und politische Bildung
  • Sozioökonomische Resilienz und berufliche Integration
  • Umweltbildung und ökologische Nachhaltigkeit
  • Unterstützung innovativer Finanzierungsmodelle

Standort: Tunis

Leitung: Kristof W. Duwaerts

Homepage: maghreb.hss.de

Facebook: Fondation Hanns Seidel au Maghreb

Ziele (Auszug):

  • Stärkung von Integrität und Verwaltungseffizienz in zentralen und dezentralen staatlichen Strukturen
  • Unterstützung evidenzbasierter Politikgestaltung durch Wissenstransfer und Fachpublikationen
  • Förderung des gesellschaftlichen Dialogs zu wirtschaftlichen, sozialen und umweltbezogenen Herausforderungen
  • Kapazitätsaufbau für zivilgesellschaftliche und kommunale Akteure, insbesondere in strukturschwachen Regionen
  • Nachhaltige Ansätze für Beschäftigungsförderung, insbesondere für Jugendliche und Frauen
  • Entwicklung praxisorientierter Lösungen für klimaresiliente Wasserpolitik und Umweltbildung
  • Stärkung alternativer Finanzierungsinstrumente wie Crowdfunding im Rahmen inklusiver wirtschaftlicher Entwicklung

Zielgruppen:

  • Gewählte Volksvertreter auf nationaler und kommunaler Ebene
  • Beamte und leitende Angestellte der öffentlichen Verwaltung
  • Organisationen der Zivilgesellschaft
  • Junge Erwachsene, insbesondere Hochschulabsolventen und Gründerinnen
  • Frauen in Führungs- und Entscheidungspositionen
  • Wissenschaftliche Institutionen und Bildungseinrichtungen
  • Fachministerien und nachgeordnete Behörden
  • Medien- und Dialogakteure

Kurzbeschreibung:

In Tunesien begleitet die Hanns-Seidel-Stiftung Entwicklungsprozesse, die auf sozial ausgewogene wirtschaftliche Teilhabe, verlässliche öffentliche Leistungen und nachhaltige Perspektiven für kommende Generationen ausgerichtet sind. Vor dem Hintergrund komplexer wirtschaftlicher und institutioneller Herausforderungen unterstützt die Stiftung einen praxisorisentierten und partizipativen Ansatz, der staatliche und zivilgesellschaftliche Akteure gleichermaßen einbindet. 

Zu den zentralen Handlungsfeldern zählen unter anderem die Weiterentwicklung von Verwaltungskompetenzen, die Förderung unternehmerischer Initiativen junger Menschen, die Umsetzung umweltbezogener Bildungsprogramme und die Stärkung innovativer Finanzierungsmodelle. In enger Zusammenarbeit mit Partnerinstitutionen wie der École Nationale dh’Administration (ENA), dem Centre de Formation d’Appui à la Décentralisation (CFAD), der Agentur für Industrie- und Innovationsförderung (APII) und zivilgesellschaftlichen Organisationen werden praxisnahe Maßnahmen zur Resilienzstärkung umgesetzt. 

Die Stiftung versteht sich dabei als lernende Partnerin in einem kontinuierlichen Austausch. Der Projektansatz basiert auf Vertrauen, gemeinsamer Verantwortungsübernahme und fachlicher Kooperation. Gemeinsam entwickeln wir tragfähige Lösungen für aktuelle und zukünftige Herausforderungen.

Stärkung verwaltungsinterner Innovationskraft und guter Regierungsführung

In enger Zusammenarbeit mit führenden Institutionen wie der École Nationale d’Administration (ENA) und dem Centre de Formation d’Appui à la Décentralisation (CFAD) unterstützt die Hanns-Seidel-Stiftung gezielt den Aufbau moderner Verwaltungskompetenzen. Mit praxisnahen Trainingsprogrammen für zentrale wie dezentrale Verwaltungsebenen werden professionelle Standards in Entscheidungsprozessen gefördert. Die Etablierung eines Netzwerks zertifizierter Innovationsmultiplikatorinnen und -multiplikatoren trägt dazu bei, die Verwaltung als lernende Organisation zu stärken und Verwaltungsreformen mitzugestalten.

Förderung des gesellschaftlichen Dialogs und politischer Bildung

In Kooperation mit zivilgesellschaftlichen Organisationen, Hochschulen und Fachnetzwerken setzt sich die Stiftung für eine lebendige Dialogkultur und fundierte politische Bildung ein. Veranstaltungen wie die „Ramadan Talks“, Workshops an Universitäten und öffentlichkeitswirksame Formate zu Identitätsfragen und unternehmerischer Selbstständigkeit regen den inklusiven Austausch an und vermitteln zentrale Werte wie Eigenverantwortung, Gemeinsinn und rechtliche Orientierung. Besonderes Augenmerk gilt dabei jungen Erwachsenen, Frauen und regionalen Akteuren. 

Wirtschaftliche Resilienz und berufliche Perspektiven

Die Stiftung begleitet junge Talente, Start-ups und soziale Initiativen auf dem Weg zu nachhaltiger Selbstständigkeit. Programme zur Qualifizierung arbeitsloser Hochschulabsolventen, gezielte Schulungen für junge Gründerinnen und Gründer sowie die Integration unternehmerischer Bildung an Universitäten tragen dazu bei wirtschaftliche Eigenverantwortung zu fördern. Innovative Formate wie Crowdfunding-Workshops und die Entwicklung digitaler Datenräume stärken darüber hinaus den Zugang zu Finanzierung und Märkten.

Umweltbildung und nachhaltige Entwicklung

Gemeinsam mit engagierten Partnern wie GDA Sidi Amor und ADO+ fördert die HSS umweltpädagogische Initiativen und praxisorientierte Lösungsansätze für ökologische Herausforderungen. Mit Projekten wie dem „Water Living Lab“ und der internationalen Fachkonferenz „EAU’rizon“ werden Impulse für klimaresiliente Wasserwirtschaft gesetzt und sektorübergreifender Austausch zwischen Verwaltung, Wissenschaft und Zivilgesellschaft ermöglicht. Die Zusammenarbeit trägt wesentlich zur Stärkung der Verantwortung und zur Sichtbarkeit nachhaltiger Praktiken bei.

Weiterentwicklung regulatorischer Rahmenbedingungen für innovative Finanzierungen

Im Schulterschluss mit tunesischen Institutionen wie der APII und der ACM wirkt die Hanns-Seidel-Stiftung an der Ausgestaltung transparenter und wirksamer Regelungen im Bereich digitaler und sozial orientierter Finanzierung mit. Die Einführung praxisnaher Leitfäden, Dialogformate zwischen Finanzsektor und Zivilgesellschaft sowie fundierte Publikationen tragen zur Professionalisierung des Mikrofinanzwesens bei und eröffnen neuen Projekten Zugang zu nachhaltiger Finanzierung.

  • Ado+ (Association de l’adolescent et l’adolescente), Agence de Promotion de l’Industrie et de l’Innovation (APII),
  • Agence Nationale pour l’Emploi et le Travail Indépendant (ANETI), Al Qatiba,
  • ALECSO (Arab League Educational, Cultural and Scientific Organization), Arthephage,
  • Association Social Accountability,
  • ATM (Association Tunisienne de Médiation), Border Studies Research Group,
  • Centre des Jeunes Dirigeants Tunisiens (CJD),
  • Centre de Formation et d’Appui à la Décentralisation (CFAD), Chambre de Commerce et d’Industrie de Sfax (CCIS),
  • Chambre Tuniso-Allemande de l’Industrie et du Commerce (AHK), Cha9a9a,
  • CIN Club (Cultural Identity Nexus),
  • Confédération des Entreprises Citoyennes de Tunisie (CONECT), Djerba Solidev (SOLIDEV),
  • École Nationale d’Administration (ENA),
  • École Supérieure de Commerce de Sfax (ESC Sfax),
  • École Supérieure des Sciences Économiques et Commerciales de Tunis (ESSECT), Faculté de Droit, Université de Sfax,
  • Faculté de Droit et des Sciences Politiques, Université de Sousse, Faculté de Droit et des Sciences Politiques, Université El Manar,
  • Faculté des Sciences Juridiques, Politiques et Sociales, Université de Carthage (FSJPST), Faculté des Sciences Économiques et de Gestion de Mahdia (FSEG Mahdia),
  • Faculté des Sciences Économiques et de Gestion de Sfax (FSEG Sfax), Faculté des Sciences Économiques et de Gestion de Sousse (FSEG Sousse), Faculté des Sciences Économiques et de Gestion de Tunis (FSEG Tunis), Falsou,
  • Forum Sud des Études Juridiques (FSEJ), Future Islands,
  • GDA Sidi Amor (Groupement de Développement Agricole),  IHEC Tunis (Institut des Hautes Études Commerciales de Tunis), IHEC Sfax (Institut des Hautes Études Commerciales de Sfax), Institut Arabe des Droits de l’Homme (IADH),
  • Institut National Agronomique de Tunisie (INAT), Institut National de la Statistique (INS),
  • Institut Supérieur des Cadres de l’Enfance (ISCE),
  • Institut Supérieur des Sciences Humaines de Tunis (ISSHT), International IDEA (Institute for Democracy and Electoral Assistance),
  • Instance de Prospection et d’Accompagnement du Processus de Décentralisation (IPAPD), Leaders,
  • Ministère de l’Économie et de la Planification, Ministère de l’Éducation,
  • Ministère de l’Environnement,
  • Ministère de l’Enseignement Supérieur et de la Recherche Scientifique, Ministère de l’Équipement et de l’Habitat,
  • Ministère de l’Industrie, des Mines et de l’Énergie,
  • Ministère de la Famille, de la Femme, de l’Enfance et des Personnes Âgées, Ministère de la Jeunesse et du Sport,
  • Ministère de la Justice, Ministère de l’Intérieur,
  • Ministère des Affaires Étrangères, de la Migration et des Tunisiens à l’Étranger, Ministère des Technologies de la Communication,
  • Munathara, Nova CD²,
  • PEEC (Pôle Étudiant Entrepreneur de Carthage), Présidence du Gouvernement,
  • Tunisian African Business Council (TABC), U Prod’it,
  • Union Tunisienne de l’Industrie, du Commerce et de l’Artisanat (UTICA), Université de Carthage,
  • Université de la Manouba, Université de Monastir, Université de Sfax, Université de Sousse, Université de Tunis,
  • Université de Tunis – El Manar, Université de Ez-Zitouna,
  • Wits University (University of the Witwatersrand), Wiki Start Up.

Ansprechpartner in Tunesien

Kristof W. Duwaerts
Projektleiter Tunesien und Algerien
Fondation Hanns Seidel
3, Rue de L'île de Sicile
Berges du Lac 2
1053 Tunis
Tunesien
Telefon: (+216) 31 307 777
E-Mail: info@hsstu.com
Website: maghreb.hss.de

Ansprechpartner in Deutschland

Naher Osten, Nordafrika
Claudia Fackler
Leiterin
Naher Osten, Nordafrika
Kerstin Grüner
Projektkoordinatorin